Artikel von Michel Reimon
Michel Reimon, Jahrgang 1971, ist Journalist und Medienberater. Er lebt und arbeitet im Burgenland und in Wien. Meistens. Mehr unter: www.reimon.net & betathoughts.wordpress.com
Es kommt nicht oft vor, dass eine Pressekonferenz mehr über den Zustand der Medien enthüllt, als über den Zustand der Politik. Die Antritts-PK der schwarzgelben Koalition war ein solcher Moment.
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Die neue deutsche Bundesregierung aus CDU/CSU/FDP scheint, was die Zusammensetzung ihrer Spitzenpositionen angeht, progressiv wie keine andere weltweit.
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Verleger machen gerne das Internet dafür verantwortlich, dass sie Mist produzieren. Dass sie vor allem sparen wollen, verschweigen sie dabei lieber.
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Wieder eines jener paranoiden rechten Kettenmails, die in Österreich scheinbar immer beliebter werden. Diesmal wird Schülern angeblich verboten, „Grüß Gott“ zu sagen.
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Sehr geehrter Herr Chefpublizist Meyer, mit viel Amüsement habe ich gestern Ihren sensationellen Kommentar über das Internet vom 9.8.2009 gelesen und daraufhin auf twitter folgende Rezension geschrieben:
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Es ist für mich als Autor und Ex-Journalist ein mulmiges und ziemlich unbefriedigendes Gefühl, dem Journalismus beim Marsch in die Bedeutungslosigkeit zuzuschauen und das, was ich beobachte, nicht klar in Worte fassen zu können. Also werde ich das ändern.
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Kultur-Flatrate, das würde heißen: Internet-User zahlen einen Fixbetrag und dürfen dafür so viele urheberrechtlich geschützte Werke nutzen, wie sie wollen. Musik, Bücher, Film… all inclusive. Die UrheberInnen werden – ähnlich wie es bei der Leerkassettenabgabe schon geschieht – aus dem dadurch geschaffenen Pool bezahlt. Wäre das gerecht? Kaum. Es wäre besser: es wäre sinnvoll.
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Anm: Gut, dass hier alles beta ist. Da kann man nämlich auch strukturelle Fehler im Text beheben, wenn man merkt, dass man sich schlecht ausgedrückt hat. Fein, so ein Internet.
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Im Flugzeug hatte ich wieder mal Gelegenheit, im exklusiven NEWS zu blättern. Nicht Ein Wort Stimmt, das weiß man ja. Mich wundert nur, dass mich das noch wundert.
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Ich habe heute ziellos in meiner Lieblingszeitung herumgestöbert und plötzlich war eine Frage, die mir schon länger durch den Kopf geht, auch geklärt. Nämlich: Hat die Sozialdemokratie noch Zukunft? Klare Antwort: Nein. Aber der Reihe nach.
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