Pop News: Jack White will euer Geld. DJ Zebra mixt einen Woodstock-Mashup. Und David Byrne mag Whitney Houston.

Jack Whites neues Geschäftsmodell. Abseits von den Großen im Geschäft sind es in der Musikbranche vor allem die Künstler selbst, die darüber nachdenken, wie sie in Zukunft zu ihrem Geld kommen. Das jüngste Beispiel ist Jack White (White Stripes), der demnächst auch mit seiner neuen Band The Dead Weather ein Album veröffentlicht. White betreibt auch ein Label, Third Man Records. Dort bietet er nun Abo-Modelle am, um Fans gegen Bargeld mit exklusivem Content an sich zu binden. Das Modell ist nicht neu: Es hat in der Vergangenheit auch Prince schon ein recht gutes Auskommen abseits der Musikindustrie alter Struktur beschert (von seinem jüngsten Versuch wurde auch hier schon berichtet). Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch die simple Formel, die auf Techdirt zum Thema publiziert worden ist: Connect with Fans (CwF) + Reason to Buy (RtB) = The Business Model
DJ Zebra’s Bootstock. Der französische Mashup-Spezialist DJ Zebra hat sich anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Hippie-Festivals Woodstock im August der verfügbaren Sounds von damals angenommen, ein bisschen was Zeitgenössisches dazu garniert und damit den über weite Strecken recht zwingenden Bastard “Bootstock” gemixt. Das Album gibt’s selbstverständlich als Download. Und allein das Intro “Fuck The Hippies” darf als gelungen bewertet werden.
David Byrne und Whitney Houston. Morgen, 11. Juli, spielt der begnadete David Byrne in der Wiener Arena. Angeblich soll er nur Songs aus seinen Arbeiten mit Brian Eno spielen. Das ist eh fein, aber ein bisschen Alleinunterhalter-Melancholie wie in diesem Whitney Houston-Cover wäre auch groß. Mal sehen. Und angenehmes Wochenende.

