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	<title>Kommentare zu: Feminismus ist nicht nur schwierig – er kämpft an den falschen Fronten</title>
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	<description>Live aus dem 21. Jahrhundert</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 15:56:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: saxo lady</title>
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		<dc:creator>saxo lady</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:54:43 +0000</pubDate>
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		<description>...in den taschen unserer geliebten staatlichen strukturen???

hmmm wieweit hast du da selbst gedacht?
ich sehe eine menge geld (nämlich nicht mehr), das in die taschen von leute wandert, die die richtige lobby haben -heißt: ihre freunderl in der politik.

wieviel mio kostet zb in der gesundheitspolitik die verhunzte struktur (die man hoffentlich bald mal erneuert)
und wieviel mrd kosten die entscheidungen, die die pharmaindustrie in diesen sturkturen durchgesetzt hat?

wieviele mio kosten die kleine-betriebe, die grad in konkurs geschickt werden, weil die banken ihnen keine kredite mehr geben?
und wieviele mrden bekommen die banken zu stützung des systems, dass ihnen erlaubt, weiterhin siehe oben zu bestimmen???

sozialhängematte...wieviel mio?
in stiftungen geparktes vermögen, zahlen wieviel mrd nicht-steuer?

wer bestimmt, was mit welchem geld wo passiert?
und wer bestimmt, dass wir übernacht ein paar hundert mio der hypo reinstopfen können (systemrelevante bank? systemrelevante struktur???)
aber keine 250 mio für die universitäten (systemirrelevant????)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;in den taschen unserer geliebten staatlichen strukturen???</p>
<p>hmmm wieweit hast du da selbst gedacht?<br />
ich sehe eine menge geld (nämlich nicht mehr), das in die taschen von leute wandert, die die richtige lobby haben -heißt: ihre freunderl in der politik.</p>
<p>wieviel mio kostet zb in der gesundheitspolitik die verhunzte struktur (die man hoffentlich bald mal erneuert)<br />
und wieviel mrd kosten die entscheidungen, die die pharmaindustrie in diesen sturkturen durchgesetzt hat?</p>
<p>wieviele mio kosten die kleine-betriebe, die grad in konkurs geschickt werden, weil die banken ihnen keine kredite mehr geben?<br />
und wieviele mrden bekommen die banken zu stützung des systems, dass ihnen erlaubt, weiterhin siehe oben zu bestimmen???</p>
<p>sozialhängematte&#8230;wieviel mio?<br />
in stiftungen geparktes vermögen, zahlen wieviel mrd nicht-steuer?</p>
<p>wer bestimmt, was mit welchem geld wo passiert?<br />
und wer bestimmt, dass wir übernacht ein paar hundert mio der hypo reinstopfen können (systemrelevante bank? systemrelevante struktur???)<br />
aber keine 250 mio für die universitäten (systemirrelevant????)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Selberdenker</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3111</link>
		<dc:creator>Selberdenker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:12:40 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, also das mit der Beschränkung der Arbeitszeit auf 30 Stunden wär a feine Sache. Wär auch rechnerisch dann machbar, wenn das in 30 Stunden zu verdienende Einkommen erstens ausreichen würde, um eine Familie zu füttern, und zweitens auch netto zur Verfügung stünde. Heut ist es jedenfalls so, dass man 70 Stunden arbeiten muss, damit einem der Ertrag von 30 Stunden überbleibt. Die Differenz landet in der Tasche unserer &quot;geliebten&quot; staatlichen Strukturen - die ja endenwollende Effizienz aufweisen. Und die Dinge finanzieren, die keinen erkennbaren Nutzen bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, also das mit der Beschränkung der Arbeitszeit auf 30 Stunden wär a feine Sache. Wär auch rechnerisch dann machbar, wenn das in 30 Stunden zu verdienende Einkommen erstens ausreichen würde, um eine Familie zu füttern, und zweitens auch netto zur Verfügung stünde. Heut ist es jedenfalls so, dass man 70 Stunden arbeiten muss, damit einem der Ertrag von 30 Stunden überbleibt. Die Differenz landet in der Tasche unserer &#8220;geliebten&#8221; staatlichen Strukturen &#8211; die ja endenwollende Effizienz aufweisen. Und die Dinge finanzieren, die keinen erkennbaren Nutzen bringen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lusciniola</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3014</link>
		<dc:creator>lusciniola</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:55:29 +0000</pubDate>
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		<description>Für solch absurde Listen und Ansagen ist jedes Argument zu schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für solch absurde Listen und Ansagen ist jedes Argument zu schade.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: karotterl</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3009</link>
		<dc:creator>karotterl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:55:32 +0000</pubDate>
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		<description>ähm...wenn ich mir diese posts so durchlese, hab ich direkt n schlechtes gewissen..
jö. die armen männer. sind zwar an den neuralgischen punkten an der überzahl...habens aber net geschafft, die frau in der küche ordentlich zu bändigen.
geht arbeiten, wenns ihr passt. kümmert sich net ordentlich um die kinder, wird trotzdem älter, und bleibt gsünder, muss net sterben für die ehre, verplempert das ganze geld, dass die hart arbeitenden männer heimbringen...

