Artikel von Michel Reimon
Michel Reimon, Jahrgang 1971, ist Autor, Journalist, Kommunikationsberater und Politiker. Er war Spitzenkandidat der Grünen bei der Landtagswahl im Burgenland 2010 und ist aktueller burgenländischer Landtagsabgeordneter. Mehr unter: www.reimon.net.
Netzpolitik oder: Ich ärgere mich seit ihrer Bundesversammlung am Sonntag irrsinnig über die österreichischen Piraten.
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Anlässlich einer Podiumsdiskussion über die spannende Studie „Twitterpolitik“ stellte mir Meral Akin-Hecke vergangene Woche eine interessante Frage.
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Wenn wir nicht anfangen, europäisch zu denken, werden wir auf nationaler Ebene noch viele unliebsame Überraschungen erleben. SOPA und ACTA sollten ein Weckruf sein.
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Ein sehr guter Verlag hat mein Buchkonzept “Postjournalismus” abgelehnt. Ich könnte jetzt einen weiteren Verlag suchen, aber ich will nicht. Ich werde selbst publizieren. Ohne Verlag. Und aus Gründen.
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G´schichten aus einem anderen Jahrtausend: Michel Reimon hat Norbert Darabos nicht geküsst, erzählt aber trotzdem.
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In Berlin sind die Piraten erstmals in ein deutsches Landesparlament eingezogen. Das ist gut so – und heißt auch für die Grünen: Klarmachen zum Ändern!
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Die Abstiegsangst ist der Blickwinkel, aus dem wir in Österreich über Wirtschaft reden, über Soziales, über Bildung, über Integration. Ihre kulturelle Hegemonie gehört endlich gebrochen.
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Wenn kein Wahlkampf ist, wird Politik produktiver, heißt es. Das erweist sich gerade jetzt und einmal mehr als großer Irrtum.
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Ich musste mir nach dem ORF Bürgerforum zum Thema “Die Türken – Ewige Außenseiter” was von der Seele schreiben. Ich bin nicht objektiv, ich bin wütend.
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Nachdenken über WikiLeaks: Wir brauchen eine Methode, wie wir Informationen geschützt veröffentlichen können. Aber machen wir aus der Steuerung der Aufmerksamkeit einen Bottom-Up-Prozess?
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Mirko Kovats’ Industriekonzern A-Tec muss Insolvenz anmelden. Stattdessen könnte aber auch auch das Burgenland pleite sein. Die Geschichte dahinter ist ein Musterbeispiel dafür, wie Politik leider oft funktioniert.
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Rot-Grün wäre wünschenswert für Wien. Doch Christine Marek will politisch überleben – notfalls auch als Vizebürgermeisterin in einer SP-Alleinregierung.
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Genetisch bin ich Burgenland-Kroate. Bis gestern hat das für mich nicht viel gezählt. Doch jetzt lerne ich Burgenland-Kroatisch.
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Es kommt nicht oft vor, dass eine Pressekonferenz mehr über den Zustand der Medien enthüllt, als über den Zustand der Politik. Die Antritts-PK der schwarzgelben Koalition war ein solcher Moment.
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