Jetztzeit

Reality-Check: die Gegenwart in Wort und Bild

Netzzeit

Geschichten aus dem Leben mit dem Netz

Sexklinik

Alle Zeit bereit: Quality Time zum Thema Nummer Eins

Auszeit

Kultur & Freiheit: Doping zur Bewältigung des Alltags

Denkzeit

Die Welt ist kompliziert. Reden wir darüber

Sie sind hier: Home » Denkzeit » Morgenlektüre
Share

Morgenlektüre

Von | 21.12.2006, 11:29 | Kein Kommentar

Was ist da los? Die Süddeutsche Zeitung vermeldet heute in einem (leider nicht online freigeschalteten) Artikel, wo in der Welt am meisten Kinderpornographie im Internet nachgefragt wird: in der Türkei. Die Zahlen dazu stammen von Google Trends. Und sie sorgen in der Türkei für ein veritables Entsetzen, das wohl auch damit zu tun hat, welche […]

Was ist da los? Die Süddeutsche Zeitung vermeldet heute in einem (leider nicht online freigeschalteten) Artikel, wo in der Welt am meisten Kinderpornographie im Internet nachgefragt wird: in der Türkei. Die Zahlen dazu stammen von Google Trends. Und sie sorgen in der Türkei für ein veritables Entsetzen, das wohl auch damit zu tun hat, welche Mängel dieser in starren Traditionen verharrenden Gesellschaft solche Horrorgeschichten nebenbei auch aufzeigen. Alltägliche Gewalt an Kindern, Bildungsentzug vor allem für Mädchen, weit verbreitete Kinderarbeit. Wie gesagt: Was ist da los?
Aus der taz erfahre ich, dass es im Deutschen 567 Synonyme für „Prostituierte“ gibt. Ich kenne also viele, aber noch lange nicht alle.
Eminem (Erinnert sich noch jemand an ihn? Der war vor vielen, vielen Jahren der größte Rapper der Welt) hat sich zum zweiten Mal von jener Frau scheiden lassen, über die er über die Jahre viel in seinen Liedern sprach. Nur knapp ein Jahr hat der zweite Eheversuch gehalten, aber der Scheidungsrichter fand sogar Lob für die beiden: Selten ein Prozess, der derart amikal über die Bühen gehe. Na, warten wir mal, ob Eminem noch einmal eine Platte hinkriegt, die Relevanz hat – und welche Rolle der Kim Mathers darin zukommt.
Und noch einmal die taz: Endlich hat jemand die Marktlücke erkannt und macht Fernsehen für Senioren. Viel mehr als die Zielgruppe ist aus dem Interview mit dem Sendungsgründer Max Schautzer, einem ehemaligen ARD-Mann, leider nicht zu erfahren. Oder doch: Interaktiv soll es sein (Mit großen Tasten?). Und der Name ist richtig Rock’n’Roll: Bono TV.

Kommentare sind geschlossen.

ZiB21 sind: unsere Blogger