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Den Reichtum abschaffen – warum eigentlich nicht?

Von | 07.12.2009, 15:06 | 13 Kommentare

Reichtum ist pervers. Reichtum ist ungerecht. Und Reichtum gehört daher gezügelt. Ein Plädoyer.

Bild: Faksimile

Riecht gut, ist aber trotzdem mehr als genug: Onkel Dagobert im Geldbunker.

Vor etwa einem halben Jahr hielt Gordon Brown einen TED Talk. Er erzählte dabei eine Anekdote über ein Treffen in den 1980ern zwischen Ronald Reagan und Olof Palme, dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Schwedens. Reagan soll Palme (den er der Legende nach für eine Art Kommunist hielt) gefragt haben, ob er gedenke die Reichen abzuschaffen. Die Antwort des Schweden sei gewesen: „Nein, ich möchte die Armen abschaffen“.

Das klingt im ersten Moment ziemlich clever, weil es die Erwartungshaltung von solch überzeugten Neoliberalen wie Reagan absurd erscheinen lässt. Es lässt aber eine Frage offen: Wäre es wirklich so falsch, die Reichen abzuschaffen?

Der Reichtum der Reichen ist pervers. Das haben uns KapitalismusgegnerInnen und -kritikerInnen mittlerweile oft sehr plakativ mitgeteilt. Wir müssen für diese Erkenntnis gar nicht über eine Milliarde hungernder Menschen sprechen – oder über das Einkommen in Burkina Faso, gegen das auch eine Putzkraft in Österreich wie ein dekadenter Krösus wirkt. Es ist nicht nötig, die Bilder verknöcherter Kinder hochzuhalten.

Reicht es nicht, dass der laut Forbes reichste Mensch der Welt so viel Vermögen besitzt, wie ein reiches Land wie Österreich in zehn Jahren für sein komplettes Universitätswesen ausgibt? Und das, obwohl er gerade weitere viereinhalb Jahre wegen der Wirtschaftskrise verloren hat (aktueller Wechselkurs (1US$ = 0,67€), Unibudget 2006 (PDF))? Da ist doch nicht nur die Frage rhetorisch, ob diese Besitzstände verhältnismäßig sind. Es ist bereits die Frage rhetorisch, ob man diese Fragen stellen muss.

Dabei braucht man aber nicht nur Extreme zu betrachten. Die Vermögen der Gates und der Buffets sind natürlich extrem, doch sie sind längst nicht die einzige Perversion. Welche Leistung könnte es wert sein, dass ein Mensch überhaupt mehrere Millionen Euro im Jahr verdient? Und das womöglich gar permanent?

Ich kenne Menschen in hohen Positionen von großen Unternehmen, die einige tausend Euro im Monat verdienen. Diese Leute haben mehr als eine 60-Stunden-Woche, und es ist völlig in Ordnung, wenn sie dafür gut entlohnt werden. Es ist auch kein Problem, sondern gut, wenn die höchsten politischen Ämter mit Gehältern  um die 20.000 € entlohnt werden. Auch Menschen, die ein gutes Unternehem aufbauen und ihre ArbeiterInnen gut behandeln, müssen in einem gewissen Rahmen reich werden. Das ist nicht nur ein Ansporn, um Leistung zu erbringen – es ist auch gerecht. All das ist harte Arbeit mit viel Verantwortung, der Lohn dafür soll ein sehr gutes und luxuriöses Leben sein.

Ich kenne aber auch Menschen, die sich den Arsch abarbeiten und trotzdem gerade einmal genug zum Überleben verdienen. Es ist völlig illusorisch zu glauben, dass Einkommen heute mit realer Leistung zu tun haben. Einkommen richten sich nach der Macht, sich die Einkommen richten zu können. Es gibt keine Leistung und kein Opfer, das Einkommen in der Höhe von hunderttausenden Euro rechtfertigt. Spricht da der Neid aus mir, vor dem die BewahrerInnen der armen, gehetzten Reichen so oft warnen? Eher die Wut. Um neidisch zu sein, müsste ich ja der Perversion nacheifern wollen.

Wie kann man diese Zustände verbessern, wie kann man die Reichen und die Armen abschaffen? Dazu muss man weder die Armen abschlachten, noch den Reichen etwas antun – man muss sie nicht einmal enteignen. Es müsste einfach systematisch sichergestellt werden, dass es zwar zu leistungsgerechten Unterschieden kommen kann, diese aber nicht obszön werden. Die Ungleichheiten verringern sich dann Schritt für Schritt automatisch. Dazu muss die Gesellschaft ein Maß ausverhandeln, welche Einkommen vernünftig vertretbar sind – und wie man höhere verhindern will.

