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Gladius42. Binnen-I, eine Identität

Von | 14.03.2010, 16:15 | 8 Kommentare

Hinter dem Binnen-I steckt ein guter Zweck. Das gilt auch für den Furunkel. Auch der signalisiert, dass im System was nicht stimmt.

 

Beginnen wir von vorn. Bei der Genesis. Am Anfang „schuf ErSie Himmel und Erde“. Das tut bereits weh. Zumal heute. Wenn wir heute mehrheitlich davon ausgehen, dass Gott – wie ihn menschlicher Geist konzipierte – nicht existiert, ist es da nicht egal, ob ErSie ein Er oder eine Sie ist?

Der Sprachschmerz reißt in der Folge nicht ab. Irgendwann (gegen 500 v. Chr.) begegnen wir den PharisäerInnen, einem theologischen Zweig des alten Judentums, die dann im „gerechten“ Neuen Testament eigentlich zu HeuchlerInnen herab gewürdigt werden müssten. Werden sie aber nicht. Es wurde vielmehr beschlossen, nur die positiven Begriffe zu „gendern“. Gott wurde ErSie, der Teufel blieb männlich.

Ich persönlich bin dann bei Lukas 8.22 ausgestiegen, als Jesus, der bislang „in ein Boot stieg mit seinen Jüngern“ nun plötzlich „mit seinen Jüngerinnen und Jüngern in ein Schiff (stieg)“. Dass man ein Fischerboot zum „Schiff“ erhöhte, stört mich weniger (zumal es logisch ist: wenn man nun auch weibliche „Jünger“ dazu nimmt, kann der Umfang eines Boots nicht mehr reichen, da muss ein Schiff her). Aber welche „JüngerInnen“ bzw „ApostelInnen“ (kommt auch vor) sind da gemeint? In jener Zeit zogen keine anständigen –Innen mit suspekten Gurus durch das (Heilige) Land, abgesehen von der Magdalena, die unter anderem als Hure (=SünderIn) geoutet war. Apropos: Ist nun eine männliche Hure ein Hurerich, so, wie eine männliche Ente ein Enterich ist?

Ja, die schräge Sitte des „Genderings“ hat auch vor den Heiligen Schriften nicht haltgemacht. Anfang dieses Jahrtausends wurden sie von vier Dutzend deutschsprachigen Bibelexperten in eine sogenannte „gerechte Sprache“ übersetzt (Titel: Bibel in gerechter Sprache = BigS), die von den katholischen Bischöfen Österreichs selbstverständlich sofort abgelehnt wurde. Beim Evangelischen Kirchentag 07 allerdings wurden vier der Übersetzerinnen mit dem „Gottespoetinnenpreis“ ausgezeichnet.

Also wirklich: Die BigS mag gerechter sein als das Original, und sie mag dazu beitragen, dass sich die Leserin in ihrer Haut ermächtigter fühlt. Aber vom Sprachgefühl her ist dieses „Splitting“ (Sichtbarmachung von Frauen durch explizite Erwähnung) per „Binnen-I“ ungefähr so poetisch wie ein Furunkel.  Man denke an den Bürgermeisterkandidat als „BürgerInnenmeisterInnenkandidatIn“.

Mein aktuelles Problem damit ist eine gewisse Haltungsverwirrung. Gegen das „Binnen-I“ sind etwa das katholische Establishment (das mir ein Gräuel ist) und die Granden des Duden (mit denen ich lange einen Zwist hatte, weil mir das „muss“ in früheren Reden immer auf „muß“ ausgebessert wurde, so als käme „müssen“ von „Muße“, was der sprachlich/syntaktischen Logik entbehrt, solange  von der „Buße“ auch nur das „büßen“ kommt, nicht das „büssen“).

