Jetztzeit

Reality-Check: die Gegenwart in Wort und Bild

Netzzeit

Geschichten aus dem Leben mit dem Netz

Sexklinik

Alle Zeit bereit: Quality Time zum Thema Nummer Eins

Auszeit

Kultur & Freiheit: Doping zur Bewältigung des Alltags

Denkzeit

Die Welt ist kompliziert. Reden wir darüber

Sie sind hier: Home » Denkzeit, Kampfzone Medien, Museum des 21. Jahrhunderts, Sterbebegleitung für Printmedien » Print ist tot: Gebt mir das Gestern.
Share

Print ist tot: Gebt mir das Gestern.

Von | 22.04.2009, 9:05 | 16 Kommentare

Der österreichische Printjournalismus zeigt kaum mehr Recherche und Innovatives. Das war einmal anders. Mal ehrlich: Wer braucht eine österreichische Zeitung oder Zeitschrift? Was erzählt mir „profil“? Oft nichts, von dem ich nicht eh schon weiß, denn vieles habe ich eine Woche zuvor in „Spiegel“ oder „Zeit“ gelesen. Vor allem Themen der Wissenschaft und Aussenpolitik. Man […]

Death by Tim MöllerDer österreichische Printjournalismus zeigt kaum mehr Recherche und Innovatives. Das war einmal anders.

Mal ehrlich: Wer braucht eine österreichische Zeitung oder Zeitschrift? Was erzählt mir „profil“? Oft nichts, von dem ich nicht eh schon weiß, denn vieles habe ich eine Woche zuvor in „Spiegel“ oder „Zeit“ gelesen. Vor allem Themen der Wissenschaft und Aussenpolitik. Man nimmt bei „profil“ also an, dass die Österreicher keine anderen deutschsprachigen Medien lesen. Ein Irrtum.
Nun lassen wir das „profil“ aus der Kritik, denn die Redaktion dort zeigt seit geraumer Zeit schon eine erstaunlich gute Verfassung, nimmt ihr Kerngeschäft besser wahr als noch vor einem Jahr. Das mag auch mit der Krise zu tun haben, die selbst vor Flaggschiffen der Publizistik nicht haltmachen wird. Auch wenn das in Österreich keiner glauben mag.
Die erfreuliche Rückbesinnung auf Recherchieren und Aufdecken (Zilk, Meinl, Mensdorff etc.) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der österreichische Journalismus bloß aus seinem selbstgeschaufelten Grab erhebt und kurz mal über die Einfriedung blickt. Wie ist das Wetter da draußen?
Es regnet.

