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	<title>Zeit im Blog &#187; Auszeit</title>
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	<description>Live aus dem 21. Jahrhundert</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 14:00:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Arcade Fire: Die Vorstadt ist überall – also schnell weg hier!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nullerjahre]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Suburbia in sich trägt, wird es sein Leben lang nicht los. Aus dieser Misere hat Arcade Fire einen Klassiker der Moderne destilliert. Da haben wir also wieder eines dieser Alben des Jahres, das alle gut finden. Es heißt &#8220;The Suburbs&#8221; und ist das dritte Werk von Arcade Fire aus Kanada. Es folgt zwei viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11550" class="wp-caption alignnone" style="width: 580px"><img class="size-full wp-image-11550" title="arcade-fire" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/arcade-fire.jpg" alt="" width="570" height="370" /><p class="wp-caption-text">Alle Bilder: Album-Artwork</p></div>
<p><strong>Wer Suburbia in sich trägt, wird es sein Leben lang nicht los. Aus dieser Misere hat Arcade Fire einen Klassiker der Moderne destilliert.<span id="more-11548"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Da haben wir also wieder eines dieser Alben des Jahres</strong>, das alle gut finden. Es heißt &#8220;The Suburbs&#8221; und ist das dritte Werk von Arcade Fire aus Kanada. Es folgt zwei viel gelobten Alben, die im Indie-Zirkus bereits zum Pop-Kanon der ausklingenden Nullerjahre gehören. Und es ist tatsächlich um Welten besser als diese beiden.</p>
<p>Das hat mehrere Gründe, die meisten davon sind <a href="http://www.78s.ch/2010/07/25/arcade-fire-von-einer-indie-rock-band-zum-kulturgut/" target="_blank">hier bei 78s</a>, <a href="http://stereogum.com/446892/premature-evaluation-arcade-fire-the-suburbs/" target="_blank">hier bei Stereogum</a> und hier <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2010/jul/22/arcade-fire-suburbs" target="_blank">im Guardian</a> eh schon erklärt. Und darum beschränke ich mich hier nur auf jenen, der dieses Album zum allumfassenden Erklär-Modell für ein Phänomen der westlichen Hemisphäre macht, weil es die unerträgliche Durchschnittlichkeit des Lebens in der Vorstadt auf den Punkt bringt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11551" title="arcade-fire-cover-oben" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/arcade-fire-cover-oben.jpg" alt="" width="570" height="283" /></p>
<p><strong>Arcade Fire spielen uns</strong> auf &#8220;The Suburbs&#8221; zwar dessen amerikanische Variante vor, doch wie schon im Film &#8220;American Beauty&#8221; ist dieses Gefühl überall gültig. Vor allem, wenn man einmal <a title="Ich behaupte: Hinter diesem Link befindet sich eine der schönsten Filmszenen der Geschichte." href="http://www.youtube.com/watch?v=xu8_8TJC9E8" target="_blank">jünger war</a> und mehr im Leben suchte als einen schönen Garten und einen schönen Beruf. Und vor allem, wenn einem ein paar Tage am Land genau dieses Gefühl wieder in Erinnerung rufen.</p>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-11552" title="arcade-fire-cover-unten" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/arcade-fire-cover-unten.jpg" alt="" width="570" height="283" /></p>
<p><strong>Womit wir wieder wieder beim Leitmotiv</strong> von &#8220;The Suburbs&#8221; wären, dem Fahren, irgendwohin und am besten irgendwann weg. Wie singt Win Butler in &#8220;The Suburban War&#8221;: &#8220;In the suburbs / I learned to drive / And you told me we&#8217;d never survive / So grab your mother&#8217;s keys / We leave tonight.&#8221;</p>
<p>Das große Kunststück, das Arcade Fire vollbringen, ist, dass man diese Erinnerungen an unterdrückte Emotionen und verkanntes Potenzial sogar abrufen kann, wenn man die Songtexte auf &#8220;The Suburbs&#8221; zuerst nur oberflächlich hört. Dafür sorgt die Moll-Stimmung, die sich durch alle Songs auf dem Album zieht, egal ob es sich um straighte Rocksongs oder filigrane Folk-Melodien handelt.</p>