Für die BigS wiederum sprechen sich sympathische Lichtgestalten wie die ehemalige deutsche Bischöfin Margot Käßmann aus, (die heute als „Heilige“ gehandelt wird, weil sie wegen zweier Gläser Wein zuviel am Steuer gleich ihr Amt niedergelegt hatte). Und Feministinnen zusehends gestrigen Zuschlags (die Quoten– und Fiftyfifty-Feminas), die sind auch dafür. Schwierig, hier gegen das „Binnen-I“ zu sein, ohne sich damit zu Leuten zu setzen, die ich nicht brauche.

Gott (ErSie) sei Dank lese ich, dass es mittler Weile Frauen gibt, die auf das Binnen-I verzichten, um einerseits „nicht als Feministin zu gelten oder andererseits als Feministin, die nicht als altbacken gelten will“.

Und altbacken ist die Sache, so alt wie der Feminismus der ersten Stunde. Der Zufall will es, dass ich bei dieser ersten Stunde in Österreich dabei war. Es war im Studienjahr 1975/76, Location war der heute inexistente Z-Klub im 7. Bezirk, Anlass war der erste österreichische Auftritt von Alice Schwarzer. Das Gebäude war gerammelt voll, der Abend begann mit Verzögerungen. Ehe Frau Schwarzer zur Rede antrat, insistierte sie, dass alle Frauen in den vorderen Rängen Platz nehmen, die Männer sollen sich hinten mit den Resträumen begnügen. Ich fand das damals cool und ausgleichend gerecht, Auge um Auge, dachte ich, schließlich hatten Männer sonst immer die Nase vorn gehabt. Aber auch ausgleichende Gerechtigkeit hat ihre Halbwertszeit. Irgendwann führt „Auge um Auge“ nur noch zur Blindheit (Danke, Herr Gandhi).

Die 70er-Feministin war ein anderes Mensch als die (Post)Feministin von heute. Sie verweigerte sich als „Sexobjekt“, sie feierte ihre „Natur“. Sie verbrannte ihren Busenhalter und ließ die Achselhaare sprießen, manchmal sah es aus, als hätte sie ZZ Top im Würgegriff. Aber sie hatte einen Punkt, nämlich: Es ist Zeit, dass Frau in der Männerwelt wahrgenommen wird.

Nur bitte sehr, das war vor fast 40 Jahren. Warum aber greift diese Gendering-Manie gerade heute so um sich? Kann wohl nur mit einer Verunsicherung der persönlichen Identität zu tun haben. Erinnert mich auch ein wenig an die Anfänge mit dem Besitz eines Handy. Wenn da ein(e)  frischgebackene(r) HandybesitzerIn mal eine Stunde lang nicht angerufen wurde, begann ErSie zu zweifeln, ob ErSie noch existiert.

Der zeitgemäße Punkt aber ist, dass sich Identitätskrisen nicht auf ein Geschlecht beschränken. Jahrzehnte des „Gedisst“-werdens machen auch vor dem Mann nicht halt, und schon gar nicht vor den Boys. Ad hoc stieß ich auf eine Spiegelstory zur Bildungspolitik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, in der sie anmerkte, dass sie sich zur Frage „Warum werden Buben in der Schule benachteiligt?“ nicht äußern werde.

Bekanntlich haben sich die Schulleistungen von Buben in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Weitaus mehr Girls als Boys schaffen es in die Uni, nur in den Sonderschulen nimmt der männliche Anteil dramatisch zu, junge Männer sind häufiger arbeitslos als junge Frauen.

Allerdings gilt es anno Merkel politisch noch nicht als „sinnvoll“, sich für Männerprobleme stark zu machen. Das Thema „Gleichstellung von Frauen“  eignet sich wesentlich besser zum Stimmenfang. Und so hat die ursprüngliche „ausgleichende Gerechtigkeit“ heute als immanente Ungleichgewichtung Methode. Berufliche Nachteile von Mädchen werden als „Indikatoren einer noch immer nicht überwundenen Ungleichheit von Mädchen“ klassifiziert. Der heute massive Bildungsvorsprung von Mädchen wird als „erfreuliche Verringerung der sozialen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern“ interpretiert. Und wenn sich Boys wie Boys verhalten, haben sie die Bescherung.

