Artikel von Manfred Sax
Manfred Sax ist ein bekennender Erotomane. In seiner beruflichen Identität als Sexkolumnist bemüht(e) er gern die Erkenntnisse der Evolutionspsychologen, deren Forschergeist sich von der „Sinn-des-Lebens“-Suche abwandte, um sich an Findungen zum „Wesen des Lebens“ zu laben, das mit dem originalen Instinkt „nur ned sterben“ zwar treffend, jedoch kulturell nicht wirklich befriedigend erklärt ist. Dieser Ansatz allein, behauptet er, hätte auch nicht gereicht, um seinen offenbar lebenslangen Wissensdurst zum Thema zu erklären. Demnach sei es ihm „bestimmt“ gewesen, dem Forschen und Entdecken auf dem Planeten Sex zu frönen, das sei schon dem 5jährigen Manfred klar gewesen, der laut Zeitzeugen einen exzellenten Ruf als begnadeter Doktorspieler und Kaninchenarzt genoss (die Kaninchen, in der Regel gleichaltrige Nachbarinnen, hatten selbstverständlich Fieber, das ebenso selbstverständlich per Strohhalm gemessen werden musste). So ließ es sich denn auch nicht verhindern, dass er im Alter von 11 Jahren den Orgasmus erfand. Zu tun hatte das mit der Begrenztheit seiner Welt in Nirgendwo am Inn, wo das Thema nicht statt fand, sowie der weisen Voraussicht seiner Eltern, ihm einschlägige Information zu unterschlagen, damit er quasi im Mutterseelenalleingang zur großen Entdeckung gelange – seinen Memoiren zu Folge eine fantastisch infantile Odyssee, deren letzte Etappe in einem 6stündigen, Schweiß treibenden und Hautverletzungen nach sich ziehenden Forschungsakt Geschichte wurde, nichts anderem folgend als dem unermüdlich untrüglichen Instinkt, dass da hinter der sich langsam, aber stet aufbauenden Hitze im Torso eine unfassbare Sensation harre. Und so war es denn auch. Den Namen für die große Hitzewelle mögen andere gefunden haben, aber beim Sex, meint der Autor, sei er der Sax.
Alle reden über die Generation 20-29. Alle? Nein, nur die Generation über 30.
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„Blue Moon, You saw me standing alone, Without a dream in my heart, Without a love of my own …“ So fängt es immer an.
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Sex oder Hunger in Afghanistan … Das Sexsymbol der Generation 20-29 … Lonely Ladyboy oder: Androgenresistenz
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Sexualbräuche der Naturvölker des 21. Jahrhunderts oder: Wenn dem ProloKicker zu heiß wird, geht er grillen.
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Und so geriet der Ball wieder ins Rollen. Es dauerte 18 Minuten, bis das Leder Samstag mittag im PL-Eröffnungsspiel des Titelfavoriten Chelsea gegen den heißen Abstiegskandidaten Hull City seinen Weg ins Netz fand.
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1961. Der April des Jahres war ein schrecklicher Monat für US-Präsident John F. Kennedy. Am 12. April mauserte sich Russlands Kosmonaut Yuri Gagarin zum ersten Mann im Weltraum, drei Tage später begann die „Bay of Pigs“-Invasion einer von den USA unterstützten Exilantenbande, mit der Fidel Castro´s Kuba erledigt werden sollte, die sich aber wenige Tage [...]
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Sexzeitung im Libanon. „Wir Frauen müssen damit aufhören, unsere Körper wie etwas zu behandeln, für das wir uns schämen müssten“, sagt sie. Klingt normal genug. Könnte jeder sagen. Aber sie ist nicht jeder sondern Dschumana Haddad. Eine Schriftstellerin, die das im Libanon sagt. In der ersten – von ihr herausgegebenen – Sexzeitung des Landes.
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Auf einmal war es da. Im Zimmer des Producers lagerte eine Traube aus Journalisten vor dem Computer und alle starrten gebannt auf das Geschehen am Bildschirm. Ab und zu wurde gelacht, dann kam Bewegung ins Knäuel, ein Kollege löste sich widerstrebend vom Hocker, um dem nächsten Platz zu machen. Ab und zu auch machte sich [...]
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Und so wurde die Fußballsaison Geschichte. Zwei Teams – offiziell die beiden besten Europas – hatten ihr Ticket nach Rom gebucht. Nur ein Team war letztlich willens, die notwendigen 90 Minuten Schweiß und Laune zu investieren, um einer elend langen Saison den verdienten Gnadenschuss zu bescheren.
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Wayne Rooney hat geträumt. Wenn der 24jährige Sturmtank aus dem Liverpooler Armeleutebezirk Croxteth mit seinen Träumen auspackt, gibt es keine sonderliche Vielfalt. Er hat ein Tattoo mit den Worten „Just Enough Education To Perform“ (= Gerade Soviel Hirn Um Zu Kicken).
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Der Zeit ihre sexuellen Signale: Revolution in der BH-Technologie. Google erweckt Mannesstolz kleiner Erdenbürger. Und: Schnellster Mann der Rennstrecke entdeckt Vorzeigegirl des Moments.
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Nach einem erstaunlichen Selbstfaller von Minotaurus Chelsea in der vorletzten Spielminute löste FC Ariadne Barcelona das Ticket nach Rom. Dort wartet Pegasus Manchester United, um als erstes Team der CL-Geschichte seinen Titel zu verteidigen. Zunächst zu Arsenal gegen ManU: Schon im Vorgeplänkel zum Match betete Ex-Gunner Jens Lehmann im Studio des Senders ITV sein Mantra [...]
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Also sprach Ariadne (Barca) nach der ersten Begegnung mit dem Minotaurus (Chelsea): „Mutti, der war ja soo faul“ (Iniesta), und „Papa, ich hab lauter blaue Flecken“ (Touré). Aber Papa – Coach Pepe Guardiola – hatte für seinen kleinen Schreihals gerade keine Zeit. Pepe war selbst noch voll der Entrüstung über den „skandalösen“ Schiedsrichter.
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Unter Arsenal-Fans gibt es ein geflügeltes Wort: „Wenger knows“. Wann immer die Fußballdinge heikel werden oder der Gegner kompliziert, dann muss eben der Duttlenheimer Franzose halten. Aber gestern wirkte der „Professor“, Arsenals Arsene, schon vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Villareal untypisch relaxed. „In den vergangenen Monaten fanden meine Boys stets eine Lösung, wenn sie ein Problem [...]
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