<p><strong>Ja, dieses Album ist in seiner Vielseitigkeit tatsächlich großartig.</strong> Es steht weit über allem, was im Pop-Geschäft dieser Tage produziert wird. Es hat das Zeug zu einem Klassiker. Und es wird auch dann funktionieren, wenn ich es nicht innerhalb der Erinnerungsmaschine Steyrtal höre, die ich morgen eh wieder hinter mir lasse. Allerdings mit der Gewissheit, dass es mir wie Arcade Fire auch nur dann gelingt, mit den prägenden Jahren Voralpenland-Tristesse fertig zu werden, wenn ich mich ständig damit konfrontiere. Wie gesagt: Wer Suburbia in sich trägt, wird es sein Leben lang nicht los.</p>
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		<title>The Roots ft. John Legend: The Fire</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[ZiB21.tv]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<description><![CDATA[Das neue Roots-Album &#8220;How I Got Over&#8221; haben wir eh schon bei Erscheinen lobend erwähnt. Den Song &#8220;The Fire&#8221; mit John Legend zeigen wir daher ohne viele Worte drumherum. Steht eigentlich eh für sich, oder? Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Roots-Album &#8220;How I Got Over&#8221; haben wir eh schon bei Erscheinen <a href="http://www.zib21.com/11265/ebelau/the-roots-wenn-der-hiphop-seele-kriegt/" target="_blank">lobend erwähnt</a>. Den Song &#8220;The Fire&#8221; mit John Legend zeigen wir daher ohne viele Worte drumherum. Steht eigentlich eh für sich, oder?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=n94URvpQOAc&amp;hd=1" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Magie in Jay Kay</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ana Tajder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[jamiroquai]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin in Jay Kay verliebt, seit ich ihn zum ersten Mal sah. Es war 1993, an der Kassa eines „Zielpunkt“. Weiß der Himmel, wie seine erste CD in diesen Laden geriet. Ich verliebte mich umso mehr in ihn, als ich ihn 2002 erstmals live erlebte. Er war ein Bündel Energie (und noch dazu ausgestattet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a rel="attachment wp-att-11537" href="http://www.zib21.com/11527/anataj/die-magie-in-jay-kay/2585104026_e98b849c73/"><img class="size-full wp-image-11537" title="2585104026_e98b849c73" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/2585104026_e98b849c73.jpg" alt="" width="570" height="380" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Jay Kay by Ventura Mendoza a.k.a. miurihausen</p></div>
<p><strong>Ich bin in Jay Kay verliebt, seit ich ihn zum ersten Mal sah. Es war 1993, an der Kassa eines „Zielpunkt“. </strong><span id="more-11527"></span></p>
<p><strong>Weiß der Himmel</strong>, wie seine erste CD in diesen Laden geriet. Ich verliebte mich umso mehr in ihn, als ich ihn 2002 erstmals live erlebte. Er war ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=F2mr2yY5F3c">Bündel Energie</a> (und noch dazu ausgestattet mit den coolsten Tanzschritten seit Astaire und Jackson), das von einer Seite der Bühne zur anderen rotierte. Ich beruhigte mich ein wenig, als ich ihn dann in der selben Nacht tatsächlich traf – in Person war er ruhig, scheu und &#8230; eingeraucht. Außerdem machte sein Akzent die Konversation überaus schwierig.</p>
<p>Samstag Nacht sah ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HK2TA8phtiM">Jamiroquai wieder</a>. Vieles hat sich in den vergangenen acht Jahren geändert, bis auf eines: Ich bin noch immer verliebt. Diese Nacht war was Besonderes. Es war erfüllend zu sehen, wie sich Leben und Umstände ändern können. <strong>Zum Besseren.</strong></p>
<p><strong>Jay Kay:</strong> Er ist ruhig geworden, wenn auch noch immer unglaublich energetisch. Er elektrifiziert noch immer das Publikum. Aber es scheint, als wär er jetzt mehr &#8230; nicht kontrolliert, aber &#8230; sorgfältig. Früher war er auf der Bühne pure Selbstzerstörung. Fürs Publikum war es natürlich großartig, aber langfristig lässt sich so ein Level nicht halten. Nicht ohne Drogen. Als Fan macht mich diese „ruhigere Version“ etwas traurig. Aber als verliebte Frau ;-) freut es mich zu sehen, dass er sich nicht auf der Bühne ausblutet, um die Lücken in unseren Leben zu füllen. Er schaffte einen sehr feinen Balanceakt, Energie zu sparen ohne deswegen kontrolliert oder zurückhaltend zu wirken. Das ist es, was einen großen Künstler ausmacht. Bravo, Jay Kay!</p>