Für das Erstellen von vernünftige, funktionstüchtigen Mechanismen und Modellen des Ausgleichs gibt es fähige Leute. Das ließe sich über Steuern und Verbote regeln, aber auch von der anderen Seite angehen.

Definieren wir doch ein menschenwürdiges Mindesteinkommen, das den Zugang zu ausreichend Nahrung, jedweder Bildung, ausreichend ausgestatteten Wohnungen, angebrachter Mobilität und allen für eine gesellschaftliche Teilhabe nötigen Formen von Kommunikation und Information leistet – egal, welche Arbeit man wo auf diesem Planeten verrichtet.

Staaten und Unternehmen, die das missachten, dürfen dann einfach nichts verkaufen oder werden angeklagt. Sind gerechte Löhne für alle erst einmal garantiert, werden die Perversionen ganz von selbst weniger, weil der Kuchen, um den die Gierigen sich streiten, einfach kleiner wird.

Vielleicht muss die dekadente Übertreibung sogar abgeschafft werden, die radikaler Reichtum heute ist. Das ist eine Utopie, aber auch als solche weder kommunistisch noch verachtenswert.

Dieser Text erscheint neben anderen auch in auch in Toms Blog ZurPolitik.com

13 Kommentare »

  • majella reismann sagt:

    danke du sprichst mir aus der seele;-) bin ganz deiner meinung und mit dieser einstellung könnten wir weitere offene fragen beantworten. du bist nicht alleine mit deiner utopie, es gibt eine menge menschen in meinem umfeld die genau so wie du sehen, dass sich vieles verändern muss und die auch aktiv tätig sind, in dem sie die probleme nicht nur sehen sondern eigenverantwortlich angehen. ob junge oder alte, eine kleine basis hat begriffen das wir auf uns gestellt sind und das ist gut so. Nur du musst es wissen, um damit die möglichkeit zu haben dich danach zu richten. wir sind alle aufgerufen weiter unseren weg zu gehen, selbstbewusst und eigenbestimmt mit dem wissen in einer wohlwollenden gemeinschaft aufgehoben im sichersten boot zu sitzen. dazu muss jeder seinen beitrag leisten, der sehr wertvoll ist fürs ganze gelingen. jede utopie ist schon ein stück wahrheit und gegenwart, indem du dich mit ihr auseinandersetzt, damit manifestiert sich was und einiges hat sich verändert.;-))) …. alles braucht zeit – nur wir haben keine, weil wir wissen das wir endlich sind

    • Kirsch sagt:

      Sehr geehrte Frau Reismann,
      mich würde interessieren, von welchen Aktivitäten und Kreisen Sie sprechen? Eigentlich geschieht doch sehr wenig außer Sonntagsreden vielleicht. Und da sehe ich auch das größte Problem: Utopien haben im vergangenen Jahrhundert so viel Unglück über Europa gebracht, man denke nur an den Kommunismus und letztendlich war auch der Nationalsozialismus von Utopien getragen, von den allerschrecklichsten wohl. (Negativutopien)

      Viel wichtiger wäre es, wir würden konkrete Maßnahmen diskutieren. Und genau das fehlt mir im Artikel von Herrn Schaffer, die Forderungen sind recht schwammig formuliert, je nach dem was man sich darunter vorstellt, kann man dem zustimmen oder es auch ablehnen. Jedenfalls leistungsgerechte Entlohnung ist notwendig, anders funktioniert kein Wirtschaftssytem und wenn jemand mit Leistung oder einer guten Idee (Musiker, Schriftststeller Wirtschaftstreibende etc) reich wird, ist das auch in Ordnung. Anders sieht die Sache aus, wenn Menschen sich durch Spekulationen auf Kosten anderer bereichern.

      Jedenfalls ist Reichtum nicht per se pervers und Armut heilig,
      Kirsch

      • Tom Schaffer sagt:

        schön, du hast teile meines artikels also nochmal zusammengefasst. im wesentlichen kann man den artikel auf die frage reduzieren, ob wirklich jeder reichtum zu akzeptieren ist. dass leute leistungsgerecht verdienen und auch luxus haben ist überhaupt nicht in frage gestellt worden – nur festgestellt, dass es im moment halt absolut nicht so ist.

        eine leistungsgerechte belohnung ist ja genau das was ich hier einfordere. es ist aber heute nicht so, dass multimilliardäre und multimillionäre auch wirklich das entsprechende leisten. ich wüsste auch nicht, wie man das entsprechende überhaupt leisten könnte oder warum es überhaupt menschen geben muss, denen zig millionen euro gehören.

        das interessante ist ja, dass man nur sagen muss „es soll/muss keine multimilliardäre geben“ und schon wird unterstellt, man wolle das leistungsprinzip abschaffen. genau das gegenteil wäre wahr.

