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Ed Snowden: „Fragen ist besser als spionieren.“

Von | 06.01.2014, 21:38 | Kein Kommentar

Eher Held, eher nicht Verräter: Die öffentlichenNeujahrsbotschaften von Edward Snowden zeigten Wirkung

„Ein Kind, das heute geboren wird, hat zeit seines Heranwachsens keine Ahnung mehr, was Privatsphäre überhaupt bedeutet. George Orwell hat uns vor den Gefahren des Überwachungsstaates gewarnt. Und wir sollten eines an Bord nehmen: Wenn du was wissen willst, dann stelle Fragen. Das ist besser als spionieren.“

Also sprach Edward Snowden anlässlich seiner Aufsehen erregenden Botschaften zum Jahresende, die per Channel 4 an die englische und per Video an die amerikanische Öffentlichkeit gerieten.

Die einflussreichen New York Times und der britische Guardian legten daraufhin ein Scheit nach und forderten Straffreiheit für den derzeit im russischen Exil befindlichen früheren Dienstleister des US-Spionagedienstes NSA. Tenor der beiden Tagblätter: Snowden verdiene für seine Enthüllungen keine Bestrafung sondern vielmehr Lob. Er ist ein Held, kein Verräter. Ad hoc: siehe auch dieses äußerst interessante CNN-Gespräch mit dem neuerdings so wunderbar einflussreichen Russell Brand.

Fazit zum Jahresbeginn: Es mehren sich Zeichen eines Meinungsumschwungs.

Angenehm.

Info: Edward Snowden

Video: Raw

Foto: cropbot, Lizenz: CC BY 3.0

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