also echt...ich bin für einen orden für arme überforderte männer...

mir geht die genderei ja sowas von auf den geist...und dass in den volksschulen ausschließlich frauen unterrichten, auch...aber bei dem gehalt..ka wunder...
das kann sich halt kein mann leisten, der zhaus a frau dahalten muss...oder wie?

ehrlich, diese diskussion ist wunderbar...aber so plakativ vertrottelte statments müssten net unbedingt dabei sein., ich kenn nemenge männer, die das a bisserl differenzierter sehen können....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ähm&#8230;wenn ich mir diese posts so durchlese, hab ich direkt n schlechtes gewissen..<br />
jö. die armen männer. sind zwar an den neuralgischen punkten an der überzahl&#8230;habens aber net geschafft, die frau in der küche ordentlich zu bändigen.<br />
geht arbeiten, wenns ihr passt. kümmert sich net ordentlich um die kinder, wird trotzdem älter, und bleibt gsünder, muss net sterben für die ehre, verplempert das ganze geld, dass die hart arbeitenden männer heimbringen&#8230;</p>
<p>also echt&#8230;ich bin für einen orden für arme überforderte männer&#8230;</p>
<p>mir geht die genderei ja sowas von auf den geist&#8230;und dass in den volksschulen ausschließlich frauen unterrichten, auch&#8230;aber bei dem gehalt..ka wunder&#8230;<br />
das kann sich halt kein mann leisten, der zhaus a frau dahalten muss&#8230;oder wie?</p>
<p>ehrlich, diese diskussion ist wunderbar&#8230;aber so plakativ vertrottelte statments müssten net unbedingt dabei sein., ich kenn nemenge männer, die das a bisserl differenzierter sehen können&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Olliver</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3007</link>
		<dc:creator>Olliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:25:09 +0000</pubDate>
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		<description>Gar nicht mal verkehrt.  

von Amerika über Europa bis nach China inzwischen sogar rund 80 Prozent aller Kaufentscheidungen, von Gütern des alltäglichen Gebrauchs bis hin zu größeren Anschaffungen, von Frauen gefällt werden. Als Konsumentinnen haben Frauen also bereits die Nase vorn.

http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2574

Männer schaffen die Kohle ran, Frauen verbraten sie! 

UND jammern noch rum. 
Das ist ja wohl die HÖHE!!! 
;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gar nicht mal verkehrt.  </p>
<p>von Amerika über Europa bis nach China inzwischen sogar rund 80 Prozent aller Kaufentscheidungen, von Gütern des alltäglichen Gebrauchs bis hin zu größeren Anschaffungen, von Frauen gefällt werden. Als Konsumentinnen haben Frauen also bereits die Nase vorn.</p>
<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2574" rel="nofollow">http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2574</a></p>
<p>Männer schaffen die Kohle ran, Frauen verbraten sie! </p>
<p>UND jammern noch rum.<br />
Das ist ja wohl die HÖHE!!!<br />
;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olliver</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3006</link>
		<dc:creator>Olliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:20:26 +0000</pubDate>
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		<description>Lustige Worte wie putzig Bruhahahahaha oder ähnliches ist zwar drollig, aber beileibe kein Argument! 

Die Scheidungs-Industrie wird auch in Österreich  hauptsächlich von Männern bezahlt. Und auch in Ö haben Männer keine Rechte, was Kinder, Unterhaltszahlungen, Gentests oder Sorgerechtsfragen angeht.