Liebe SünderInnen vor dem Herrn IhmIhr: Dieser Ansatz ist erstens gestrig, zweitens heute ungerecht und morgen jedenfalls gesellschaftlich katastrophal. Relaxt, werte Frauen. Ihr seid weiter als Ihr zugeben wollt.

8 Kommentare »

  • lusciniola sagt:

    Sagen Sie, lieber Frater, wie oft wird eigentlich die Übeschrift zu diesem Artikel geändert? Finden Sie keinen passenden, der Sie auf längere Sicht satisfaktioniert? :) Am schönsten fand ich den subtilen Titel „wie nötig ist das Binnen-I“, wo sich ja zwangsläufig die Antwort aufdrängt: so nötig wie ein Kropf. :D

    Aber um hier eine kleine Verteidigung des so gescholtenen Genderwahnsinn beizusteuern (wobei ich gestehe, dass ich die Inspiration schamlos von einem Post auf der ZIB-facebookseite geklaut habe): unsere wahrgenommene Realität wird wesentlich durch unsere Sprache geformt. Was wir in der Sprache abbilden, bilden wir im Leben ab. Der weibliche Anteil ist da eben halt ein bißchen unterrepräsentiert, wodurch die Genderei vielleicht doch ein wenig Berechtigung erlangt.

    Überzeugt? Na gut, ich hab´s versucht.

    • „Was wir in der Sprache abbilden, bilden wir im Leben ab. “

      eben.

      ein phallussymbol als allheilmittel. logopädisches strap-on sozusagen. ;)

      • lusciniola sagt:

        Das wäre aber ein ziemlich dünner unbefriedigender Phallus.

        Nein, mein lieber FNF, nicht jeder Schluß, der bestechend klingt, ist auch immer ein zutreffender. Die Frauen setzen sich ja nicht mit einem großen I gleich. Es geht schlicht und einfach darum die Realität abzubilden: das Vorhandensein von Männern und Frauen in unser Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die ihre Realität in der Sprache männlich abbildet, schafft sich damit eine nicht zutreffende Realität. Bizarrerweise, weil unsere Gesellschaft immer mehr verweiblicht. Die wenigsten Frauen hätten sich gerne einen Dildo umgeschnallt. Wozu, wenn es doch viel bewährtere Methoden gibt? :)

        • mein liebes nachtigallchen, das war ja auch nur symbolisch gemeint, jedenfalls reckt es sich keck in die höhe, dieses I, so wie man und insbesondere auch frau es eben an anderer stelle gern hat.

          trotz allem ist und bleibt das ganze blödsinn. in meiner gewiss schon eine weile zurückliegenden kindheit war nicht mal frau sich des (angeblich) geschlechtsspezifischen der deutschen sprache bewusst. das ganze wurde wie junkfood ende der 70er oder so aus god’s own country importiert, wie eine einschlägige im karierten lumberjackhemd vor einiger zeit am diestadtrand stolz berichtet hat, und fand anfänglich gar keine rechte akzeptanz, bis frau entdeckte, dass sich damit trefflich eine existenz aufbauen läßt, weswegen das thema trotz der immer weiter fortschreitenden verweiblichung der gesellschaft (wollt ihr das eigentlich? ich komm mir unter diesen ganzen lulufufis eh schon vor wie eine exotisches tier *g*) mit gar nicht mehr so weiblich sanfter gewalt am kochen gehalten wird.

          und zur methodenorthodoxie: d’accord ;)

          ps: ich hab da schon immer wieder luft geholt. beim mittelteil :D

          • lusciniola sagt:

