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SexScience. Wie viele Sexpartner hattest du? Und was sagt das über dich?

Von | 08.12.2011, 11:57 | Ein Kommentar

Viele Sexpartner machen den Mann ebenso wenig zum Hecht wie die Frau zur Schlampe. 5 Fakten zur Zahl deiner Lover.

 

whatsyournumbermovie.com, screenshot

*Die Durchschnittszahl ist ein Median. Es stimmt, dass Frauen und Männer heute mehr Sexpartner haben als früher. Aber sie leben auch wesentlich länger. Weiters gab und gibt es immer Leute (von Casanova bis Tiger Woods), die promisker unterwegs sind als der Rest und solche, die monogam bleiben. Dazwischen liegt das, was wir Durchschnitt nennen. In den Staaten, zum Beispiel, liegt dieser laut US Department of Health & Human Services  bei vier Sexpartnern für die Frau und sieben für den Mann. Aber nicht vergessen: Derlei Zahlen sind Mediane, das heißt die Hälfte der Frauen und Männer hatten weniger, die andere Hälfte mehr Sexpartner.

*Zahlen sind relativ. Tatsache: Frauen geben in der Regel weniger Sexpartner an als sie hatten, Männer zumeist mehr. Die Gründe dafür mögen in dem damit verbundenen, nicht aus der Welt zu schaffenden Image liegen (promisker Mann = Hecht; promiske Frau = Schlampe). Möglich aber auch, dass Männer lediglich grob schätzen, während Frauen einschlägige Abenteuer selektiv erinnern.

59% der Männer und Frauen: Oralverkehr kein Sex

*„Sex“ ist für jede(n) was Anderes. Heißt es in einer berühmten Studie des Kinsey-Instituts. Demnach wird zwar vaginaler Geschlechtsverkehr generell als „Sex“ verbucht. Aber 59% der Männer und Frauen sehen Oralverkehr, 20% Analverkehr nicht als Sex. Bietet jemand also eine Zahl seiner/ihrer Sexpartner an, weiß man nie, was dazugezählt wurde und was nicht.

*Die Biologie redet mit. Man nehme die vorwöchige Studie über das Reismehlkäferweib. Ist etwa das Überleben einer Spezies in Gefahr, sorgen biologische Prozesse für Animationen Richtung multiple Sexpartner. Das gilt generell für Käfer und Vögel, und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass dies in unserer Spezies anders abläuft.

*Die Zahl der Sexpartner sagt nichts über Geschlechtskrankheiten. Es stimmt, dass sich die Chance einer Geschlechtskrankheit mit jedem Sexpartner vergrößert. Aber „viele Sexpartner“ bedeutet nicht, dass du eine STI (populär: Herpes, Chlamydien) hast und monogamer Lifestyle ebenso wenig, dass du keine kriegst.

Quelle: Dr. Debby Herbenick: Does Your Sex Number Matter?

 

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