Artikel von Axel N. Halbhuber
Axel N. Halbhuber, geboren 1977 in Wien, ist glücklicher freier Journalist. Er braucht meistens etwas länger: neun Jahre für das Gymnasium, 18 Jahre für den ersten Sex, 23 Jahre für die erste Zigarette und zwölf Jahre für das Studium (Politikwissenschaft, Geschichte, Publizistik). Auf zib21.com sucht er die etwas anderen Blickwinkel auf eine vertrocknende österreichische Politikszene. Sonst sind Interviews, Porträts und Reportagen aus Wirtschaft, Sport und dem Leben an sich seine bevorzugten Schreibarbeiten. Im Sommer 2009 wird Halbhuber von seiner Wanderung Bregenz-Wien berichten, ab Oktober reist er ein Jahr lang um die Welt.
Im britischen „House of Commons” sind die Sitzbänke von Opposition und Regierung zwei Schwertlängen voneinander entfernt. Warum? Weil sich über Politik herrlich streiten lässt. Beispiele der vergangenen Tage: Die Sinnlosigkeit von Vorzugsstimmen, der Wunsch nach Diktatur oder der Zwang der Gleichberechtigung.
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Demokratie ist, wenn die Mehrheit entscheidet. Entscheidet sie sich am Wahlsonntag dafür, daheim zu bleiben, stellt sich die Frage: Gilt die Wahl? Natürlich. Obwohl die Mehrheit dafür ist, dass es diesen Stimmentscheid gar nicht gibt.
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