Artikel von Terence Lennox
Terence Lennox ist ein Pseudonym, unter dem eine kleine Gruppe Medienkritiker aus dem In- und Ausland auch regelmäßig auf derStandard.at/Etat postet. Dort verkündet er seit Jahren eine wenig frohe Botschaft: Print ist tot. Leider hat er wohl Recht damit.
Eine große Atomkatastrophe bedroht ein ganzes Land. Denken wir darüber nach, warum es zu dieser Katastrophe kam. Das Erdbeben war es nicht alleine.
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An diesem Samstag, verkatert nach der Revolution, eröffnen sich völlig neue Perspektiven. Und eventuell naht das Ende einer prägenden Zeit.
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Politischer Sonntag mit CaptainCork: Wer es zu spät merkt, den bestraft das Leben. In Deutschland und Österreich hat sich vergangene Woche die Gesellschaft massiv verändert.
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Politischer Sonntag mit dem Weinportal CaptainCork: Der Fall Sarrazin beweist: Viele Menschen fühlen sich von der Politik verraten. Selber Schuld, denn Wählen alleine ist zu wenig.
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Politischer Sonntag mit dem Weinportal CaptainCork: Thilo Sarrazins Thesen spalten vor allem die Linke. Sie hat sträflich versäumt, die Folgen der Zuwanderung zu diskutieren.
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Arigona Zogaj kann die österreichische Gesellschaft in eine entscheidende Auseinandersetzung stürzen. Sie hat das Land vorgeführt wie selten jemand. Danke.
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Ich habe diesen Nachruf im Kopf schon hunderte Male geschrieben. Doch jetzt, nach Hans Dichands Tod, kann man nur vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Alles wird besser.
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Österreichs Zeitungsjournalismus war auch früher schon schlecht. Einzelkämpfer zogen ihn an den Haaren aus dem Dreck. Daraus könnte man heute Schlüsse ziehen. Und einsehen, dass man morgen mehr Leute erreicht. Und mit weniger auskommen muss.
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Die Krise des Kapitalismus schenkt den Printmedien eine letzte Wichtigkeit. Doch die selbstverständlich eintretende technische Revolution der kommenden Jahre macht die Zeitung obsolet. Ein großes Printerlebnis. Der Spiegel-Titel dieser Woche über die Gier des Kapitalismus von Cordt Schnibben. Endlich wieder Schnibben, der Welterklärer. Und davor der Osang-Text über Angela Merkel. Echt groß. Dazu die Fotos [...]
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Alan Rusbridger, Chefredakteur des britischen Guardian, denkt über Zeitungen nach. Und er sagt all das, was österreichische Zeitungsmacher nicht hören wollen. Das Mantra “Print ist tot” hat ungeheure Kraft. Es bewirkt, dass ein österreichischer Verlagsleiter alle meine Aufträge storniert, offenbar nachdem er von einem “Fachtschournalisten” über die Identität von Terence Lennox aufgeklärt wurde. Der “Fachtschournalist” [...]
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Der österreichische Printjournalismus zeigt kaum mehr Recherche und Innovatives. Das war einmal anders. Mal ehrlich: Wer braucht eine österreichische Zeitung oder Zeitschrift? Was erzählt mir “profil”? Oft nichts, von dem ich nicht eh schon weiß, denn vieles habe ich eine Woche zuvor in “Spiegel” oder “Zeit” gelesen. Vor allem Themen der Wissenschaft und Aussenpolitik. Man [...]
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… und will mich outen. Den Spaß gönne ich ihm. Doch zuvor ein paar Erklärungen zu Menschen und Mantra hinter dem Pseudonym Terence Lennox.
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Überall verschwinden Zeitungen und Zeitschriften. Nur in Österreich nicht. Das ist einzigartig in der westlichen Welt. Und es hat keinen Grund. Wie ist es, für ein Printmedium über das Siechtum der Printmedien zu schreiben? „Scheiße“, sagt mir hinter vorgehaltener Hand ein bekannter Medienberichterstatter, „ich versuche bei der Netzausgabe meiner Zeitung Anker zu werfen und gehe [...]
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