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Sex Für Fortgeschrittene 07. Texten Sie Sex?

Von | 26.11.2009, 13:10 | 21 Kommentare

In den Nullerjahren wurde Sex völlig neu buchstabiert: SMS. Ein Saxtext über Textsex.

Textsex. Foto: craftjuice

Folgend das Transkript eines heute historischen Textdokuments. Es ist nicht das ganze Dokument, die verwendeten Sätze sind aus dem Englischen verdeutscht (und entkürzt), und sie weisen zum Teil große Lücken auf – typischer Fall von (in den Nullerjahren obligat gewordener) Selbstzensur der vorsichtiger gewordenen Medien. Aber denken Sie beim Lesen des Dialogs bitte an eines: Dieser Text wechselte gegen Bezahlung einer kolportierten Summe von siebenhundertfünfzigtausend Euro seine(n) Besitzer.

DB: Was tust du gerade?

RL: Ich spiele mit meinen Brustwarzen & genieße jede Sekunde.

DB: Ich kann mir vorstellen, wie **** du bist.

RL: Du solltest mich sehen, nackt bis auf diesen **** weißen G-string.

DB: Toller G-string. Ich werde immer ***** & deine *** ist so *** & nett.

RL: Hör auf! Ich hab heute nicht *******, du Bastard!

DB: OK, ich muss jetzt weg. Entspanne dich & denk daran, was ich mit *** **** gemacht habe. cu.

RL: War nett. Ich kanns nicht erwarten, dein Stöhnen wieder zu hören.

DB: Keine Sorge, das wirst du. Und ich will dich ****.

So weit, so jenes Stück Mediengeschichte, das im April 04 unter dem Pseudonym „das Kreuzworträtsel“ die sinnliche Fantasie der World of Gossip zwischen Spanien und England erregte. Hier ein Teil der Auflösung: „DB“ stand für das damalige „Gesicht“ von (unter anderen) Adidas, Pepsi, Vodafone und Police (Sonnenbrillen), dessen Name – David Beckham – bislang nicht nur das Bild eines begnadeten Fußballers, sondern auch blitzsaubere Images wie „Traumvater und – ehemann“ und „serieller Monogamist“ wach gerufen hatte.

Hinter RL verbarg sich eine spanisch-holländische Diplomatentochter namens Rebecca Loos, heute Sängerin und Celebrity-Futter für Reality-Shows, damals die 26jährige „persönliche Assistentin“ (PA) des 28jährigen, für Real Madrid aufs Leder dreschenden Kickers. Und Loos hatte ihren Job nicht nur auf das Übersetzen spanischer Worte ins Englische beschränkt. Da war vermutlich auch eine nette Portion Französisch mit im Spiel. Tja, und obiges Textdokument hatte sich im Speicher des Handys von Miss Loos befunden und ging dann in den Besitz einer Zeitung über. Kiss & Tell wurde das mal genannt, als es beim Sex noch um den Austausch von Körperflüssigkeit ging.

Man kann davon ausgehen, dass im Original an Stelle der Kreuzerl feuchtwarme Begriffe überwiegend unterleibsorganischer Natur zu lesen waren, die der medialen Selbstzensur zum Opfer fielen. Yes, Yeees, Yeeeess – Mister DB und Miss RL hatten einen epochalen Beitrag geleistet, um den taufrischen Begriff „Textsex“ in der Chronik der Nullerjahre zu verankern (unter „sexting“ auch auf Wikipedia).

Es ist gerade die Zeit, in welcher traditionsgemäß global die Dekadenrückblicke wie die Schwammerl zu wuchern beginnen, und mit den Nullerjahren verhält es sich nicht anders. Soeben hat auch der ehrwürdige Inselsender BBC seine „Top 50 Ereignisse der Nullerjahre“ vorgestellt, und das Ergebnis ist zum Teil überraschend. Nicht „9/11“ machte das „Rennen“ oder gar ein medialer Gimmick a la „Big Brother“, und auch der „Credit Crunch“ rangiert unter ferner liefen. Als Top-Findung der Nuller erkor die BBC das Phänomen „Text Messaging“ oder „Texting“ oder „SMS“ – einen Kommunikationsdienst, der den Textaustausch zwischen Handys ermöglicht. Die Wahl hat eine gewisse Basis. Hier ein paar Eckdaten: Im Jahr 2006 freute sich die SMS-Industrie über 81 Milliarden Dollar Umsatz. Und vergangenes Jahr wurden weltweit vierkommaeins Trillionen Textbotschaften verabschiedet. Imposant.

