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Tsunami im Sozialen Netzwerk

Von | 13.03.2011, 16:02 | 19 Kommentare

Lost in Translation: Während Japan im größten Disaster seit 1945 rettet, was zu retten ist, ruft das Netzwerk zum Sturm auf die Atomkraft.

Hokusais „Unter einer Welle bei Kanagawa“. Foto: Dread Pirate Roberts, Lizenz: CC BY-NC 3.0

Sehen Sie sich obiges Bild an, Sie kennen es sicher, es ist der berühmteste Holzschnitt des japanischen Künstlers Hokusai – „Unter einer Welle bei Kanagawa“, auch als „Die Große Welle“ oder einfach „Die Welle“ bekannt. Das Bild wurde vor 180 Jahren veröffentlicht – als erstes der Serie „36 Ansichten des Mount Fuji“ – und ist wahrscheinlich das international bekannteste japanische Kunstwerk.

Es wird bisweilen angenommen, dass es sich bei der Hokusai-Welle um eine Tsunami („Hafenwelle“) handelt, aber allgemein wird von einer Okinami gesprochen – einer „Welle der offenen See“. Das Bild ist ständig auf Reisen und wenn irgendein Museumsführer in irgendeinem Museum gerade davor steht, redet er von den diagonalen Linien und Punkten, die ständige Bewegung repräsentieren, und davon, dass alle Dinge sich dauernd ändern, panta rei und so weiter. Ich hab die Welle immer geliebt, vor 30 Jahren hab ich sie mal auf T-shirts gedruckt und am Wiener Flohmarkt verkauft, auch nach Tokyo nahm ich sie dann mit, klarer Fall von Eulen und Athen.

Klar auch, dass Hokusai die Welle als was immens Bedrohliches sah, ihr Kamm kommt wie eine Klaue daher, die Fischer in ihren lächerlichen Nussschalen hängen irgendwie da drin, aber immerhin – in der Ferne siehst du auch Mount Fuji, den großen Ruhepol, das Wahrzeichen Japans. Solange der Fuji steht, ist nicht alles verloren und das Dumme eigentlich nur, dass auch dieser Fuji nichts anderes ist als ein Vulkan.

Onsen Minami Sanriku, Foto: Deens Japan, Lizenz: webliberty.net

Hier ist noch ein Bild. Von einem „Onsen“, einem „Hot Spring“, einer Therme. Japan ist voll mit Onsens und sie sind pure Wonne, sitzt du mal drin, macht die Mühsal des Seins vorüber gehend Pause. Die Therme zu diesem Foto ist das Minami Sanriku Onsen, der totale Wahnsinn, du sitzt da drin mit dem Panorama der Shizugawa Bay vor Augen, du fühlst dich wie Gott in Japan. Dieses Onsen gehört zum Minami Sanriku Hotel Kanyo, ein stolzer, direkt in die Felsen der Bay gebauter Bau, und Sie können heute noch auf dieser Website ein Zimmer buchen.

Nur: Das Hotel Kanyo steht nicht mehr. Es ging den großen Tsunami-Strom runter, mitsamt der ganzen Kleinstadt Minami Sanriku. Die ganze 17000-Seelen-Gemeinde ist weggespült, 10000 dieser Seelen werden noch vermisst und vermutlich, wenn überhaupt, dann tot geborgen. Und das ist, was zunächst einmal Sache ist: Japan generell, und sein Nordosten insbesondere, erleben gerade den Jüngsten Tag. Das heißt auch, es herrscht Klarheit. Jetzt wird mal geholfen und gerettet, was noch zu retten ist. Dann wird getrauert. Alles weitere wird sich ergeben.

Somit zum Sozialen Netzwerk. Hab ich schon mal erwähnt, dass es nerven kann? Momentan nervt es mich. Es nervt mich, dass da etwa die Majestät der Natur – also die Fragilität des Menschen – links vor gelassen wird, sobald ein Baum gefunden ist, der sich viel bequemer verbellen lässt. Insbesondere die Tapetenwechsler nerven, für die alles zuvor Beknabberte (Grasser, Gaddafi, was immer) plötzlich gegessen ist, weg damit, weißt du was, lass uns alle ein Atomkraftneindanke-Pickerl ins Gesichtsbuchkonterfei kleben und mal so richtig Dampf ablassen.

„Atomkraft ist sicher – diesen Satz möchte ich nie wieder hören.“ – „Es gibt noch immer Trottel, die der Atomkraft das Wort reden.“ – „57 AKWs in Japan, ich versteh die Mentalität dieser Menschen nicht, eine Glocke am Jahrestag zu bimmeln kann doch nicht alles sein, was sie gelernt haben.“ –

Und dann dieser: „Ich hab mal Jodtabletten für meine Kinder besorgt.“ Die Existenz-Paranoia der Schrebergärtnerseele in einem Satz.