Natürlich ist der Zivildienst als Zwangsdienst für Männer eine Transferveranstaltung ersten Ranges, da Frauen zwanglos zu Hause diesen Dienst nicht verrichten müssen. Nur Männer sind da als billige Zwangsarbeiter betroffen. Frauen nicht. Deshalb.

Die Krankenversicherungskosten ist wie auch in der Schweiz oder in Ö sexistisch gut für Frauen und schlecht für Männer. 
Das selbe gilt auch für die Deutsche Riesterrente, die für die Frauen eine Rendite abwirft, weil sie statistisch ca. 6 Jahre länger leben. 
Für Männer bleibt eine so genannte negative Rendite! Verluste. 
Gäbe es die Krankenversicherungskosten nach dem Verursacherprinzip wären die Prämien für Frauen fast doppelt so hoch wie heute! Oder die der Männer etwa halb so hoch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lustige Worte wie putzig Bruhahahahaha oder ähnliches ist zwar drollig, aber beileibe kein Argument! </p>
<p>Die Scheidungs-Industrie wird auch in Österreich  hauptsächlich von Männern bezahlt. Und auch in Ö haben Männer keine Rechte, was Kinder, Unterhaltszahlungen, Gentests oder Sorgerechtsfragen angeht.</p>
<p>Natürlich ist der Zivildienst als Zwangsdienst für Männer eine Transferveranstaltung ersten Ranges, da Frauen zwanglos zu Hause diesen Dienst nicht verrichten müssen. Nur Männer sind da als billige Zwangsarbeiter betroffen. Frauen nicht. Deshalb.</p>
<p>Die Krankenversicherungskosten ist wie auch in der Schweiz oder in Ö sexistisch gut für Frauen und schlecht für Männer.<br />
Das selbe gilt auch für die Deutsche Riesterrente, die für die Frauen eine Rendite abwirft, weil sie statistisch ca. 6 Jahre länger leben.<br />
Für Männer bleibt eine so genannte negative Rendite! Verluste.<br />
Gäbe es die Krankenversicherungskosten nach dem Verursacherprinzip wären die Prämien für Frauen fast doppelt so hoch wie heute! Oder die der Männer etwa halb so hoch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lusciniola</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3005</link>
		<dc:creator>lusciniola</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:48:40 +0000</pubDate>
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		<description>Subjektive Erlebnisse eben – sagte ich ja schon ;-). 

Vorteil, Vorteil. Da geht es nicht nur um Vorteile. Bei der Politik geht es darum, dass die Politik das Volk repräsentieren soll. Und wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht entsprechend als Repräsentant abgebildet ist, dann ist das schon hinterfragenswert. Natürlich sollen in weiterer Folge nicht nur Frauen sondern auch alle möglichen Schichten abgebildet sein und nicht nur zB lauter Akademiker und Politikwissenschafter im Parlament rumsitzen, aber das ist wieder ein eigenes Thema. Im weiteren geht es natürlich auch darum, dass Frauen eben auch einen anderen Zugang in vielen Bereichen als Männer einbringen und anderes Potential haben und es deshalb Sinn macht, auch diesen integralen Teil unser Gesellschaft entsprechend Einfluss haben zu lassen. Genauso wenig würde es Sinn machen, wenn 80% Frauen in der Politik vertreten wären, weil dann die Männer einfach zu unterrepräsentiert werden. Die Gesellschaft soll sich die Potentiale aller ihrer Vertreter zunutze machen und nicht nur einseitig auf einzelne Komponenten setzen.