„I wanna ferrari U“

Aber zurück zum Sex. Der hat sich den Nullern entsprechend entwickelt. Die den Neunziger Jahren gestärkt entwachsene Postfeministin – mit Tools wie BJ-Technik (Stichwort: Levinsky) und „Brazilian Wax“ im Handgepäck – belebte und belebt weiterhin robust die Szene, der zeitgemäße Mann dazu stellte sich wohl oder übel auf eine ominöse Verringerung seiner Testosteron-Aktivität ein. Laut Sextherapeuten ist nun „Erektile Dysfunktion“ sein Problem Nummer 1, also der notorische Halbsteife, welcher aufgrund mentaler Verkrampfung seines Trägers dann auch nur Sensationen beisteuert, die im Kabarett als „rein, raus, wimmern, `Verzeihung´ flüstern und sofort abhauen“ gefeiert werden und im Publikum für entsprechendes weibliches Gelächter sorgen.

Überhaupt spielt sich das zivile Leben so massiv wie noch nie vor den Bildschirmen von PC und Mac ab, wer weg muss, der hat das Handy immer dabei, dieses allezeit einsatzbereite Ding wurde zusehends versinnlicht, es kann heute sogar vibirieren. Aber seltsamer Weise kam es dadurch nicht zu einer Renaissance von Telefonsex, nein, dank SMS war Textsex das Mittel zum verballüsternen Zweck. Eine praktische Sache, nicht einmal der Halbsteife kann sich da störend bemerkbar machen.

…  „only if U armani me“

Weiter mit Beckham 04. Die Entrüstung über den Leidernein-Monogamismus des Familienvaters hatte sich bald gelegt, es war sexuell gesehen nicht sonderlich rätselhaft. Wenn ein Spitzensportler, der täglich im Training eine Überdosis Testosteron produziert, in Spanien lebt und der Rest seiner Familie in England, sich nicht gelegentlich einen Seitensprung leistet, dann ist er entweder ein begnadeter Masturbant oder chronisch schlafgestört. Beide Varianten stehen nicht im Ruf, die sportliche Leistung zu fördern. Und immerhin wurde er nicht beim „Roasting“ (siehe HIER) ertappt, einer Sexvariante, die einige seiner Co-Kicker vor Gericht brachte.

Die persönlichen Umstände waren also bald vergessen. Zum Dauerbrenner aber mauserte sich das Thema „Textsex“. Es war das perfekt safe Sexspiel zur Dekade des Chattens, nur gab und gibt es dunkle Zonen. Ist es zum Beispiel „Untreue“, wenn ein „gebundener“ Mensch jemand anderem als der oder dem offiziell Angebeteten ein unterleibsmäßig stimuliertes SMS schickt? Ist Textsex ein befriedigender Ersatz für die „richtige“ Sache oder wenigstens eine belebende Ergänzung zum Einhänder, damit die andere Hand nicht wegen Unterbeschäftigung in nervöses Zucken verfällt?

Text im Beruf. Foto: djackmanson

Text im Beruf. Foto: djackmanson

Die neben „Becksgate“ den meisten Staub aufwirbelnde Textsex-Affäre brachte immerhin die Erhellung, dass einschlägige in der Arbeitszeit (oder mit Firmenhandy) abgefeuerte Botschaften nicht ohne Risiko sind. Vergangenes Jahr musste der Bürgermeister von Detroit, Mister Kwame Malik Kilpatrick, von seinem Amt zurück treten, weil er seiner Geschäftsführerin Christine Beatty 14000 (in Wort: vierzehntausend) Botschaften geschickt hatte, die nichts mit Detroit aber alles mit seiner horizontalen Sicht der Dinge zu tun hatten. Und somit wissen wir immerhin, dass Textsexen auf Kosten des Steuerzahlers nicht ganz in Ordnung ist und entsprechende Konsequenzen haben kann.

Aber auch die Vorteile des Keyboardens von Sweet Nothings sind nicht von der Hand zu weisen. Letztlich ist es ja so, dass eine Telefonrechnung billiger ist als ein Baby. Und wahr ist natürlich auch, dass derlei Sinn für Verbalerotik die Gedanken angenehm beflügeln kann. Unter Umständen ist sogar Poesie möglich, man denke an den berühmten Dialog „I wanna Ferrari U“ – „Only if U Armani me“, den sich „Becks“ mit einem Model namens Esther Canadas geleistet haben soll. Sweet! Wer hätte ihm diesen Schöngeist, der mit wenigen Worten das dominierende Wertbewusstsein der frühen Nuller tadellos auf einen winzigen Bildschirm zauberte, tatsächlich zugetraut?