<p><strong>Ana:</strong> Ich hab mich gefunden! Nach dem Konzert 2002, insbesondere nachdem ich Jay und die Band getroffen und die Stories vom Leben als Rockstar gehört hatte, war ich sehr traurig über mein Leben als „Projektmanager“ eines Handy-Providers. Verglichen mit Menschen, die schaffen, darstellen, Energie mit anderen austauschen, ein Publikum antörnen, reisen und von gleichgesinnten Menschen umgeben sind, war mein Leben eine Katastrophe. Und ich war neidig. Aber Sonntag Nacht war ich nur dankbar für das, was die Band mir (uns) gab – und ich war zutiefst zufrieden mit meinem eigenen Leben und der Tatsache, dass ich jetzt auch zu diesem kreativen Heer gehöre. Bravo, Ana!</p>
<p><strong>Und</strong> hier noch ein riesiges Bravo an alle, inklusive Euch, liebe Leser!</p>
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		</item>
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		<title>Soul 2.0: Plan B mit &#8220;She Said&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 22:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[ZiB21.tv]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Soul]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Am besten funktioniert Musik immer noch dann, wenn es eine schöne Geschichte dazu gibt. Der britische Rapper Benjamin Paul Ballance-Drew – kurz Plan B – zum Beispiel ist gerade einmal erst 26 und hat schon eine veritable Karriere als Schläger und Säufer hinter sich. Doch vom Soul hat er sich zu einem besseren Leben bekehren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am besten funktioniert Musik immer noch dann, wenn es eine schöne Geschichte dazu gibt</strong>. Der britische Rapper Benjamin Paul Ballance-Drew – kurz Plan B – zum Beispiel ist gerade einmal erst 26 und hat schon eine veritable Karriere als Schläger und Säufer hinter sich. Doch vom Soul hat er sich zu einem besseren Leben bekehren lassen, heißt es in dieser schönen <a href="http://www.zeit.de/2010/30/Album-Ben-Drew?page=all" target="_blank">Wiederauferstehungsgeschichte auf Zeit.de</a>. Dabei ist außerdem eine schöne Platte namens &#8220;The Defamation Of Strickland Banks&#8221; entstanden, der auch der Song &#8220;She Said&#8221; entstammt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EbN5RWbdBrs" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>
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		<title>Jay-Z auf Walisisch: Ymerodraeth State of Mind</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 22:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So hört es sich an, wenn Waliser zu viel Jay-Z gehört haben – mit Dank an Dirk von Gehlen, dem wir dieses Fundstück zu verdanken haben. Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So hört es sich an,</strong> wenn Waliser zu viel Jay-Z gehört haben – mit Dank an Dirk von Gehlen, dem wir dieses Fundstück <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/aus-new-york-wird-newport/" target="_blank">zu verdanken haben</a>.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aNfbX6uvA6s" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>
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		<title>Sommerpop: Robyn &#8220;Dancing On My Own&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist Robyn aus Schweden. Sie gilt als Anwärterin für die Sommerhits für Menschen mit Geschmack. Und hier singt sie &#8220;Dancing On My Own&#8221; live bei David Letterman. Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ist Robyn aus Schweden</strong>. Sie gilt als Anwärterin für die Sommerhits für Menschen mit Geschmack. Und hier singt sie &#8220;Dancing On My Own&#8221; live bei David Letterman.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=zENu2a_vv9Q" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sir Mick, 67</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Sax sen.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock’n’Roll]]></category>