Ich bin generell eigentlich kein Freund von Quoten. Schon alleine deshalb, weil die heutigen jungen Männer ja nichts dafür können, dass in den vorigen Generationen zu wenig auf Gleichbehandlung, -berechtigung und – partizipation geachtet wurde und dadurch heute junge Männer teilweise massiv diskriminiert werden und das ausbaden dürfen. Allerdings kann man manche wünschenswerte Zustände offenbar nur über Quoten herstellen, weil es sonst nicht gemacht wird; das ist einfach in den Köpfen nicht drinnen, vor allem in Österreich. Und gerade in Österreich sind Netzwerke (und da sind nun mal Männernetzwerke dominant) wichtig für das Erreichen einer Position und viele Männer fördern einfach (oft aus Gewohnheit, gar nicht aus Bösartigkeit und weil man sich halt aus Kreisen kennt, etc.) Männer (während Frauen interessanterweise nicht notwendigerweise Frauen fördern). Deshalb finde ich gerade in der Politik, nämlich Regierung und Parlament Quoten für gerechtfertigt, denn da geht es um Repräsentation. Auch in Bereichen, wo es zB um Aufsichtsratsmandate in ATX-Unternehmen oder staatlichen Unternehmen geht (dort auch für Vorstände), weil es da auch nicht um essentielle Jobmöglichkeiten für Männer geht, wo die existentiell diskriminiert werden. In anderen Bereich, vor allem auch auf unteren und mittleren Ebenen im staatlichen oder staatsnahen Bereich lehne ich das aber ab, vor allem wenn das dann Quotenregelungen sind, wo solange eine Frau genommen werden MUSS, bis eine bestimmte Quote erreicht wird. In der Privatwirtschaft sowieso, da müssen die Antidiskriminierungsregeln reichen, wobei ich dort für vollständige Transparenz, auch bei den Gehältern bin, weil dann erledigen sich manche Probleme schon von selbst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Subjektive Erlebnisse eben – sagte ich ja schon ;-). </p>
<p>Vorteil, Vorteil. Da geht es nicht nur um Vorteile. Bei der Politik geht es darum, dass die Politik das Volk repräsentieren soll. Und wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht entsprechend als Repräsentant abgebildet ist, dann ist das schon hinterfragenswert. Natürlich sollen in weiterer Folge nicht nur Frauen sondern auch alle möglichen Schichten abgebildet sein und nicht nur zB lauter Akademiker und Politikwissenschafter im Parlament rumsitzen, aber das ist wieder ein eigenes Thema. Im weiteren geht es natürlich auch darum, dass Frauen eben auch einen anderen Zugang in vielen Bereichen als Männer einbringen und anderes Potential haben und es deshalb Sinn macht, auch diesen integralen Teil unser Gesellschaft entsprechend Einfluss haben zu lassen. Genauso wenig würde es Sinn machen, wenn 80% Frauen in der Politik vertreten wären, weil dann die Männer einfach zu unterrepräsentiert werden. Die Gesellschaft soll sich die Potentiale aller ihrer Vertreter zunutze machen und nicht nur einseitig auf einzelne Komponenten setzen.</p>
<p>Ich bin generell eigentlich kein Freund von Quoten. Schon alleine deshalb, weil die heutigen jungen Männer ja nichts dafür können, dass in den vorigen Generationen zu wenig auf Gleichbehandlung, -berechtigung und – partizipation geachtet wurde und dadurch heute junge Männer teilweise massiv diskriminiert werden und das ausbaden dürfen. Allerdings kann man manche wünschenswerte Zustände offenbar nur über Quoten herstellen, weil es sonst nicht gemacht wird; das ist einfach in den Köpfen nicht drinnen, vor allem in Österreich. Und gerade in Österreich sind Netzwerke (und da sind nun mal Männernetzwerke dominant) wichtig für das Erreichen einer Position und viele Männer fördern einfach (oft aus Gewohnheit, gar nicht aus Bösartigkeit und weil man sich halt aus Kreisen kennt, etc.) Männer (während Frauen interessanterweise nicht notwendigerweise Frauen fördern). Deshalb finde ich gerade in der Politik, nämlich Regierung und Parlament Quoten für gerechtfertigt, denn da geht es um Repräsentation. Auch in Bereichen, wo es zB um Aufsichtsratsmandate in ATX-Unternehmen oder staatlichen Unternehmen geht (dort auch für Vorstände), weil es da auch nicht um essentielle Jobmöglichkeiten für Männer geht, wo die existentiell diskriminiert werden. In anderen Bereich, vor allem auch auf unteren und mittleren Ebenen im staatlichen oder staatsnahen Bereich lehne ich das aber ab, vor allem wenn das dann Quotenregelungen sind, wo solange eine Frau genommen werden MUSS, bis eine bestimmte Quote erreicht wird. In der Privatwirtschaft sowieso, da müssen die Antidiskriminierungsregeln reichen, wobei ich dort für vollständige Transparenz, auch bei den Gehältern bin, weil dann erledigen sich manche Probleme schon von selbst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lusciniola</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3004</link>
		<dc:creator>lusciniola</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:47:26 +0000</pubDate>
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		<description>Der Punkt ist: Oliver wollte Frauenquoten in der Politik mit verpflichtenden Frauenquoten in der Müllabfuhr beantworten. Dass eine bestimmte Anzahl von Frauen bei der Müllabfuhr arbeiten MUSS. Und das ist ein Unsinn. 