Was das soll? Pardon, ich hab vergessen, etwas zu erwähnen. Unweit von Minami Sanriku gab es auch eine Explosion im AKW Fukushima, ein Drama in der Tat, an Schadensbegrenzung wird gearbeitet. Tote? Nein. Nicht ganz Hiroshima und Nagasaki also, aber gut, etwaige Hilfe wird mit Dank angenommen, verlautete die Regierung.

Weniger hilfreich die aktuelle Facebook-Aggro. Die ist würdelos. Was soll der Blödsinn, meinte auch einer, der „seit zwanzig Jahren in Japan (lebt), solche Generalisierungen sind faschistoid, aus der Ferne ist es leicht, mit Häme zu urteilen. Denkt doch an die Menschen, meine Familie, die Lage hier ist apokalyptisch, mir ist zum Heulen.“

So sieht es zunächst mal aus. Atomkraft ist sicher ein Thema, HIER gibt es bereits einen erfreulich nüchternen Ansatz. Aber das Facebook-Geheul, getragen von alten Grünen, die sich anno Achtziger mal Hainburg (Heureka!) und Tschernobyl (Seht Ihr!) in die DNA tätowierten, hat ein Defizit, es ist eine Emotion ohne jedes Mitgefühl.

Atomkraft? Ein andermal. Da soll es darum gehen, was von der Lobby kommt und was vom inneren Prometheus in uns und was Fortschritt ist und was nicht und was sonst noch. Aber nicht jetzt. Jetzt gilt es zu retten, zu helfen, die Lieben zu finden, die Nachbarn zu umarmen, die Waisen zu füttern. Erst mal menschlich sein. Haben Sie irgendwo einen Scheck liegen, den Sie grad nicht brauchen?

19 Kommentare »

  • saxo lady sagt:

    ARGUMENTATIONEN

    ich bin es satt!

    satt, dass es tatsächlich keinem zu blöd ist, tote gegeneinader aufzurechnen.

    flugzeugabstürze..mehr tote als tschenobil? kohleabbau mehr tote als wasserkraft, wasserkraft mehr tote als fukuschima, tsumami sowieso mehr tote als alles zusammen und am meisten toten die raucher?????????

    hallo!

    und satt, immer wieder zu hören, wir bräuchten die atomenergie, um 1. unseren lebensstantard aufrecht zu erhalten und 2. das leid der 3. welt zu mindern.

    frage: wir nutzen atomenergie seit 30 jahren…und da haben wir es nicht geschafft, das leid der 3. welt auch nur ansatzweise zu lindern…was sagt uns das?

    unser lebensstandard hat dazu geführt, dass – (übrigens auch wegen hoch subventionierter atomenergie) – andere technologieformen für alternativenergien nicht gefördert und ausgebaut werden konnten.

    und er hat dazu geführt, dass wir billigste rohstoffe brauchen, auf alle fälle, jetzt sofort. …kann es sein, dass es da einen zusammenhang gibt, dass wir es dann doch nicht so eilig hatten damit, die 3.welt-länder auf augenhöhe zu bringen? ein paar diktatoren zu füttern, damit sie billig die von uns benötigten rohstoffe rausrücken, ist halt billiger, als zb in afrikas wüsten erzeugten solarstrom abzukaufen. zu ihren bedingungen, nicht zu unseren.

    unser lebensstandard hat dazu geführt, dass jede nacht die städte dieser welt bis ins weltall leuchten müssen, dass in jedem öffentlichen gebäude der 1. welt klimaanlage für eine konstante temperatur sorgt. brauchen wir das wirklich?

    ABER vor allem hat unser lebensstandard dazu geführt, dass wir hier in der 1. welt unglaublich sorgenfrei und glücklich und zufrieden leben können….ODER WAS? ups. da ist was schief gelaufen. es wird uns doch seit 50 jahren versprochen: gehts der wirtschaft gut, gehts uns allen gut. und gott ist tod, weil konsum macht glücklich. geiz ist geil. jippieh…

    ÖHA sagt man da in bei mir zu hause.

    da war doch noch was.

    wie wärs mit einem vernünftigen umgang miteinander? achtsamkeit?

    ja hysterie ist nicht angebracht. es ist zeit, sich tatsächlich die fakten anzusehen.

    welche möglichkeiten haben wir menschen, auf dieser welt die resourcen zu nutzen, ohne dabei dei grundlagen zu zerstören? solange der oberste GOTT: GELD und seine Priester „bedingungslose Wirtschafts-und Wissenschaftsgläubigkeit“ angebetet werden, dürfen wir uns nicht wundern, wenn diese ihr blutopfer fordern.

    meine götter sind das nicht.

