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Der ganze Gig. ACDC „before they were shit“, Paris 1979

Von | 13.11.2014, 23:38 | Kein Kommentar

Eigentlich unfair, no? ACDC-Sänger Brian Johnson ist okay. Aber mit dem 1980 verstorbenen, präpotenten „Cock“ Bon Scott war die Truppe simply „the real thing“. Der Beweis: ACDC live in Paris 1979.

Ihr größter Hit You Shook Me All Night Long ist „schuld“, dass ACDC Dank des im Sommer 1980 veröffentlichten Albums Back in Black global so richtig durchstarteten. An den Stimmbändern erstmals der veritable Brian Johnson. Weil die ACDC-Originalstimme Bon Scott im Februar zuvor im Londoner Klub Music Machine den originalen Rock´n´Roll-Abgang hingelegt hatte. Worauf eingefleischte Fans der Australorockers beharrten, dass ACDC somit tot waren. Das tun sie noch heute. Mit Grund. Bon Scott war in der Tat „the real thing“, ein widerlich präpotenter Frontmann, wie du sie heute nur noch mit den Fingern einer Tischlerhand abzählen kannst – spindeldürre Figur mit Bodybuilder-Gehabe, hautenge Jeans, darunter mangels Evidenz die obligate Gurkenprothese, darüber eine Stimme, wie sie nur Whiskey-geeichte Schotten im Blut haben, dazu ein Luftgitarre-Champ, wenn er mal anlässlich eines Young-Solos schweigen muss. Simply perfect.

ACDC haben überlebt, was größtenteils auf die Schülerkappe des Gitarristen Angus Young geht. Aber für Hardcore-Fans bleibt Bon Scott bis heute „The Man“.

Introducing: ACDC „before they were shit“, live in Paris 1979. Empfehlung: Vollbild, externe Lautsprecher an, eine gute Dosis (il)legale Substanzen. Relax!

Video: Dennis Frost, Foto: elfast, Lizenz: CC BY-SA 3.0

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