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Shatners Aspirin

Von | 22.03.2011, 10:40 | Kein Kommentar

Heute ist William Shatner, DER William Shatner, 80. Jetzt wird gleich jede/r anfangen, seine Lieblingsanekdoten hervorzukramen. Hier ist also meine.

Heute ist William Shatner, DER William Shatner, 80. Jetzt wird gleich jede/r anfangen, seine Lieblingsanekdoten hervorzukramen. Hier ist also meine. Oft erzählt, gar nicht neu, dennoch immer wieder schön:

Als 1967 die Star Trek Episode “Devil In The Dark” (dt. Horta rettet ihre Kinder) gedreht wurde, erfand der Schauspieler Leonard Nimoy für seine Figur erstmals die Fähigkeit des vulkanischen “Mindmelt”. Sie wissen schon: Finger an die Schläfen des Gegenübers und angestrengt dreinschauen (dieser “Verdammt-harter-Stuhlgang”-Blick). Im vorliegenden Fall wurde die Gehirnverschmelzung mit dem verletzten Alien-Steinwesen Horta vorgenommen.

Als die Szene auf dem Drehplan stand, war Kirk – so geht die Mär’ – krank, sodass er die Probe für Spocks Telepathie-Vodoo nicht miterlebte. Als er zurück aufs Set kam, wurde ihm der Mindmelt erstmals vorgeführt. Nimoy griff auf das Steinwesen und channelte mit schmerzverzerrtem Gesicht Hortas Gefühle: “PAIN! PAIN! PAIN!”

Darauf Shatner: “Give that man an aspirin!”

Ach und ein Lieblings-”On Screen”-Zitat hab ich auch; nicht auf Shatners Mist gewachsen, aber von ihm einfach wunderbar serviert. Stammt aus Star Trek IV (“The Voyage Home”): Nachdem die Crew ein klingonisches Raumschiff auf der Erde des Jahres 1986, mitten im Golden Gate Park, gelandet hat, gibt Kirk die Anweisung: “Everybody remember where we parked!”

Wenn Sie ihn jetzt immer noch nicht lieben, kann ich Ihnen auch nicht helfen…

Happy Birthday, Großer!

P.S. Und hier noch, weil’s so schön ist: William Shatner rezitiert Sarah Palin in der Tonight Show von Conan O’Brien. Unbezahlbar.

Dieser Text erscheint auch auf betatext.at.

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