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Leute News. Fatboy Slim trocken … Formel 1-Weltmeister nass … Obama sprachlos.

Von | 04.04.2009, 15:21 | 2 Kommentare

Also verriet der diensthabende Polizist von Mayrhofen am Samstagmorgen nach der lauten Woche davor. „Was gwesn is? Das Übliche halt, ein paar Probleme mit dem Alkohol, aber g´storben is kaner.“ Seltsam eigentlich, immerhin war es das 10jährige Jubiläum von „Snowbombing“, jener alpinen Dance-Woche, die Eventmann Gareth Cooper seinerzeit ins Leben gerufen hatte, weil die Musik […]

Fatboy ohne FlascheAlso verriet der diensthabende Polizist von Mayrhofen am Samstagmorgen nach der lauten Woche davor. „Was gwesn is? Das Übliche halt, ein paar Probleme mit dem Alkohol, aber g´storben is kaner.“ Seltsam eigentlich, immerhin war es das 10jährige Jubiläum von „Snowbombing“, jener alpinen Dance-Woche, die Eventmann Gareth Cooper seinerzeit ins Leben gerufen hatte, weil die Musik in den Skigebieten („Ich hab ne Zwiebel aufm Kopf…“) so notorisch „shit“ war.  Aber nein, das an sich attraktive DJ-Lineup (hervorstechend: Altmeister Grandmaster Flash) spulte das allabendliche Programm routiniert herunter und dort, wo gestern, Freitag, der Höhepunkt Geschichte werden sollte, klaffte eben eine Lücke.  Dabei war Fatboy Slim rechtzeitig von seinem Alkohol-Entzug aus der Promi-Rehab entlassen worden, aber die Tücken seines Schaffens liegen eben in Details: „Ich komme leider immer erst nach einer halben Flasche Wodka in die richtige Stimmung“, bekannte der Brighton-Bürger, „und nüchtern tu ich mir sowas nicht an.“ Weil der Event ohnehin ausverkauft war, sah man dem Vernehmen nach davon ab, Österreichs Dancefloor-Aushängeschild DJ Sledgehammer zum vakanten Freitag-spot zu bitten, also blieb der coole Wiener Mixmaster irgendwo über der italienischen Adria in the air all night. Und dem extra aus Mumbai nach Mayrhofen angereisten Fatboy-Fan Asha blieb nichts anderes übrig, als ihrer ungestillten Slim-Hingabe im Hotelzimmer Ausdruck zu verleihen, wie dieser Clip dokumentiert.

PS: Warnung an alle Fans von Grandmaster Flash: Der Aufruf via „Seatwave.de“ für seinen heutigen Gig um 19.30h in Mayrhofen ist ganz offenbar ein Fake. Der Großmeister ist laut Touristenbüro Mayrhofen bereits über alle Berge.

Lewis & seine QueenInzwischen, in Malaysia, hat sich ein Rennfahrer namens Lewis Hamilton (24) vor den Mikros der Weltpresse ordentlich angemacht. „Es tut mir ja sooo leid, dass ich gelogen hab“, heulte der jüngste Weltmeister der Formel 1-Geschichte. Warum er gelogen hat? Weil ihm der Mann vom McLaren-Rennstall gesagt hat, dass er soll. Warum der durchs Kreisfahren Millionär gewordene Boy lügen sollte, kann Ihnen Heinz Prüller sicher kompetenter erklären als ich. Hier sei nur deponiert, dass man schnelle Jungs besser erst dann ans Cockpit lässt, wenn sie im Besitz eines Minimums an Rückgrat sind (das man bekanntlich nicht kaufen kann). Wie dagegen Coolness demonstriert wird, bewiesen einmal mehr Queen Elizabeth & Gatte anlässlich des G20-Gipfels mit Präsident Obama. Die Queen: „Was haben Sie heute gemacht?“ – Obama: „Ich hab die Leaders von Frankreich, Deutschland, Russland und China getroffen.“ – Philip: „Wie haben Sie die nur unterscheiden können?“ – Als Italiens Silvio Berlusconi dann Obamas subsequente Sprachlosigkeit nützen wollte, um dessen Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, drehte sich die 83jährige Große Dame nur nach ihm um und meinte kühl:  „Muss er immer soviel Lärm machen?“ – So macht man das, Lewis.

2 Kommentare »

  • Rudelhund Dorfscheisser sagt:

    wer der herr sledgehammer sein soll ist mir zwar unbekannt, von wegen aushängeschild, aber das mit dem lewis seinen rückgrat hat viel für sich.

    und – ein hoch auf die queen!

    • Manfred Sax sagt:

      Herr Dorfscheisser,
      Ihre Unkenntnis in Sachen DJ Sledgehammer weist Sie als ein bissi einen Kulturbanausen aus. Es ist daher auch nicht meine Aufgabe, Sie auf dessen aktuelle Spur zu bringen. Sehr wohl kann ich Ihnen aber Aufklärung zu seinem ersten Gig ever verschaffen. Es war in den tiefsten 80er Jahren, als in der Tat auch einmal in einer legendären Schwulendisco in Wien 5 der DJ ausfiel, worauf er als einer der – selbstverständlich rein zufällig – Anwesenden gefragt wurde, ob er nicht einspringen will. Darauf er: „Nur wenn ich Sister Sledge spielen darf.“ – Darauf der Club-Besitzer: „Die hamma ned.“ – Worauf er eine CD aus der Innentasche seiner großräumigen Jacke zog und sagte: „Doch, die hamma.“ – Und so bestritt er also unter dem eiligst gestrickten Pseudonym „Sledge hamma“ seinen ersten Gig („Es war wie another day in paradise“, frohlockte damals einer der „Sicher-ned“-schwulen Anwesenden). Und der Rest ist, wie man in einschlägigen Kreisen sagt,„Sussudio History“. Ihr MS

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