Wer braucht eine österreichische Zeitung? Keiner, der lesen und denken kann. Über Österreich informieren inzwischen Reinhard Olt (FAZ), Michael Frank (Süddeutsche) und Charles Ritterbrand (NZZ) ausreichend genug, zudem mit jenem kritisch distanzierten und vor allem mentalitätsfremden Blick, der den heimischen Journalisten irgendwann abhanden kam. Wichtige Themen aus Österreich werden von Olt, Frank und Ritterbrand ausführlich behandelt und penibel recherchiert. So war es einzig Reinhard Olt, der zum Fall Kampusch zehn Fragen stellte (Warum etwa war es dem besten Freund des Kampusch-Entführers gestattet, vor den Augen der Polizei mehrere Kisten aus dem Haus des Täters zu tragen?), die er als nicht beantwortet archivierte. Die eine oder andere Frage tauchte später auch in einem österreichischen Medium auf. Doch eher verhalten formuliert, denn gewisse Themen will man in diesem Lande nicht berühren. Die österreichischen Journalisten, so scheint es, finden sich inzwischen mit allem ab, was hier an Kuriosem serviert wird (etwa der Fritzl-Prozess). Eine Fussnote, ja, aber keine Nachbehandlung, keine Empörung.
Man könnte das mit der Mentalität der Bevölkerung erklären, mit dem Desinteresse der Österreicher an erwachsener Demokratie und engagierter, dem Wohle der Allgemeinheit zugewandter Aufklärung.
Ist das so?
Ein Kollege verwies auf den Fall Zilk, auf das Gezeter der Kronen-Zeitung, auf deren hilflose Ausrede, Zilk war nur „Informant“ und kein Spion. Er verwies auf die offenbar sehr verwirrte Dagmar Koller. Und wie diese die Österreicher in der Sendung „Zur Sache“ beeindruckt habe. Ich halte das für eine subjektive Wahrnehmung. Zwar wäre man Frau Koller in einer deutschen Diskussionsrunde ordentlich an den Kragen gegangen. Und selbst die Bild-Zeitung hätte die Faktenlage respektiert. Allerdings ist auch in Österreich die notwendige Empörung erzeugbar, man muss nur die Glaubwürdigkeit des Journalismus zurückerobern, die man leichtfertig und unnötig einem ökonomischen Diktat geopfert hat.
Denn als die Auflagen zu schrumpfen begannen, als Print zu sterben ansetzte, hat man in Österreich, wie selten sonstwo, auf seichte Themen und Häppchenjournalismus gesetzt. Mit Erfolg. Die Auflagen, vor allem seriöser Medien, stiegen mit Titel wie „Sex ist gesund“, oder „Die neue Esoterik“ kurzfristig in schnell erreichbare Höhen. Doch schon beim nächsten politischen Titel (wenn es sich nicht um die Ausnahmeperson Jörg Haider handelte) fielen sie wieder auf die alten Werte zurück. Jetzt rächte sich zudem der irre Reichweitenschwindel, der einst sogar der „Autorevue“ fast zweistellige Prozentanteile auswies. Schon damals war alles manipuliert, jetzt mussten die manipulierten Reichweiten auf hohem Niveau gehalten werden. Folglich wurde der Journalismus zum Amusement und seine Glaubwürdigkeit, so sehr sie im Detail noch gegeben war, zur Lachnummer degradiert.
Die Österreicher haben nicht nur ihre Abonnements gekündigt, sie haben generell den Glauben an eine freie, recherchierende und in der Auswertung gerechte Presse verloren. Ist eh alles das Gleiche. Ist eh egal, was da drinnen steht – das hört man oft.

Das war nicht immer so. In den Siebziger Jahren waren es engagierte und penibel eingearbeitete Aufdecker wie Alfred Worm oder Gerd Leitgeb (der später leider zum Doppel-Staberl verkam), die im „profil“ der Freunderlwirtschaft in Politik und Wirtschaft einen Riegel vorschoben. Wenige Jahre danach verband der „Wiener“ Seriöses mit Lifestyle und wie selbstverständlich auch zur Aufdeckung etlicher Umweltskandale und zu entscheidenden Beweisen in der Noricum-Affäre bei. Das Wirtschaftsmagazin „Cash-Flow“ revolutionierte den deutschsprachigen Wirtschaftsjournalismus mit ruppigen Reportagen und ungewohnten Portraits. „Wiener“ und Cash-Flow“ wurden in Deutschland kopiert und erfolgreich eingegliedert. Österreichische Journalisten, etwa Joachim Riedl, Sigrid Löffler oder später Markus Peichl, Gerald Sturz, Peter Praschl und Lukas Lessing galten (und gelten) als Edelfedern; die Deutschen bewunderten den österreichischen Mut, Journalismus ohne Konventionen, ohne Ausbildung und ohne ausreichend finanzielle Mittel zum Erfolg zu führen. Österreich war Vorbild, selbst die Schweiz wollte auf österreichische Schreiber nicht verzichten.
Doch wirft man einen Blick auf die Erfolgsgeschichte, so wird einem bewusst, wie fragil er aufgestellt war, etwa bei „profil“ und „trend“, beide bloß gewagte Konstruktionen des bildenden Künstlers Oscar Bronner, der überzeugt war, dem Kronen-Zeitungs-Land parteifreie Medien geben zu müssen. Eine Instinkthandlung. Instinkt war es auch, als der Werber Hans Schmid die Redaktion der Schülerzeitung „Kritik“ bat, seinen „Wiener“ mit relevanten und zeitgeistigen Inhalten zu füllen. Instinkt war es, als Ferenc Papp sein Girokonto bis zum Anschlag überzog, nur um „Cash-Flow“ zu verlegen. Instinkt, als Alexander Geringer „Wallpaper“ erfand (und es danach an seinen englischen Partner verlor). Die erfolgreichsten österreichschen Medien sind Gründungen aus Instinkt und Irrsinn. Das ist das österreichische Talent.
Gebt mir das Gestern wieder: Wenig Geld, viel Spass. Und am Ende auch Erfolg.