            Ich glaube, Sie sind ein bisschen zu sehr fixiert, dass Sie gleich in jedem schattenhaften Strichlein schon ein Phallussymbol erblicken.
            Aber auch da gibt´s Abhilfe, das Binnen-I ist ja eigentlich eh schon out-dated, mensch von Welt schreibt jetzt beides aus (Studenten und Studentinnen, Ärzte und Ärztinnen…). Für ganz moderne gibt es jetzt auch den Unterstrich: http://diestandard.at/1254310447203/Die-Gruenen-Andersrum-Neuere-aber-auch-nichtmaskuline-Schreibweise
            „der Unterstrich soll die Aufhebung der geschlechtlichen Dualität von Mann und Frau symbolisieren“
            Was sagen Sie jetzt? ;)

            Dass das Binnen-I ausgerechnet aus Amerika kommen soll, kann wohl nur ein ungebildeter Scherz sein. Englisch, die geschlechtsneutrale Sprache schlechthin soll das Binnen-I transportiert haben? Da sind Sie einer Ente aufgesessen, da bin ich mir sicher. :)

            @Verweiblichung der Gesellschaft: natürlich nicht, eine Gesellschaft soll ausbalanciert sein. Aber das Thema hatten wir schon, nur in anderem Gewande. Zu wenig KindergärtnER, VolksschullehrER, VätER (na gut, das war ein kleiner Witz, natürlich nur Väter, die nicht nur 60-80 Stunden damit beschäftigt sind, Geld zu scheffeln, statt sich mit den wichtigen Dingen des Lebens zu beschäftigen; mehr Männer wie der Sax braucht das Land), dadurch zu wenige männliche role models. Verweiblichung der Erziehung. Da muss man gegensteuern und… oh, das hatten wir ja schon, es kehrt alles immer wieder… :)

            Mögen Sie keine gar nicht mehr so sanfte weibliche Gewalt?
            Dass Ihr Atem im Lot ist, beruhigt mich ungemein. Wir wollen ja nicht, dass Sie eines Tages einen Herzkasperl kriegen.

            • jo mei, da braucht ma aber ned viel phantasie um auf das zu kommen, insbesondere eben angesichts der tatsache, dass ja der unterschied zwischen mann und frau nivelliert werden soll (autsch *g*). ich bin aber dafür, dass er lebe, der hoffentlich nicht allzu kleine unterschied.

              und was die grünen andersrum machen tangiert mich nicht mal peripher, ich bin hetero und schäm mich nicht mal dafür, ich bin da ziemlich eigensinnig.
              ganz abgesehen davon, dass das wegen der vielen zusätzlichen tippslerei mit papier- und stromverbrauch einen ganz hässliche ökologischen fussabdruck macht.
              (für die andere fraktion: denken sie doch um himmels willen an die zusatzkosten, das gefährdet doch den standort.)

              nicht das binnen-I kommt aus amerika, sondern die sensibiliserung für die jahrhundertelang aus männlicher heimtücke ganz absichtlich übersehene geschlechtseinseitigkeit des deutschen, vermutlich hat da eine alice blacker an der state university von new grammatneusiedl, pennsylvania, in germanistik dissertiert und der ist das halt dann beim pulloverstricken unter dem einfluss von grünem tee und patschouliräucherstäbchen eingefallen oder so.
              jedenfalls habe ich das dem wortreichen bericht von miss lumberjack so entnommen, deren bildnis übrigens ein hervorragendes argument wäre, doch andersrum zu werden, aber, gelobt sei der herr und der göttin sei’s geklagt, es gibt auch noch andere frauen. vielleicht hat sie dann, ermutigt durch den erfolg, mit dem binnen-I habilitiert, ich will das gar nicht auschließen, aber das thema steht eigentlich nicht so sehr im zentrum meines interesses.

              ja, doch, ich wär da sehr dafür wie in der guten alten zeit die frauen arbeiten zu lassen, während die männer heim und herd bewachen, ihren körper ertüchtigen und ihren söhnen das kritische know-how weitergeben, wie man die mädels da bei laune hält. so schwer ist das allerdings gar nicht, aber da wird es schon wieder etwas schlüpfrig.

              allerdings erfordert das halt auch frauen aus dem holz einer mrs.sax, und die werden immer weniger, wir haben euch einfach verweichlicht mit all diesen technischen erfindungen wie dem elektrischen epilator. wir haben’s zwar gut gemeint, oba do siagst as, do host as.

              na, gewalt ist was für schwächlinge und ich will eine starke frau. die soll doch nicht zusammenbrechen beim schleppen der whiskeyflaschen. hehe.