    diese dinge haben unsere werkzeuge zu sein. elektrizität, erdöl, kraftstoffe, welche auch immer. und wenn ein werkzeug sich als unbrauchbar oder schädlicher als nützlich erweist, wird es ausgetauscht. und schädlich oder nützlich hat sich niemals auf gewinn oder verlust zu beziehen, sondern ausschließlich auf nachhaltige nutzung und wohlergehen aller menschen. (jeder mensch haut sich auch mal mit einem hammer auf den fingern, vielleicht verliert er ihn sogar. trotzdem ist das was anders, als eine technologie, die über jahrhunderte oder länger landstriche vernichtet und menschen zum tode verurteilt)

    ja klar. jetzt haben wir sie da herumstehen, sie sind eh gefährlich, aber das risiko muss man halt eingehen, wenn wir …siehe oben. diese argumentation ist nur absurd. damals, als die leute genau davor warnten, was jetzt passiert, wurden sie als spinner abgetan. als technologie-feindlich. und jetzt, wo die schlimmsten prognosen eintreten, kommen dieselben techno-gläubigen, und sagen: naja, kann man nix mehr machen, jetzt sind sie halt da, die atommailer, haben viel geld gekostet, und das blödeste ist überhaupt, dass die brennstäbe noch viel gefährlicher werden, wenn wir die reaktoren abschalten. HALLOOOOO IST DA JEMAND?

    und noch die letzte argumentation, die da heißt: na die technologie kann ja nix dafür, dass sind doch immer menschliche fehlleistungen. auch, dass man fukushima in ein erdbebengebiet baut…menschliche fehlleistung. ja eh. tschuldigung: gibt es eine technologie ohne menschliche beteiligung? nein? dann sollte es doch selbstverständlich sein, die menschliche komponente (inkl menschliche fehlleistung) einzurechnen…

    herzlcihst und einen schönen tag.

  • SA sagt:

    da ich es bedauerlich finde, dass so viele diskurse auf verschiedenen eben und nicht eben auf zib21 (!? wo sie eigentlich hingehören) geführt werden, möchte ich kommentare von durchaus von mir geschätzten personen aus facebook zum o.a. artikel völlig wertfrei zur diskussion in den raum stellen.

    „ah, wieder ein genervter. und ein post von mir wird sogar zitiert. jö. und auch die reaktion des in seiner angst um seine verwandten nicht mehr sinnerfassend lesen könnenden. egal, wenns passt, dann passts.

    ich find im übrigen auch, diese g…anzen nervigen anti-atom-memmen sollen fortan schweigen, denn sie sind unwürdig und nicht wert, angst zu empfinden und sich sorgen zu machen. sprechen darf nur der nachdenkliche samurai, der die kirschblüte gerochen hat und daher weiß, wie die schwalbe singt …

    das geriatrische pathos-rad einfach wieder ein bisschen zurückdrehen, den elite-schuh ausziehen und den leuten zugestehen, dass sie angst und sorgen haben.“

    auch:

    „.“Ich war Anti-Zwentend…orf-Aktivistin, habe 1986 als junge Journalistin, nachdem Tschernobyl in die Luft geflogen ist, versucht, herauszufinden, wie ich mein Baby beschützen kann und bin an der Desinformation des politischen Systems verzweifelt. Privat nutze ich Ökostrom und Solarenergie. Beruflich informiere ich darüber. Und ich lass mir nicht sagen, dass ich „plötzlich eine Anti-Atommeinung vor mir hertrage“.

    und..

    „Einerseits verstehe ich die Argumentation zu sagen – hej, seht erst einmal das Leid, …
    Die eigene Angst ist aber berechtigt und hat ja auch Gründe… siehe Tschernobyl. Die Frage für mich ist nur: sind wir bereit die Konsequenzen, nämlich W…IR ALLE zu tragen, wenn es heißt, Atomkraft muss weg? Zahlen wir alle unseren solidarischen Euro, wenn unser Stromverbrauch teurer, die Lebensmittelproduktionskosten (kurz- oder auch längerfristig) etc. steigen? „

  • Mai sagt:

    Wurde das Hotel Kanyo wirklich zerstört?

    • Manfred Sax sagt:

      „Disappeared into the Sea
      Anyone chancing onto the pictures of Minami Sanriku Hotel Kanyo in northeastern Japan might be forgiven for mistaking it for paradise.
      The hotel, with its open-air stone hot spring baths looking out over the azure waters of Shizugawa Bay, was the flagship building of Minami Sanriku, a lively port at the heart of the mountainous Miyagi prefecture, 500 kilometres north of Tokyo.
      On Sunday, as government officials surveyed the devastation wrought by an earthquake so strong it shifted the earth’s axis, a new tale was being written. The story of a paradise lost.“

      (National Post)

    • Frater Gladius sagt:

      Ein (US)TV-Report vor Ort zeichnete dieses Bild: In Minami Sanriku hielt genau ein Gebäude der Flutwelle Stand – das eineinhalb Kilometer landeinwärts gelegene Krankenhaus der Stadt. Aber selbst dort zertrümmerte die Woge noch die Fenster des obersten Stockwerks (in 16 Meter Höhe).