Handys sind die unmittelbarsten Tools für den Transport von Gedanken, die wir je hatten. Das Handy ist immer da. Ein SMS ist in fast jeder Situation machbar. Und wer sich aus Furcht vor etwaigen Bröseln den Textsex von vornherein abschminkt, zensuriert irgendwann einmal auch seine Gedanken. Immer ein Fehler. Andererseits gibt es heute Alternativen. Man kann chatten, man kann sich in diskrete Nischen sozialer Netzwerke begeben und Süßholz raspeln. Ja, heute kannst du sogar den Arsch deiner Gattin twittern, wie das Ashton Kutcher diesen Frühling machte und damit Demi Moores Teil für den großen Aufstieg von Twitter bei steuerte. Aber das ist eine andere Story.

 

21 Kommentare »

  • gerti sagt:

    Textsex kann ganz nett sein. Das Problem mit euch Typen ist leider, dass ihr erst auf die Idee kommt, wenn ihr besoffen seid. Vor kurzem kriegte ich einen Text von einem facebook-Freund (den ich nicht persönlich kenne), der sich entschuldigte, und zwar für den Fall, dass er mir „angesichts meines fb-konterfeis“ in der Nacht zuvor eventuell „no-no texte“ geschickt hatte. sowas hört man nicht ungern, also textete ich retour, dass ich mehr zur Sache hören will, „was törnt, was bewegt deine fantasie?“. darauf er: „war gestern auf vodkamäßig induzierter selbstvernichtungskampagne“ (ein in etappen display-füllendes wort), „was mitunter in die Unerhörtgasse führt. Nicht dass ich die Gedanken noch erinnern könnte. und wenn, würde ich mich hüten, sie zu veräußern“. Das übliche also. dann zeigte er mir leider sein „wahres“ foto (fb-konterfei war getürkt), und mit einem „dann hüte, unausgesprochenes bewahrt“ verabschiedete ich mich.

  • karotterl sagt:

    text sex also
    scheint mir grünzeugs ja ziemlich das gegenteil des sextextes zu sein
    oder liegt es an der zeit, der verstreichenden?
    das textsex in sms nur eisbergspitzen sind, die dem geübten beobachter aber die untiefen im moment sehr wohl verraten?
    und sextext hingegen das ist, das, fern jeder direkten momentenen aufnahme, wie porno ohne bild außer im kopf funktion ausübt…

    naja, jedes seinen platz und jedem seine zeit…
    herzlichst

    • untiefen? im gegentum, liebstes gemüse. tiefe wasser, in denen man für immer versinken möchte und die vorbeben gewaltiger eruptionen, und das alles mit drei buchstaben: ilu.

      • Manfred Sax sagt:

        ILU! hmmm. habe bis genau jetzt nicht überrissen, wie ernst Sie die romantik nehmen, frank. andrerseits weiß ich nicht, ob ich da zustimme. im interesse eines gewissen sexuellen purismus wäre ich ja eher dafür, dass diverse „ilu“-faktoren wie pantoffel abgestreift werden, ehe man sich in die horizontale begibt. aber darüber haben wir, glaube ich, schon einmal debattiert. Ihr sax

        • ernst ist da nicht das richtige wort, eher: total. und das auch nur im speziellen fall. im grunde ist es ja ein spiel, in seltenen fällen aber eben ist der himmel nicht das limit für den einsatz.

    • Manfred Sax sagt:

      textsex als eisbergspitzen? welch stimmiges bild, karotterl. wussten Sie, dass in der sexualwissenschaft auch die Klitoris als spitze eines eisbergs bezeichnet wird? eine spitze, in der sich immerhin 8000 nervenenden befinden – die aber nichts sind im vergleich zu dem erektilen gewebe, das darunter in form eines auf den kopf gestellten „V“ zu den zonen führt, die sich lohnen? Ihr sax

      • karotterl sagt:

        welch wunderbarer saxtext zum thema:D
        ja
        wusste ich
        hat mir die eine oder andere titanic schon beigebracht;)

      • karotterl sagt:

        ..und übrigens; kann man dem frater mal auf die finger klopfen, auf das er etwas zeitgerechter in die tasten klopfe???
        beim frühstück um 2 sollte meine geliebte predigt schon online stehen….
        ts
        ich appelier an ihre angenommene authorität in jener frage, sax.
        herzlichst, grünzeugs

  • AnjinSan sagt:

    Nun ja, eigentlich bin ich froh, im Juni’08 mein bis dahin heissgeliebtes Nokia 3310 ( ja alt, sehr alt, ohne Gimmicks, Farbdisplay undreale Pingeltöne)abgeschaltet habe.
    Damit blieb mir diese unsägliche Sexerei mittels Text erspart. Zumal ich mich immer wieder frage, welcher Sinn steckt dahinter? Nicht einmal Masturbationskönige schaffen in dieser Zeit gewisse Dinge zu erledigen. Und mal ehrlich, Sex im Kopf, schön und gut,aber das ist doch kein Ersatz.
    mit lieben Gruss
    J.

