Artikel von Franz J. Sauer
Franz J. Sauer ist Automobilfetischist seit er denken kann, schon im zarten Kindesalter spielte er anstatt Doktor gerne Werkstat. Unglücklicherweise fiel dann das Datum seiner Führerscheinprüfung auf jene unseligen Tage, in denen die Wiener Polizei Radarpistolen zur Geschwindigkeitsüberwachung anschaffte. Der schnellen Quartermile musste er demnach die ambitionierte Kurvenfahrt vorziehen, was ihm sehr bald ein unerwartet erotisches Verhältnis zu seinem jeweiligen, fahrbaren Untersatz verschaffte. Im Sinne der gepflegten Promiskuität blieb ihm also nichts anderes übrig, als Autotester zu werden, für ZiB21 wird er künftig Nuancen, Zwischentöne und Befindlichkeiten in der Beziehung zwischen Mensch und Auto aufzeigen, die einem Verkaufsprospekte bisweilen verschweigen.
Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Vorfreude auf Montag. Da gehe ich zum Arzt.
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Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Ich bin nicht Sascha T.
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Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Mein Paradies heißt Burn-Out.
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Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Echt krank ist auch eine Lösung.
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Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Mein Körper ist wie das Ministerium.
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Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Urlaub mit mir und meinem Körper.
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Das Tagebuch eines SVA-Versicherten und Hypochonders. Heute: Herzinfarkt und Halsstarrigkeit.
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Wer noch nie in einem echten Rennauto saß, weiss auch nicht, wie echter Sex aussieht. Automobilistisch betrachtet, selbstverständlich.
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Der Panamera als jüngste Machtdemonstration des Hauses Porsche ist sicher ein sagenhaft gutes Automobil. Aber es zieht leider Käuferschichten an, die sich seiner kaum als würdig erweisen werden.
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Ich gebe zu, ich bin eitel. Ich mag es, wenn mir die Leute nachstarren. Klar, sie starren nicht mir, sondern dem jeweiligen Hobel nach, den ich fahre. Aber immerhin, sie starren. Und zwar in meine Richtung. Man muss ja schließlich schauen, wo man bleibt. Oder auch: nehmen, was man kriegt.
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Sex ist nicht nur überbewertet sondern in seiner guten Form auch Mangelware. Außer man weiß sich zu helfen und sucht sich Ersatz – was gefährlich werden kann, manchmal auch strafbar. Aber es gibt auch legale Wege, es sich mangels Geschlechtsverkehrs gut gehen zu lassen. Das ideale Ventil hierfür: ein Fetisch. Und wer jetzt an Lack [...]
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