Wieso ist es vollkommen gerechtfertigt, dass man bei der Müllabfuhr mehr verdient als im Supermarkt? Und wieso verdienen zB Kindergärtnerinnen so schlecht? Wieso verdienen Pflegerinnen so schlecht? Ist es gerechtfertigt, dass jemand, der einen anderen Menschen 24/7 pflegt, eine sowohl körperlich als auch psychisch anstrengende, verantwortungsvolle und notwendige Arbeit, um einiges weniger verdient als jemand, der bei der Müllabfuhr arbeitet?

Wieso wird in typischen Frauenbranchen schon vom Kollektivvertrag her ein wesentlich geringeres Gehalt vorgesehen als in anderen Branchen? Wieso bekommt ein Mann, der ein Kind kriegt, oft eine Gehaltserhöhung dazu, weil er ja jetzt einen Mund mehr stopfen muss und eine Frau, die von der Karenz zurückkommt, fällt gehaltsmäßig und jobmäßig häufig hinunter? Kann es sein, dass das alles deshalb der Fall ist, weil von der Gesellschaft, der Wirtschaft und auch der Gewerkschaft Männer immer noch als Ernährer und Frauen als Dazuverdiener angesehen werden und die KV´s und Gehaltsverhandlungen von Männern dominiert werden?

Klar ist es ein Witz, einfach alles zu addieren, weil Frauen ja auch häufiger Teilzeit arbeiten und weniger Überstunden machen. Außerdem sagte ich ja, dass das Problem sehr vielschichtig ist. Aber das hindert nicht, darüber nachzudenken, wie Gehaltsstrukturen überhaupt zustande kommen und wieso bestimmte Wertigkeiten in der Gesellschaft vorherrschen. Es ist kein Naturgesetz, dass Frauenberufe weniger gut bewertet und weniger gut bezahlt sein müssen wie Männerberufe oder solche, wo sich die beiden die Waage halten. Es ist kein Naturgesetz, den sozialen Bereich, den Bildungsbereich, den Dienstleistungsbereich immer schlechter zu entlohnen als andere Bereiche. Die körperliche und gefährliche Arbeit lasse ich als Argument nicht gelten, schließlich verdient man am meisten Geld in Bürojobs ohne Gefahr und Körpereinsatz. Die Frage ist nur, was der Gesellschaft etwas wert ist. Und auf Dauer wird es sich nicht auszahlen, die Bereiche, wo vermehrt Frauen tätig sind, permanent unterzubewerten. Aber da muss man halt über solche Dinge nachdenken und sich nicht wegen Quoten oder Binnen-I´s den Schädel einschlagen ;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Punkt ist: Oliver wollte Frauenquoten in der Politik mit verpflichtenden Frauenquoten in der Müllabfuhr beantworten. Dass eine bestimmte Anzahl von Frauen bei der Müllabfuhr arbeiten MUSS. Und das ist ein Unsinn. </p>
<p>Wieso ist es vollkommen gerechtfertigt, dass man bei der Müllabfuhr mehr verdient als im Supermarkt? Und wieso verdienen zB Kindergärtnerinnen so schlecht? Wieso verdienen Pflegerinnen so schlecht? Ist es gerechtfertigt, dass jemand, der einen anderen Menschen 24/7 pflegt, eine sowohl körperlich als auch psychisch anstrengende, verantwortungsvolle und notwendige Arbeit, um einiges weniger verdient als jemand, der bei der Müllabfuhr arbeitet?</p>
<p>Wieso wird in typischen Frauenbranchen schon vom Kollektivvertrag her ein wesentlich geringeres Gehalt vorgesehen als in anderen Branchen? Wieso bekommt ein Mann, der ein Kind kriegt, oft eine Gehaltserhöhung dazu, weil er ja jetzt einen Mund mehr stopfen muss und eine Frau, die von der Karenz zurückkommt, fällt gehaltsmäßig und jobmäßig häufig hinunter? Kann es sein, dass das alles deshalb der Fall ist, weil von der Gesellschaft, der Wirtschaft und auch der Gewerkschaft Männer immer noch als Ernährer und Frauen als Dazuverdiener angesehen werden und die KV´s und Gehaltsverhandlungen von Männern dominiert werden?</p>
<p>Klar ist es ein Witz, einfach alles zu addieren, weil Frauen ja auch häufiger Teilzeit arbeiten und weniger Überstunden machen. Außerdem sagte ich ja, dass das Problem sehr vielschichtig ist. Aber das hindert nicht, darüber nachzudenken, wie Gehaltsstrukturen überhaupt zustande kommen und wieso bestimmte Wertigkeiten in der Gesellschaft vorherrschen. Es ist kein Naturgesetz, dass Frauenberufe weniger gut bewertet und weniger gut bezahlt sein müssen wie Männerberufe oder solche, wo sich die beiden die Waage halten. Es ist kein Naturgesetz, den sozialen Bereich, den Bildungsbereich, den Dienstleistungsbereich immer schlechter zu entlohnen als andere Bereiche. Die körperliche und gefährliche Arbeit lasse ich als Argument nicht gelten, schließlich verdient man am meisten Geld in Bürojobs ohne Gefahr und Körpereinsatz. Die Frage ist nur, was der Gesellschaft etwas wert ist. Und auf Dauer wird es sich nicht auszahlen, die Bereiche, wo vermehrt Frauen tätig sind, permanent unterzubewerten. Aber da muss man halt über solche Dinge nachdenken und sich nicht wegen Quoten oder Binnen-I´s den Schädel einschlagen ;).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3003</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:42:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zib21.com/?p=8239#comment-3003</guid>
		<description>also ich habs damal ganz eindeutig so erlebt das frauen die besseren noten bekommen haben, aber ich will da eigentlich nicht herumjammern, den prinzipiell waren mir meine schulnoten egal waren

