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Was vom Neo-Staatsbürger erwartet wird

Von | 04.08.2011, 17:01 | Ein Kommentar

Was macht eigentlich einen Österreicher aus? Oder anders formuliert: Was erwarten Österreicher von jemandem, der einer der ihren sein möchte?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einer Langzeitstudie verglichen, wie sich die Einstellung der Deutschen ohne Migrationshintergrund zur Einbürgerung von Migranten zwischen 1996 und 2006 verändert hat.

Die Studie zeigt, dass bei unseren deutschen Nachbarn „ethnische“ Kriterien wie die deutsche Abstammung oder die Geburt in Deutschland als Einbürgerungskriterien an Stellenwert verloren haben. Wichtiger geworden sind hingegen Integrationsbemühungen wie die Kenntnis der deutschen Sprache und die Bereitschaft, sich an den Lebensstil anzupassen.

Ich weiß nicht, wie eine solche Umfrage in Österreich ausgehen würde. Wenn wir aber mal davon ausgehen, dass sich die Unterschiede in Grenzen halten, sind die folgenden vier Kriterien für die Akzeptanz von Einbürgerungen entscheidend:

1. Keine Straftaten begangen zu haben

Uwe Scheuch auf dem Titelblatt des "Kurier"

2. Die Sprache zu beherrschen

3. Selbst für den Lebensunterhalt aufzukommen

4. Die Bereitschaft, sich dem Lebensstil anzupassen

Wie man an den obigen Beispielen sehen kann, ist es verdammt schwer, ein Österreicher zu werden. Einer zu sein übrigens manchmal auch.

Ein Kommentar »

  • saxo lady sagt:

    ja. vor allem, weil uns der innewohnende hang zur selbsterniedrigung überall hin verfolgt.
    aber das ist nanona, part of the game. isn’t it?

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