    • Manfred Sax sagt:

      wenn ich nun bekenne, anjinSan, dass ich handyfreie zone bin, oute ich mich zwar als den für obige story denkbar unpassendsten verfasser, aber bitte, so ist es.
      anyway, der sinn hinter textsex? wie wär´s mit berührungsunbehagen, unsicherheit, geringerer gefahr des kontrollverlusts? die stimme kann versagen, der text kann korrigiert werden. der ton deiner stimme kann verräterisch sein, ein text ist buchstabengetreu. eine zu forsche berührung kann unangenehm sein, ein unguter text kann gelöscht werden. und letztlich bringt ein text auch eine gewisse beharrlichkeit ins zögern, no? Ihr sax

  • @nic_ko sagt:

    klicke auf den imaginären *like* button

    • Manfred Sax sagt:

      den klick errötend verspürt. indiskrete frage: haben Sie schon mal, sex getextet nämlich? (ich verrat´s auch nicht weiter). Ihr sax

      • Buffy „Dämon“ Ettmayer sagt:

        Kolisch? Nicole? So antworten Sie doch endlich, verdammt, diese Cliffhänger sind ja nicht auszuhalten.

        Ettmayer

        • Manfred Sax sagt:

          all in the interest of suspense, werter Ettmayer. aber während sie nägel kauend (und womöglich vergeblich) warten, sagen Sie doch an: sind Sie im stande, der poesie von „I wanna ferrari U“ ebenbürtiges daneben zu stellen? Ihr sax

          • Buffy „Dämon“ Ettmayer sagt:

            Hm, die korrekte Anwort wäre ja gewesen: „CU in Monte Zemolo“.
            Aber jetzt mal ehrlich, Herr Sax. Glauben Sie nicht auch, dass Mr. Beckham für solche Sprüche einen eigenen SMS-Ghostwriter beschäftigt? So einen schmierigen kleinen Kerl, der dauernd neben ihm her rennt und den Damen gleich die richtigen Antworten mitschickt, damit sich später die Werbewirtschaft freut.
            Ich persönlich schließe das nicht aus. Nicht bei Beckham. War sein Spitzname nicht einmal Bimbo?
            Aber genug, ich möchte Sie nicht länger aufhalten.

            Mit sportlichen Grüßen
            Ettmayer

            • Manfred Sax sagt:

              tadellos eleganter versuch, werter ettmayer. hätte auch signore luca nicht besser formulieren können. über beckham scheinen Sie ja ein wenig vorein genommen zu sein (daher hab ich jetzt der Story noch den link zu einem beckham-video verpasst). Aber „bimbo“ beckham? könnte ich nicht verifizieren. Wayne Rooney nannte ihn immer zärtlich „flash git“. ob er das auch textete, entzieht sich natürlich meiner kenntnis. womit ich (hoffentlich elegant) die kurve wieder zum ausgangsthema kratze. textsex. insider-info welcome. warum textsex? erreicht sowas zonen unserer sinne, die von den involvierten personen direkt nicht zu kriegen sind? schwieriges thema für XY-chromosomträger, finden Sie nicht? männer sind bei sextalk generell doch etwas verhalten unterwegs, wie ich immer wieder feststelle. und obiger ms nicole, fürchte ich, hab ich mich etwas zu forsch genähert. mea culpa. Ihr sax

              • ja, es hätte vielleicht ein eitzerl weniger direkt sein können.

                tipp: ein mit geschmack gewählter blumenstrauß kann da wahre wunder wirken.

                • Manfred Sax sagt:

                  genau. und es ist seither wie ein schatten, den ich nicht loswerde, trotz fehlender sonne, ein wenig wie die nachwehen zu jenem miesen witz vom passanten der zu einer frau „grüß gott“ sagt und dann gleich „genug des vorspiels, zieh dich aus!“. peinlich, aber what can i do? sometimes i get carried away und dann vergess ich, dass talk und sextalk nicht ident sind. sie haben unterschiedliche etikette. forgive me, nicole.
                  also blumen? thanks, frank`n´Furter.

    • Buffy „Dämon“ Ettmayer sagt:

      Kolisch! Sind Die Blumen Endlich Eingetroffen? Sind Sie Bereit Für Den SexTextTest? MEIN GOTT, SPANNEN SIE UNS DOCH BITTE NICHT LÄNGER AUF DIE FOLTER! Ein TestText würde mir schon genügen.
      Ihr Glühendster Verehrer, Ettmayer

  • […] This post was mentioned on Twitter by dieNagashi, Eberhard Lauth. Eberhard Lauth said: Empfehle hiermit einen Saxtext über Textsex. Kleingeister sagen auch SMS dazu. http://bit.ly/7Aopbu #fb […]

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