nur jetzt könnten sie mir bitte sagen wo genau der vorteil ist, wenn zb der frauenanteil in der politik 50% beträgt</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also ich habs damal ganz eindeutig so erlebt das frauen die besseren noten bekommen haben, aber ich will da eigentlich nicht herumjammern, den prinzipiell waren mir meine schulnoten egal waren</p>
<p>nur jetzt könnten sie mir bitte sagen wo genau der vorteil ist, wenn zb der frauenanteil in der politik 50% beträgt</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.zib21.com/8239/ebelau/feminismus-ist-nicht-nur-schwierig-%e2%80%93-er-kampft-an-den-falschen-fronten/comment-page-1/#comment-3002</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:33:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zib21.com/?p=8239#comment-3002</guid>
		<description>das argument frauenquoten in der politik wurde von oliver beantwortet mit frauenquoten bei der müllabfuhr, worauf du gesagt hast es wird niemand gezwungen bei der müllabfuhr zu arbeiten, und ich hab geantwortet es wird auch niemand gezwungen in der politik zu arbeiten

was aber schon ein punkt ist ist der, dass man(n) bei der Müllabfuhr einfach mehr verdient als die Billa-Kassiererin, und das vollkommen zurecht

Wenn dann eine Studie herauskommt dass Frauen im Mittel weniger verdienen als Männer ist das einfach ein Witz, weil eben alles einfach addiert wurde</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das argument frauenquoten in der politik wurde von oliver beantwortet mit frauenquoten bei der müllabfuhr, worauf du gesagt hast es wird niemand gezwungen bei der müllabfuhr zu arbeiten, und ich hab geantwortet es wird auch niemand gezwungen in der politik zu arbeiten</p>
<p>was aber schon ein punkt ist ist der, dass man(n) bei der Müllabfuhr einfach mehr verdient als die Billa-Kassiererin, und das vollkommen zurecht</p>
<p>Wenn dann eine Studie herauskommt dass Frauen im Mittel weniger verdienen als Männer ist das einfach ein Witz, weil eben alles einfach addiert wurde</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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