Einsturzgefährdete Konstrukte, wie etwa der News-Verlag, sind nicht fähig, kluge, engagierte und kontemporäre Medien zu erdenken. Die Angst der fragilen Gegenwart verstellt den Blick auf das Morgen. So ist die völlig unnötige und schlecht verkaufende Pimperlei „1st“ das beste Beispiel beispiellosen Versagens. Durchschnittliche Texte (bis auf den großartigen Ankowitsch), mehr als durchschnittliche Fotografie, völliges Abhandensein irgendwelcher Avantgarde. Und dann das Wundern über den ausbleibenden Erfolg. Wieso verkauft denn das Blatt so wenig? Weil der Österreicher eben blöd ist, wird man sich in der Führungsetage vorbeten.

Er ist aber nicht blöd, der Österreicher, er wendet sich nur von den nationalen Zeitungen und Zeitschriften ab. Die Krise verstärkt diesen Trend. Warum soll jemand so ein Lachblatt wie den „Wiener“ noch kaufen, wenn nur mehr Lächerliches und Irrelevantes drinsteht. Wen interessiert Pfarrer Laun? Wen ein Sauschlachten im Burgenland? Keine Sau. Es geht besser, als je zuvor, ist vom Geiselhaftberg zu hören. Da lachen die Hühner. Die kleine Reichweitensteigerung ist dem vorherigen Chefredakteuren anzurechnen, die an sich gute Anzeigenmannschaft wird verheizt.
Natürlich gibt es sie auch in Österreich, die neuen Gründer. Den Stimeder (Datum), Huber und Treichler (Fleisch), oder Weber (Gap). Doch sie bleiben unter ihren Möglichkeiten, weil sie noch immer nicht bereit sind, alte Vorbilder zu begraben. „Datum“ muss sich von der „Weltwoche“ lösen, „Fleisch“ muss den Berliner Enfluss ausdämpfen. Und „Gap“ muss überhaupt finden, was es wirklich will. Und alle drei müssen in einen gemeinsamen Verlag eintreten. Und einen Finanzier suchen. Und den angestammten Verlagen den Krieg erklären. Der News-Verlag, so stabil er scheint, ist ein wankender Dinosaurier. Der rückläufige Zeitschriftenmarkt giert nach Neuem, die verunsicherten Agenturen suchen neue Blätter, die ihnen Neues bieten. Nichts führt an der Diversifikation vorbei, nur zweierlei wird Erfolg haben: Breit verständlicher, seriöser und im Segment geerdeter Inhalt und hohe, zielgruppengenaue Reichweite. Am besten – wie bei der „Zeit“  – beides zusammen.

Das Gestern im Heute ist eine österreichische Zeitschrift, die vom Untergang der Zeitschrift weiß, aber versteht, dass man Print nur als perfektes Print retten kann: Texte ohne Zeichenbeschränkung, Gestaltung auf höchstem Niveau, konsumierbare, auch für eine breitere Schicht verständliche Avantgarde. Und ein Schuss Lokal-, Regional- und Nationalkolorit.

Solches überlebt.
Sogar sicher.
Man muss es nur machen.

Illustration: Death by tim möller-kaya, www.timmoeller.com

16 Kommentare »

  • hello sagt:

    Wenn keinen eine Laun-Story im Wiener interessiert, wen interessiert dann, was Glawischnig liest oder was auf dem Mixtape vom Pressesprecher der ÖVP ist? Wen interessiert ein Porträt vom Meinungsforscher Nr. 1 des Landes? Wen eine Story vom Nightlife in Kapfenberg oder vom Postamt in Liezen oder vom Alltag in Unterstinkenbrunn? Und was sich sonst noch alles im Datum findet?

