ÖWA-Streit: Es gibt Leben da draußen
Zur Debatte um die österreichische Webanalyse: Die Geschäftsführung der ÖWA ist rücktrittsreif.
Das ist wirklich absurd: Die ÖWA schliesst Martin Gaiger, den Geschäftsführer von oe24.at aus, weil er Kritik an der österreichischen Webanalyse übt. Gaiger lobt in einem Interview mit der Zeitschrift „Update“ auch andere Analysetools zur Zählung von Besuchern einer Website, wie etwa Google Analytics. Und indirekt verweist er darauf, dass die größten Konkurrenten der ÖWA-Mitglieder (darunter neben oe24.at etwa diepresse.com, derstandard.at, orf.at oder Wirtschaftsblatt.at) darin ohnehin nicht ausgewiesen werden. Weder Facebook oder twitter, noch tausende andere Blogs oder Corporate Websites sind Teil der ÖWA.
Die Aussagen Gaigers sind also nicht nur richtig, sondern wichtig. Wichtig, weil die ÖWA eine Menge relevanter Daten nicht ausweist – etwa den Anteil des Traffic aus Suchmaschinen oder die durchschnittliche Verweildauer per Page Impressions.
Wer diese Diskussion unterdrückt, läuft in Gefahr, unglaubwürdig zu wirken. Die ÖWA erfasst nur einen kleinen Teil der Online-Welt und hat damit keinerlei Berechtigung, Aussagen über Marktanteile zu tätigen.
ÖWA-Mitglieder müssen nun über Konsequenzen für die Geschäftsführung der ÖWA nachdenken. Aus meiner Sicht ist sie rücktrittsreif.
http://futurezone.orf.at/stories/1640911/


Gut gebrüllt! Kein Wort zuviel, keines zuwenig. Die ÖWA ist in ihrem derzeitigen Zustand ein weiteres absurdes Instrument zur Verwirrung von österreichischen Werbetreibenden.