		<category><![CDATA[Rolling stones]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Sir Mick Jagger der größte Rockstar aller Zeiten? Wahrscheinlich. Eine Huldigung zu seinem 67. Geburtstag. Zu Weihnachten, heißt es, muss er mehr Kinder besuchen als der Weihnachtsmann. Das ist natürlich unwahr. Wahr ist, dass er seine sieben Kinder und drei Kindeskinder immer per Privatjet einfliegt, zum Beispiel auf sein Schloss an der Loire. Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_11460" class="wp-caption aligncenter" style="width: 580px"><strong> </strong><strong><a href="http://www.arteyfotografia.com.ar/5263/fotos/125598/"><img class="size-full wp-image-11460" title="mini_500_5263_1222362594644123" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2010/07/mini_500_5263_1222362594644123.jpg" alt="" width="570" height="428" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Mick Forever by arteyfotografia</p></div>
<p><strong>Ist Sir Mick Jagger der größte Rockstar aller Zeiten? Wahrscheinlich. Eine Huldigung zu seinem 67. Geburtstag.</strong><span id="more-11457"></span></p>
<p><strong>Zu Weihnachten</strong>, heißt es, muss er mehr Kinder besuchen als der Weihnachtsmann. Das ist natürlich unwahr. Wahr ist, dass er seine sieben Kinder und drei Kindeskinder immer per Privatjet einfliegt, zum Beispiel auf sein Schloss an der Loire. Dort heißt es dann „thank you, Grandpa“, der Opa sagt „don´t mention it, honey“ – und dann wird mal richtig getanzt.</p>
<p>Wenn Opas tanzen, ist das so eine Sache. An sich tun die das nur in besoffenem Zustand und meistens lachen dann alle. Aber dieser Opa ist anders. Wenn er tanzt, jubeln die Massen. Nicht dass er dazu die Massen braucht. Ebenso wahrscheinlich ist, dass er mit seinen Töchtern Karis (Mutter: „Hair“-Darstellerin <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iNXy4ULu1aA"><span style="text-decoration: underline;">Marsha Hunt</span></a>) und Jade (Mutter: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TO-Po60T5AM"><span style="text-decoration: underline;">Bianca Jagger</span></a>) in ein Londoner Restaurant essen geht, ihn der Maitre des Hauses erkennt und anerkennend das Lied „Brown Sugar“ auflegt. Mehr braucht der Opa nie. Er beginnt im Restaurant zu tanzen und die Töchter werden rot und zischen „Daddy, peinlich!“ und er erwidert „wieso? Das ist doch ein fucking great  Song zum Tanzen!“</p>
<p><strong>Alles schon passiert.</strong> Und klar, er hat recht. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rx07A9LWBJA"><span style="text-decoration: underline;">Brown Sugar ist ein toller Song</span></a>, das weiß jeder. Nur weiß der tanzende Opa mehr. – er hat ihn ja geschrieben, damals, als Marsha Hunt auf ihn zuging und „ich will ein Kind von dir“ in sein Ohr flüsterte. Da widerfuhren ihm zwei Zeilen („You taste so good / just like a young girl should“), das war das halbe Lied und neun Monate später die ganze Karis.</p>
<p><strong>Am Montag, 26.7.2010, wird Sir Michael Phillip „Mick“ Jagger 67 Jahre alt</strong>. Andere sagen dazu „jenseits vom Ablaufdatum“, ihm geht das Thema Alter am Hintern vorbei: „Ich rege mich nicht auf, wenn es morgens hell und abends dunkel wird. Warum soll ich mich aufregen, wenn ich Morgen für Morgen erwache?“</p>
<p>In der Listen der Reichen (Sunday Times) ist er mit einem Vermögen von 190 Mio Pfund in der Elite der reichsten Briten. Seit 1962 ist er mit den Rolling Stones aktiv, 1976 (PunkTime!) wurde ihm erstmals geraten, in Rockpension zu gehen. Aber was tut einer, der alles getan und Geld für zehn Leben hat? Genau, so einer macht nur noch, was ihm Spaß macht. Also machte Mister Mick weiter wie gehabt. Und 30 Jahre später – die Punks waren mausetot – ging Jagger mit den Stones auf die Bigger Bang-Tour, das bis dato größte Rock-Spektakel aller Zeiten. Moden ändern sich – Klasse ist permanent.</p>
<p><strong>Seit neuestem</strong> werden auch Stimmen lauter, die ihn zum größten Rockstar aller Zeiten erheben wollen. Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hU2cQUgOpGQ&amp;feature"><span style="text-decoration: underline;">Keith Richards</span></a> würde da zwar einwenden, dass Jagger nicht einmal der größte Star innerhalb der Stones sei, aber ich habe damit keine Probleme. Ich meine, wer sonst? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Ox1Tore9nw"><span style="text-decoration: underline;">Elvis</span></a>, der sich zu Tode fraß? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vTkc1aKAVYY"><span style="text-decoration: underline;">John Lennon</span></a>, der Muttersohn? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-tqYUTjQIc0"><span style="text-decoration: underline;">Michael Jackson</span></a>, die Moonwalker-Mimose? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0JyCfaarHP0"><span style="text-decoration: underline;">Prince</span></a>, der Zeuge Jehovas? Die hatten alle ihre großen Momente, wie Sir Mick auch, aber der alte Stone hat sie seit nahezu 50 Jahren.</p>
