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Sexklinik News. Frauen & andere Sexobjekte

Von | 18.11.2010, 17:35 | Kein Kommentar

Designer-Dildos für Weihnachten. Sexy Sargkalender für 2011. Und: Araki rüstet fürs Jenseits.

Bondage by Nobuyoshi Araki, CC Attr.-NC-ND 3.0 Unported

Araki kisses himself by MarcheffeWorld, Lizenz: CC Attr.-NC-ND 2.0 Generic

Araki macht dicht. „Die Kamera hält mich am Leben“, sagt Kultfotograf Nobuyoshi Araki in einem Interview mit der Zeit. Dieses Leben hängt an einem dünnen Faden, Araki hat Krebs und ist „nahe dran, im Sarg zu landen“ (Araki). Nur hat er es mit dem Sterben nicht eilig. Und weil er die Kamera als „Lebensversicherung“ sieht, ist er weiterhin professionell aktiv. Mit geänderten Motiven.

Der berühmte Japaner (70), dem erst durch den Bildband Sentimental Journey, einer radikalen Dokumentation vom Lieben und Sterben seiner Frau, uneingeschränkter Respekt zuteil wurde, hatte sich in jüngerer Vergangenheit lachenden Gesichtern gewidmet. Weil sie „etwas Lebendiges“ haben. Berühmt – und oft kritisiert – wurde er mit seinen Fotos von gefesselten Frauen, deren Gesichter öfter als nicht verdeckt blieben (siehe Foto ganz oben). Die Frau als erniedrigtes Objekt, heulten FeministInnen. Ad hoc: Get real, Girls! Für Araki war Selbiges der Phallus als erhöhtes Prinzip, die Kamera als Mittel zum Symbol, „ich ging sehr offensiv mit ihr um“ (Araki). Das muss einem Künstler gestattet sein. Aber das war einmal. Heute, sagt er, ist die Kamera „ein Sarg“.

Kalender 2011, Foto Lindner

Komm, süßer Tod. Apropos Sarg. Es ist wieder jene Zeit des Jahres angebrochen, da die Kalender fürs nächste Jahr wie die Viren ins Internet geraten. Und diesmal versucht auch die polnische Sargfabrik Lindner, das Sterben im nächsten Jahr etwas verführerischer zu gestalten. Es ist klar, dass die – stets in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tod befindlichen – Bilder im katholischen Polen sozusagen Staub aufwirbelten. Nicht von der Hand zu weisen aber, dass sie dem Sterben eine attraktive Komponente abgewinnen lassen. (Tipp: Zum Download – oder auch nur Beäugen der Bilder – auf das Foto klicken).

Sexgadget, Foto: Lelo/Lust

Happy XXXmas. Ich hab viel Zeit für Erika Lust. Die in Barcelona heimische Porno-Produzentin bringt eine wunderbar feminine Note ins Business, ihre Produkte gestatten Diskussion – mit dir selbst, mit dem Gegenüber, mit dem Thema. Cool zum Beispiel ihr Barcelona Sex Projekt, eine preisgekrönte hautnahe pornografische Doku über sechs Personen.

Nachdem Weihnachten nicht nur für Kinder interessant ist, beschäftigt sich Erika in ihrem jüngsten  Blog mit intimen Lifestyle-Produkten von Designer-Brands wie Lelo, darunter auch Produkte, für deren Verwendung man unter Umständen eine Gebrauchsanleitung braucht (siehe Foto). In diesem Sinne: Happy XXXmas.

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