  • karotterl sagt:

    ja, ja, jajajaja JAAAAA
    geiler text.
    und zu der kirschohneblüte:
    ich bin als linksextreme beschimpft? worden, weil ich dafür werbung gemacht habe:
    http://www.agenda2020.at/a20_migulist/

    linksextrem ist in der 1. welt also, wenn jemand mal frei über werte und bewertungen philosophieren will
    und wenn jemand über menschlichkeit vor rechtsstaatlichkeit diskutieren will.

    ja da bin ich gern „linksextrem“
    herzlichst

    • Kirsch sagt:

      Enteignung ist Kommunismus, liebes Karotterl. Ich habe auch nichts gegen bereits hier lebende Migranten, aber ich habe etwas dagegen, dass es immer mehr werden, da diese durch Lohndumping den Arbeitsmarkt zusätzlich kaputt machen. In Wien stehen viele Handwerksbetriebe mit dem Rücken zur Wand, da mittlerweile beispielsweise polnische Handwerker mit Geweerbeschein als Selbständige weit unter dem Kollektivvertrag arbeiten. Ich kenne mehrere solche Beispiele. Das ist einfach ein Problem, mit dem ich beruflich in den vergangenen Jahren immer wieder konfrontiert wurde. Übrigens besonders weit verbreitet ist fremdenfeindlichkeit unter den schon hier lebenden Migranten. Einfach weil der Druck am Arbeitsmarkt und auch am Wohnungsmarkt durch die ständig neu dazukommenden immer weiter steigt.
      Ich stehe auch voll zum Rechtsstaat, gibt es offensichtlich unterschiedliche Ansicht darüber was das bedeutet.

      • Tom Schaffer sagt:

        Enteignung habe ich ja explizit als unnötig (und nicht wünschenswert) ausgeschlossen.

        Und ich denke, dass du zwar die richtige Diagnose mit dem Lohndumping anstellst, aber die falsche Antwort auf das Problem gibst. Wenn das Problem ist, dass in anderen Ländern die Sozialstandards und der Wohlstand so niedrig sind, und deshalb im Ausland Arbeit viel billiger ist als z.B. bei uns, dann müsste die logische Konsequenz doch die Solidarisierung über die Grenzen hinweg sein. Das Ziel muss sein, dass es Leuten anderswo so gut wie uns geht, nicht sich gegenseitig die Bröserl wegzuklauben, die von den Reichen übrig gelassen werden (und die momentan hauptsächlich wir im Westen haben).

        Das ist natürlich ein langfristiger und anstrengender Prozess, aber so ist das nunmal mit der menschlichen Entwicklung – da geht selten was von heute auf morgen. Und wir sollten dann wirklich nicht gerade die GEneratin sein, die aufhört Dinge zum Besseren zu wenden.

        Dieser Weg der Kooperation statt der Ellbogen würde sich jedenfalls mittel- und langfristig deutlich mehr lohnen (weniger Konflikte, mehr Frieden) und ist vor allem innerhalb der EU eh schon im werden. Jetzt Polen und Österreicher gegeneinander auszuspielen, ist einfach ein extrem kurzfristig gedachtes und unsympathisches Mittel. Zumal die Effekte des Lohndumpings sich ja durchaus aufheben lassen (Mindesteinkommen/Mindestlöhne und die von mir angesprochenen Mindestanforderungen)

      • karotterl sagt:

        waaas?
        die pösen pösen ausländer machen durch lohndumping den arbeitsmarkt kaputt!!!
        und die armen wirtschaftstreibenden können gaaarnix dafür???
        dass sie die billigen importieren…wie hat der kreisky schon gesagt:
        arbeitskräfte haben wir geholt, gekommen sind menschen.
        Menschen!!!!!

        und was heißt enteignung?
        was heißt kommunismus?
        ja hier stehen einige mit dem rücken zur wand.
        und wie leicht fällt es unserer politik, die kleinen gegen die kleineren, die armen gegen die ärmeren, die hilflosen gegen die hilfsbedürftigen auszuspielen.
        die Furchtsame-kleine-männer-politik trägt früchte hurra!!
        wundert irgendjemand, dass die Furchtsame-kleine-männer-partei-österreichs immer stärker wird??? ein land der radlfahrer, kaiser franz josef wink oba.

        die, die unser land nachhaltig beschädigen, sind nicht migranten, die unsere hilfe brauchen, sind nicht kranke, alte, einkommenslose wie menschen in ausbildung.
        sondern typen im armani-anzug und gucchi-kostüm, die dafür sorgen, dass der brave kleine mensch seinen zehent abliefert und brav in die schlacht zieht, wenn der burgherr einen feind auserkoren hat.

        und hier mein motto zum leben:

        KEIN MENSCH IST ILLEGAL

        • karotterl sagt:

          der vollständigkeit halber:

          nö ich glaub nicht, dass alle gucchi und boss-menschen bösewichte sind.
          ich glaube nur, dass ein bösewicht in jenen mehr schaden anrichtet als die uns leichtgläubigen vorgesetzen feindbilder.