<p>In jüngerer Vergangenheit hat er sogar ein paar Dimensionen zugelegt. Topfit und cool war er immer, heute ist er auch ein makelloser Mann, ein echter Sir, der im südafrikanischen Fußballstadion neben Bill Clinton ebenso gute Figur macht wie beim privaten Dinner zu Ehren von Tochter Jade großzügige Miene. Dort saß unlängst eine übergewichtige Newcomerin namens Adele neben ihm, das ist die mit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uBmwdlBFs1s"><span style="text-decoration: underline;">„Chasing Pavements“</span></a>-Hit. Diese Adele hatte einen schlechten Abend erwischt und die Gäste begannen über ihre Tischmanieren zu lästern. Aber Sir Mick sagte „this girl is hot“, begann ihren Hit zu trällern und lud sie auf ein Duett ins Studio ein – laut Adele der Abend ihres Lebens.</p>
<p><strong>Abgesehen von den Punkjahren</strong> stand Sir Mick nie in Verdacht, von gestern zu sein, und heute wächst auch in der Teenager-Generation frischer Respekt. Die Neuauflage des 1972er Albums <a href="http://www.zib21.com/10518/mansen/sympathie-fur-die-alten-teufel/"><span style="text-decoration: underline;">Exile On Main Street</span></a> erreichte vor wenigen Monaten Platz 1 der englischen Album-Charts, kein Wunder, vor ein paar Sommern spielten die Stones beim Festival auf der Isle of Wight, das ist bei mir gleich um die Ecke, und für mich ist das auch die Story vom Sohn (damals 16), der wegen seiner Lieblingsband <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pzpGk44UXKQ"><span style="text-decoration: underline;">The Muse</span></a> die Fähre hinüber nahm und als Jagger-Fan zurück kehrte. Dieser Sohn erzählte mir heute, wie das war an jenem glorreichen Sonntagabend, als „Keef“ erschien und ein Riff anschlug und dann Jagger auftauchte und „Start me up!“ brüllte und wie ein Teenager tanzte und danach einfach locker zu reden begann. „Der hatte sowas von einem Feelgood-Faktor, aber warum willst du denn das jetzt wissen?“ – „Weil ich grad über seinen Geburtstag schreibe“, sagte ich. „Ach, wie alt wird er denn?“ – „67.“ – „67? Fucking hell“, sagte der Sohn.</p>
<p><a href="http://www.zib21.com/10984/devdir/falsches-spiel-mit-fucking-hell/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fucking hell?</strong></span></a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="570" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FRwtJNnN85U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="570" height="385" src="http://www.youtube.com/v/FRwtJNnN85U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Velojet: Pass It Back</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 22:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die besten Briten aus Österreich sind und bleiben Velojet. Und das schönste Video zu ihrem Schaffen ist dieses One Shot-Video von Lelo Brossmann &#38; Stefan Csáky. Das gehört auch einmal gesagt. Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten Briten aus Österreich sind und bleiben Velojet. Und das schönste Video zu ihrem Schaffen ist dieses One Shot-Video von Lelo Brossmann &amp; Stefan Csáky. Das gehört auch einmal gesagt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7ioud2h4jlk" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>
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		<title>Broken Social Scene: Toronto als Musikvideo</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 22:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aktueller Dienst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[ZiB21.tv]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Musikliebhaber und Fan der kanadischen Band Broken Social Scene hat nach den Demonstrationen während des G20-Gipfels in Toronto ein Musikvideo zum Song &#8220;Meet Me In The Basement&#8221; angefertigt. Der Band hat das sehr gut gefallen, sie bittet um gefällige Verbreitung, da sind wir dabei. Video auf Youtube ansehen»]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Musikliebhaber und Fan der kanadischen Band Broken Social Scene</strong> hat nach den Demonstrationen während des G20-Gipfels in Toronto ein Musikvideo zum Song &#8220;Meet Me In The Basement&#8221; angefertigt. Der Band hat das sehr gut gefallen, sie bittet um gefällige Verbreitung, da sind wir dabei.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NiRjwpCrCMc" target="_blank">Video auf Youtube ansehen»</a></p>