    • markus gavey sagt:

      offenbar genug leute dass es als einziges von den genannten magazinen seit sechs jahren jeden monat erscheint und mehr anzeigen hat als zeitweise das profil?

  • dirty sánchez sagt:

    Die Gretchenfrage ist doch: Wer liefert den Kies?
    Titel wie Datum, Fleisch oder The Gap sind gut gemachte (Rand-)Erscheinungen, wirtschaftlich firmieren sie meines Wissens (ich bitte, mich zu korrigieren, sollte das nicht stimmen) aber nach wie vor in der Kategorie ,Liebhaberprojekte’. Die engagierten Redakteure parken ihre Hintern nach getaner Arbeit also nicht – wie viele ihrer Auftrags-Schrott produzierenden Kollegen – bei Giacobello & Co, sondern genau in jenen Schrott-Redaktionen, um sich eine dünne Butter aufs Brot zu verdienen.
    Die profane, sprich monetäre Wertschätzung der Leistung der Redakteure wäre aber der einzige Turbo, den Datum etc. zünden könnten, um den Pirkervoigts dieses Landes an den bröckelnden Sockel zu fahren.
    Der süßliche Duft von Hobby-Journalismus muss unbedingt weg.
    Lennox’ Idee einer Art „Robin Hood Verlag“, der diese Print-Revolución vereint, ist durchaus charmant. Dass sie mit den – notwendig einzelkämpferisch veranlagten Hgs. dieser Medien – umsetzbar ist, halte ich allerdings für grob unwahrscheinlich. Trotzdem: Darüber sollten die, die nachdenken, nachdenken.
    Aber vor allem bleibt die Gretchenfrage (Lennox: „Und einen Finanzier suchen …“): Wer bringt den Schotter?

    • Terence Lennox sagt:

      Es geht um die Professionalisierung. Wenn alle sich zusammentun erreichen sie eine stattlich Leserzahl. Mit einem guten Konzept kann man Geld abholen. Heute braucht es keinen Onkel aus Amerika mehr. Die Frage: Wie geht denn das?, darf nicht mehr gestellt werden. Das ist kindisch..

  • […] 3. “Print ist tot: Gebt mir das Gestern.” (zib21.com, Terence Lennox) “Der österreichische Printjournalismus zeigt kaum mehr Recherche und Innovatives. Das war einmal anders.” […]

  • sakristan biringer sagt:

    zunächst: es ist DER reichweitenschwindel, der praschl heisst peter und bei ihrer klugen aufzählung der auslands-österreichschreiber haben Sie wohl (oder auch: gewollt?!?) den famosen stefan schlögl vergessen, der eben die österreichseiten der zeit zu veredeln beginnt (wer gern klugscheisst muss auch klugscheisser-kritik vertragen).

    zudem: zum beispiel mich interessierte die pfarrer laun geschichte. sie war nicht der schlechtesten eine, auch wenn der wiener mich sonst auch nicht vom hocker reisst. aber man sollte nicht so blind pauschalisieren (was auch immer einen dazu bewegt …)

    wie ist das nun? sind Sie deutscher? oder einfach nur ein anbiederant, der sich gerade um die deutsche staatsbürgerschaft bewirbt? glauben Sie ernsthaft, in der dortigen medienszene ist alles eitel wonne?

    möglicherweise verfüge ich nicht über Ihr vortreffliches insiderwissen aus der NEWS-gruppe. aber feststeht: in deutschland sperren andauern irgendwelche medien zu (maxim, vanity fair, …) während bei uns bislang noch kein einziges verschwand (seit krisenbeginn). im gegenteil: es kommen noch welche dazu!

    wo liegt also Ihr problem?