      • Tinka sagt:

        Das Hotel Kanyo, von dem hier reißerisch die Rede ist, wurde weder vom Erdbeben zerstört, noch von einer Monsterwelle verschluckt. Die Belegschaft und Gäste sind unverletzt, jedoch von der Aussenwelt abgeschnitten.

        • Manfred Sax sagt:

          Danke für den Hinweis. Dazu dies: Die Info im Sonntagswort basierte auf o.a. Report in der (kanadischen) National Post, plus einem LiveTV-Bericht der BBC, welcher das Krankenhaus als einzig stehendes, wenn auch schwer ramponiertes Gebäude von Minami Sanriku auswies. Das ist ein Doppelcheck, das ist journalistischer Usus. Versuche, das Hotel telefonisch zu erreichen, schlugen fehl, die conclusio war unterbrochene Leitung. Sollte es nun trotzdem der Fall sein, dass Hotel wie Gäste die Tsunami heil überstanden, dann ist das erstens erfreulich, zweitens bedauern wir die Fehlinfo. Die Kolumne des Fraters war von Bestürzung, Sorge, Mitgefühl und einigem mehr getragen. Aber „reißerisch“ war sie keinesfalls. MS

  • Walter sagt:

    Das Thema Atomkraft hat sich anno 2011 wohl von selbst erledigt. Der Ausstieg wird dauern, aber wer kann noch ernsthaft argumentieren, die Dinger wären „sicher“, wenn sie es nicht mal in der High Tech-Gesellschaft Japans sind? Und, ja, das Mitgefühl gilt der japanischen Bevölkerung, die sich mit bewunderswerter Diszipliniertheit dieser Jahrhundert-Tragödie entgegenstemmt.

  • rasierer sagt:

    Es ist in der Tat (in jeder Hinsicht) unglücklich, dass sich hier 2 leibhaftige Horrorszenarien vermischen. Aber diesen Umstand den Atomkraftgegnern umzuhängen, deren Befürchtungen sich ein weiteres Mal bestätigen, scheint mir doch etwas zu kurz gedacht.

    • Amelie sagt:

      man darf das nicht verwechseln….das ist eine atomkraftlobby von der Regierung.schön,dass jetzt alle wieder glauben, sie müssen ihr profilbild mit irgendwelchen “ atomkraft nein danke“ stickern versehen.aber es hilft der bevölkerung dort null komma josef.

      • Frank sagt:

        Es hilft aber uns und vor allem allen nachfolgenden Generationen in allen Ländern, wenn wir endlich gemeinsam NEIN zur Atomkraft sagen! Dass wir unabhängig davon jetzt alle Hilfe leisten müssen, ist unbestritten. Dieses Ereignis hat nur dazu beigetragen, endlich allen Menschen die Augen zu öffnen, was Tschernobyl nicht geschafft hat.

        • Frater Gladius sagt:

          Mir hat soeben ein anderes Bild die Augen geweitet: jenes von einem Department Store in Tokyo, dessen Stellagen vollkommen leer sind. Das ist wie ein Großglockner ohne Schnee. Können Sie sich das vorstellen?

  • Suzy sagt:

    wir können auch gleichzeitig aufwachen…endlich..und gegen die Atomkraft wettern….meine ich… und helfen soweit es uns möglich isz.

  • Petra Dinhof sagt:

    Hab ich auch, bitte lasst uns so direkt wie möglich helfen!

    • Petra Dinhof sagt:

      und gleichzeitig sage ich es trotzdem: Schluss mit der Atomkraft!

  • saxo lady sagt:

    Ja

    • saxo lady sagt:

      ich kann mir ja nicht vorstellen, dass die menschen hier in europa so zynisch sind, dass sie gleich wieder an ihre interessen, an ihre sicherheit und an ihre bequemlichkeit denken. das war nämlich mein erster gedanke, als das plötzliche Atom-Bashing losging.

      Mittlerweile denke ich, dass die meisten das selbe gefühl der hilflosigkeit haben wie ich. und es nicht ertragen. und deshalb lauthals einen…den…schuldigen suchen…

      aber sorry, leute. hier ist keiner schuldig. oder alle.
      that’s life.

      • Frater Gladius sagt:

        Hilflos, ja. Assistiert von der Erkenntnis, dass uns das Universum so ganz und gar nicht braucht …

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