  • ich komme zwar erst heute dazu ihn zu lesen, aber ich bin geneigt diesen artikel als geburtstagsgeschenk zu werten.

    gender mainstreaming ist das opium für die frauen.

    und schuld sind die frauen (um untenstehendes klischee zu bedienen *g*).

    und zwar jene, die ihrer existenzgrundlage beraubt wären, würde mit diesem genderwahnsinn endlich aufgehört (danke an „weird“ klement, dem ich ansonsten ideologisch ferner nicht stehen könnte, für die dreimalige erwähnung dieses begriffes im nationalrat).

    im übrigen hatte maggie meines wissens nur sieben dämonen, die josh seiner frau nach gutem alten brauch auszutreiben hatte, die hure wurde ihr von den epigonen angedichtet, ihr apokryphes evangelium ist ja doch etwas keck. und geschäftsschädigend.

  • karotterl sagt:

    ähm…räusper…frater lieber frater. a klane unschärfe bezüglich: Gott wurde ErSie, der Teufel blieb männlich….in den 80er hab i schon faust-aufführungen mit dame als gehörnter gesehen…

    aber das nur am rande, weil, ich stimm ja zu…in fast allem. ich kann mir nämlich eine frage nicht ganz verkneifen: kann es sein, dass der verehrte frater seinen hauptwohnsitz nicht in diesem wunderbaren misthaufen namens österreich hat? (misthaufen=göttlicher ort für wurzelzeugs!!)
    weil…so wurscht und nervig meinereiner das Binnen_I seit geraumer zeit ist, so nachvollziehbar ist es doch, wenn frauen sich hier noch immer als dohnalisten oder rosenkränzisten (tschldg, hab das binnenI gänzlich unpassend weggelassen..) entscheiden müssen, weil eine feldbusch-variante oder gar eine klum-version für frauen hier genetisch offenbar nicht vorgesehen ist.

    die klügsten und wunderbaresten männer dieses landes sind noch immer nicht davor gefeit, wenns hart auf hart geht, einem depparden weibe die schuld dafür zuordnen zu können….(sollte die satzstellung dieses vorangegangenen etwas entgleist daherkommen…ja das ist gewollt…)

    als wurzelzeugs fällts mir ja leicht, dem diskurs grundsätzlich auszuweichen, das nachwachsende junggemüse schlägt sich auf seine art damit herum und „manfrau“ tut halt sein bestes, aus einem sohn einen mann werden zu lassen. spätestens da hat das ausweichen ein ende. wie recht Sie haben, verehrtester, mit der verweiblichung der bildungsstätten brrrr wer hätte gedacht, dass ein karottenkopf wie meiner über fußballplätze mal derart entzückt sein könnte…

    ich bewundere übrigens ihre hartnäckigkeit, sich in dieses werk ernsthaft einlesen zu wollen. kluge bücher mit weisen inhalten werden doch sowieso für jede paar generationen neu geschrieben. gut so. die ungleichbehandlung, die aus der zeit resultiert, endet ja in der bibel weiß gott:D nicht in der nich-genderei. so wie in der bundeshymne ja auch nicht die „großeSöhne“-Zeile die einzig nachzubessernde wäre. warum soll man also? wenn man doch die geschichten und lieder neu schreiben kann…jedesmal wieder? ist doch schön, der wandel der zeit im licht der bleibenden weisheiten.

    herzlichst und auch für die bemerkenswert frühe predigt
    karotterl

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