    • Terence Lennox sagt:

      zuerst danke, ich werde es ausbessern.
      dann: solche klugscheißer wie sie sind ja das übel der österreichischen medienlandschaft, denn sie schreiben mittelmaß und lassen sich mit dreck füttern, dessen einzige daseinbsberechtigung es ist, noch nicht eingegegangen zu sein. es überlebt, deswegen ist es gut: was für eine tolle argumentation, stopfen sie sich die wörter aus, sie werden sie noch brauchen..

      die laun-geschichte war lächerlich, vor allem in einem medium dieses verlages. ich würde sagen an der grenze der obszönität. und anzunehmen iregendjemanden interessiert laun, das anzunehmen ist schon sehr verwegen. sie können ja nach den verkaufszahlen der ausgabe fragen: ein bärtiger. und drunter steht „porno“. gute nacht, weit über 4000 verkaufte wird das heft wohl nicht gelegen sein.

      dafür überlebt der wiener. wie großartig.

      was ist mein problem? muss ich eines haben?

      ps: stefan schlögl ist ein guter mann, er hat das richtige getan und ist zu einem relvanten medium gegangen.

    • Terence Lennox sagt:

      oder besser mit adorno:

      es gibt kein richtiges leben im falschen

      da sie ja in dem haus arbeiten (nehme ich an), sollten sie das mal überlegen. ich arbeite im richtigen. vielleicht das falsche. aber im richtigen,,

      • sakristan biringer sagt:

        ich hab wohl einen nerv getroffen und möchte mich dafür entschuldigen. niemand soll meiner kommentare wegen leid empfinden …

        mit meiner berufung halte ich übrigens nicht hinterm hof. die frage, ob sie richtig oder falsch ist, stellt sich nicht.

        und doch noch: so irrelevant ist die autorevue nun auch wieder nicht. vielleicht für Sie, weil Sie (nehme ich an) keinen führerschein haben.

        • Terence Lennox sagt:

          nein, sie treffen sicher keinen nerv, sie haben keine ahnung wie ich bin, wenn man einen nerv trifft. sie wissen zudem, dass ich keinen führerschein habe. und sie wissen auch, dass ich jede menge für die autorevue gearbeitet habe, covers, große strecken. bis ich – wie immer – allen so auf den keks ging, dass man mich loswerden musste.

          nein, die autorevue ist eine unbedeutende zeitschrift, ohne belang. sie hat eine sehr gute journalistische tradition, die bislang alles überlebt. die mitarbeiter können schreiben, sehr gut schreiben sogar. der alte herausgeber war schlechthin grenzgenial. aber jetzt ist schlögl bei einem weltblatt. das ist der unterschied.

          • sakristan biringer sagt:

            schau schau, beim grenzgenialen ex-herausgeber sind wir widerspruchslos einer meinung. und die praxis, wie man ihn loswurde (schon was man vom redensagen hörte, reicht für groll …) dreht einem den magen um.

            auch was sie über fleisch, datum und konsorten schreiben, findet meine zustimmung. warum vorhandenes kopieren, wenn man neues machen kann?

            andererseits: reicht die kreativität aus um neues, gänzlich neues zu schaffen? sind heute „gründerzeiten“ wie weiland, als schülerzeitungsmacher einfach so eine wienerredaktion übernehmen konnten? und – gieren die agenturen tatsächlich nach dem anderen und neuen? oder wollen sie vielleicht doch nur vorhandenes kultivieren, bis zur unkenntlichkeit ausreizen, und am ende ihre keimfreien pressetextchen möglichst unkommentiert übernommen wissen?

            klar, in zeiten wie diesen einen finanzier finden ist sicherlich ein spaziergang. haben Sie es eigentlich selbst schon mal probiert? oder belassen sie es aus prinzip immer nur beim gute ratschläge geben?

            • Terence Lennox sagt:

              einer alleine kann das nicht. es bedarf der breite. aber ich habe schon die finanzierung eines films aufgestellt. warum nicht auch etwas anderes?

      • besserpisser sagt:

        interessant, in den postings findet lennox zur gewohnten schimpf-schärfe zurück, die seine texte hier vermissen lassen … bravo!

        • Terence Lennox sagt:

          oida…

          mach dich nicht doppelt. du reichst mir einmal..

  • Linzer Auge sagt:

    Ich bin keiner aus der Zeitungsbranche, so wie Sie, aber Ihren Gedanken kann ich einigermaßen folgen. Nur eines habe ich nicht verstanden: Was ist der „Geiselhaftberg“?

    • Terence Lennox sagt:

      die redaktion des wiener ist in der geiselbergstrasse

      grüße

      tl

ZiB21 sind: unsere Blogger