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England nach Thatcher. Seltsame Chart-Stürmer

Von | 13.04.2013, 18:23 | Kein Kommentar

Der Abgang der Iron Lady sorgt für die bizarrste Hitparade aller Zeiten.

Judy Garland by MGM, Lizenz: gemeinfrei

Wenn in England Songs aus mehreren Jahrzehnten die vordersten Plätze der Chart-Show „Top of the Pops“ belegen, ist normaler Weise Weihnachten. Allerdings war in dieser nun endenden Woche nichts normal, die Insel verzeichnete einen signifikanten Abgang und die Mächte, die da sind, hatten beschlossen, diesen Abgang mit einem Staatsbegräbnis zu würdigen. Was einem gleichfalls signifikanten Teil der Bevölkerung ganz und gar nicht behagte. Und diesen Teil wiederum motivierte, den einen und anderen Euro an die iTunes zu verschwenden, um alte Hadern runter zu laden – die eines im gemeinsamen Nenner haben: Die Titel sind an den signifikanten Abgang adressiert.

Und so kam es, dass die Top-Hits der Woche ein höchst bizarres Bild bieten.

Auf Platz 1 ein Song aus dem Film Wizard of Oz (1939) – Ding Dong, the Witch is Dead, gesungen von Judy Garland, gefolgt von

*Elvis Costello: Tramp the Dirt Down

*Hall & Oates: She´s Gone

*Wilson Phillips: You Won´t See Me Cry

*David Bowie: Queen Bitch

Und auf den Plätzen eine ganze Reihe von Songs der Band Iron Maiden. Sicher nicht im Sinne der Komponisten und Interpreten, aber immerhin Tantiemen. Und nicht anzunehmen, dass sich der Abgang deswegen im Sarg umdrehen wird.

Quelle: Huffington Post

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