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		<title>Pop News für Nerds: mit Pearl Jam, Big Boi, Alfred Hitchcock und David Lynch</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eberhard Lauth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[David Lynch]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Lesen ist es ohnehin zu heiß. Daher sind die Pop-Fundstücke der Woche diesmal bloß zum Schauen und Hören. Ehe sich der Großteil unserer werten Leserschaft endgültig in Wassernähe begeben hat, hier noch die popkulturellen Hinweise zum Wochenende. 1. David Lynch und Danger Mouse erklären Dark Night Of The Soul, jenes Album, an dem auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-3840" title="aktueller-dienst_moeller_570px" src="http://www.zib21.com/wp-content/uploads/2009/07/aktueller-dienst_moeller_570px-300x164.jpg" alt="" width="285" height="155" />Zum Lesen ist es ohnehin zu heiß. Daher sind die Pop-Fundstücke der Woche diesmal bloß zum Schauen und Hören.<span id="more-11410"></span><br />
</strong></p>
<p>Ehe sich der Großteil unserer werten Leserschaft endgültig in Wassernähe begeben hat, hier noch die popkulturellen Hinweise zum Wochenende.</p>
<p><strong>1. David Lynch und Danger Mouse erklären Dark Night Of The Soul</strong>, jenes Album, an dem auch der im März verschiedene Mark Linkous beteiligt war. Sie tun es in knappen und sehr aufschlussreichen 14 Minuten Feature, das nprc.org dankenswerterweise auch als Stream anbietet. In jeder Hinsicht empfehlenswert, weil aufs erste Hören gar nicht auffällt, wie viel konzeptionelle Arbeit in Dark Night Of The Soul steckte.<br />
<a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=128544288" target="_blank">Zum Stream auf npr»</a></p>
<p><strong>2. Hörspiel &#8220;Die Vögel nach Oskar Sala&#8221; mit Andreas Ammer und Console</strong>. Zitat <a href="http://radioprogramm.ard.de/viewEvent.php?id=28477703536" target="_blank">von der WDR-Site</a>:</p>
<blockquote><p>Für den Film &#8220;Die Vögel&#8221; gab es weder Musik noch Vogelgeräusche, sondern nur elektronische Klänge. Komponiert und erzeugt hat sie der deutsche Elektronikpionier Oskar Sala auf seinem Mixturtrautonium. ??Sala würde am 18. Juli 100 Jahre alt. Mit ihm starb zwar der letzte Mensch, der diese elektronischen Urklangerzeuger bedienen konnte, im Deutschen Museum lagern jedoch gut 1.800 analoge Tonbänder seiner Klänge, aus denen Andreas Ammer und Console nun digital Hitchcocks Grusel-Klassiker &#8220;The Birds&#8221; als Hörspiel zusammenbauen, als ob es den Film nie gegeben hätte.</p></blockquote>
<p><a href="http://medien.wdr.de/download/1279002413/radio/download/wdr_hoerspiel_download_die_voegel_nach_oskar_sala_20100713.mp3" target="_blank">Hier der Direktlink zum Hörspiel als MP3»</a></p>
<p><strong>3. Big Boi und die Roots bei Jimmy Fallon – was für eine Show.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="570" height="452" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fxqflEiB6vQ&amp;hl=en_US&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="570" height="452" src="http://www.youtube.com/v/fxqflEiB6vQ&amp;hl=en_US&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>4. Pearl Jam schwärmen vom Meer.</strong> Sie wollen es erhalten sehen. Das ist löblich. Wir wollen uns heute darin nur abkühlen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="570" height="321" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12952723&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="570" height="321" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12952723&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/12952723">Pearl Jam Oceans</a> from <a href="http://vimeo.com/pearljamofficial">Pearl Jam</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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