Wort zum Sonntag
Dieser Nachruf war eine Erinnerung an das Kommende. Jetzt ist er gegangen.
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In einem Nachrichtenblatt hieß es unlängst: „Arigona ist ein Nigerianer“. Gilt das nicht für uns alle?
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Das Problem mit unseren Politikern ist ihre Volksnähe.
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Beim Klimagipfel in Kopenhagen wurde aufopfernd daran gearbeitet, dass uns das Wasser nur bis zum Hals reicht. Doch dann schlich ein Grad sich von hinten an.
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Jedem Geek sein Geldgesicht. Moneyfacing nennt sich das. Ein Webtrend jenseits von Europa.
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Heutzutage kriegt man kaum noch Sätze zu lesen, die nicht mit einem seltsamen Strichmännchen enden.
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Per einstweiliger Verfügung eines Grazer Gerichts erreichte die Witwe einer Kärntner Kultfigur ein Fingerzeig aus dem Jenseits.
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Für Malalai Joya: Der Weg von Kutte und Kordel spielt sich in unseren Breiten jenseits von Sex ab. Aber auch ein Mönch hat seine Minnen.
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Heute trägt jeder Brite eine Mohnblume im Knopfloch für die toten Soldaten. Inzwischen, in Afghanistan, lachen die Politiker in ihren Mohnblumenpalästen.
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Wir haben Allerheiligen und Allerseelen, da gesellt man sich zwecks innerer Einkehr zu den Verblichenen. Aber was fängt ein Bürger von Web 2.0 mit dem Friedhof an?
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Eine Wetternachhersage über die Erregung der Twitterstürmer und den Lockruf der Macht.
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Sind die Nullerjahre tatsächlich schon wieder vorbei? Tja, wenn Amis den Planeten panieren, vergeht die Zeit wie im Fluge …
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Der Fund eines viereinhalb Millionen Jahre alten Menschenmädchens hat eine alte Debatte zwischen Kreationisten und Darwinisten wiederbelebt.
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Die Debatte um die Auslieferung des Filmemachers Roman Polanski scheidet die Geister. Warum eigentlich?
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