  • pezik sagt:

    guter beitrag zu einem wichtigen thema!

    nur: ich sehs nicht als realistisch an, den (teilweise wirklich mehr als fragwürdigen) reichtum völlig abzuschaffen, indem man verdienst-obergrenzen setzt. wobei ich mich der meinung absolut anschließe, dass viele extrem hohe einkommen eher aus bedenklichen machtverhältnissen als aus überdurchschnittlicher leistung resultieren.

    ich seh’s jedenfalls nicht ein, warum ein ansprechendes mindesteinkommen – obwohl problemlos finanzierbar – sowie eine faire (also für die finanzstarken höhere) besteuerung weiterhin die großen schreckensgespenster sind. für mich ist das der einzig vernünftige (weil für alle dienliche) weg, der noch dazu ohne großen aufwand großes bewirken könnte.

  • Lambert Oitzinger sagt:

    Sehr geehrter Herr Schaffer,

    diese Frage lässt sich nicht allzuleicht beantworten, denn ebenso müsste man sich vor der Frage nicht scheuen, weshalb ein Tischlermeister mit EUR 1.000,- netto sein Auskommen finden soll, während hingegen ein Politiker das vier bis 10fache verdient. Es liegt ja auch keine wirkliche Mehrleistung vor. Der Pröll siehe YouTube hat mal gesagt, dass er sich von einen Pfarrer nicht anrotzen lassen möchte, weil er, der Pröll ein doppelter Doktor ist und ihm daher dieses Geld zustehe. Doch in der Zeit, in der der Pröll studiert hat, hat halt der Tischlermeister gearbeitet, also auch nicht wirklich Mehrleistung. Ein Unternehmer, der hat wahrlich ein Risiko zu tragen u. U. den Verlust seines ganzen Unternehmens evtl. auch Privatvermögens ein Politiker nicht, der tritt ab und wir uU von einem zuvor gedienten Unternehmen als Vorstand aufgenommen. Noch ein anderer Aspekt, damit wir geist nicht träge werden. Stehen bspw Arnold Schwarzenegger derart hohe Gagen zu? Amerikanische Filmproduzenten sind ganz gewiss keine Wohltäter und kalkulieren ganz bestimmt sehr genau. Als im konkreten Fall Angebot und Nachfrage. Die eigentlich Krux in der Debatte ist, dass zur Zeit ein zuviel an Arbeitnehmer am Markt ist und es werden immer mehr noch „importiert“. Was zur Folge hat, dass die Löhne gedrückt werden können, je nach Belieben der Arbeitgeber. Wir sind nicht konkurrenzfähig gegenüber ein indischen Arbeiter, im Alter von 11 Jahren ohne jede Art von Sozialversicherung. Daher erschiene es mir vernünftig a) den Hebel bei Gehälter im öffentlichen Dienst b) bei den Importen von Waren und deren Beschäftigten sowie c) eine autarke Energieversorgung bereitzustellen um daraus resultierende Inflation hintanzuhalten, da gerade diese den Sparern und Kleinverdiener am meisten zusetzt.

    mfg
    Lambert Oitzinger

  • Tom Schaffer sagt:

    was hat das mit kommunismus zu tun?

    und was mit dem onlinejournalismus?

    und was mit linksextremismus?

    viele große worte, die knüppelartig in die sinnlosigkeit geworfen werden.

  • Kirsch sagt:

    Sehr geehrter Herr Schaffer,

    Ihr Kommentar führt mir eindrucksvoll vor Augen, warum ich trotz Wirtschaftskrise und trotz des Wissens darüber wie sie entstanden ist, eine große Scheu davor habe, linksextreme Parteien zu wählen. Es gibt nämlich nur eines, was noch schlimmer ist als der Kapitalismus, und das ist der Kommunismus.
    Übrigens finde ich es sehr bezeichnend, wenn ausgerechnet ein Online-Redakteur solche Zeilen wie Ihre schreibt. So frisst eben die digitale Revolution ihre eigenen Kinder. Und man weiß nicht ob man darüber lachen oder weinen soll.
    Dennoch schöne Arbeitswoche
    Kirsch

    • *gähn*

      fällt euch ned mal was anderes ein als dieser „die alternative zum kapitalimus ist der kruzifixsakramentteifieini-kommunismus“-nonsense ? hmm ?

      …Arbeitswoche… ora et labora, jaja.

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