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Der Untergang der Titanic

Von | 17.06.2010, 16:04 | 93 Kommentare

Ich habe diesen Nachruf im Kopf schon hunderte Male geschrieben. Doch jetzt, nach Hans Dichands Tod, kann man nur vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Alles wird besser.

Bild: Screenshot krone.at

Man soll Toten nichts Schlechtes nachsagen. Das ist ein alter Lateiner, der sich vor allem im katholischen Österreich gerne hält. Doch ich habe Hans Dichand schon zu Lebzeiten gehasst. Und es ihm auch gesagt („Herr Dichand, ich mache Sie für viel Schlechtes verantwortlich“). Und deswegen darf ich ihm Schlechtes nachsagen. Denn ich habe mir so gut wie alles gemerkt. Was Dichand getan hat. Wie er das Land zugerichtet hat.

Doch zum Anfang will ich eine Anekdote erzählen, die zeigt, dass es nicht nur mir so ging, dass ich diese Wut auf Dichands Wirken mit anderen teile. Vor etwa 20 Jahren saß ich im Restaurant Salzamt, Hans Dichand, seine Tochter und sein älterer Sohn „Snoopy“ saßen an einem anderen Tisch gegenüber. Ich musste mich schwer beherrschen sitzenzubleiben. Mir ist die Nähe dieses Mannes stets unangenehm gewesen. Auch später, als ich ihn bewusst traf – und ihm die Meinung geigen konnte, was ihn freilich nicht sonderlich beeindruckte.

Als Dichand an diesem Abend vom Kellner seine Suppe eingestellt bekam, erhob sich vom hinteren Tisch ein Paar, gut gekleidet, contemporary, der Mann, wie ich später erfuhr, ein ganz bekannter Architekt. Der Mann nahm den vollen Aschenbecher seines Tischs und kippte den Inhalt Dichand in die Suppe. Dichands Leibwächter (ein Fotograf der Krone) sprang auf, doch Dichand deutete an, dass er sitzenbleiben solle. Der Mann sagte: „Das ist für das, was sie Österreich antun“, warf seinen Mantel über und ging mit seiner schönen Begleitung, ohne sich umzudrehen. Dichand hat sich nicht geregt, keinen Millimeter. Mich hat dieses Erlebnis geprägt: Es ist möglich auf anständige Art Widerstand zu zeigen.

Dichand, da bin ich überzeugt, war bis zuletzt dem Nationalsozialistischen zugetan. Er war kein geläuterter früher Demokrat wie Augstein und Nannen in Deutschland. Eventuell hat er die Judenvernichtung tatsächlich tief bedauert; die Hinrichtung von Widerstand und Straftätern war ihm immer Schnuppe. Das beweisen die zahlreichen Schriften, auch als Leserbriefautor der Krone, die er verfasst hat (wer wird diese Leserbriefe jetzt übrigens schreiben?)

Besondere Zyniker der österreichischen Art meinen, Dichand habe das nur aus kommerziellen Interessen getan, er habe praktisch den Volkswillen erkundet und gespiegelt. Nein, Dichand war ein Überzeugungstäter. Er ließ es zu (und hat es wahrscheinlich beauftragt), dass der Dichter Wolf Martin an Führers Geburtstag (20. April) auf der zweiten Seite der Krone ein Loblied auf Hitler sang. Verklausuliert zwar, aber deutlich. Dies ist nirgendwo möglich, außer in Österreich, wo Niedertracht ohne Konsequenzen bleibt, weil sie von einer gewissen Elite mit Humor verwechselt wird.

Dichand ließ den ehemaligen Nationalsozialisten Viktor Reimann 1976 eine Schmähserie über Österreichs Juden schreiben, die gerichtlich verboten wurde. Er versuchte 1982 mit einer massiven Medienkampagne die Todesstrafe in Österreich wieder salonfähig zu machen. Er unterstützte die grün-nationale Hainburg-Bewegung aus miesen Blut-Heimat-Boden-Gründen (und nicht als Engagement für den Dammhirsch und die Auschnepfe), er schrieb den Nationalsozialisten Jörg Haider in den Himmel, nur um ihn wegen Schüssel wieder fallen zu lassen. Dichands wenige Misserfolge (Hainburg-Volksbegehren, Schüssel-Gegnerschaft) beweisen: Dichand tat das Meiste aus Überzeugung. Das halte ich für bewiesen.

Als ich Hans Dichand das erste und einzige Mal traf, da traf ich einen überraschend schlichten Mann, der viel Unsinn vom Stapel ließ und vor Norman Mailer (der bei ihm zu Gast war) glänzen wollte. Ich war erstaunt über den Stuss, den Dichand verbreitete. Er erzählte von den bösen Böhmen, die die Monarchie zerstört hätten. Und er redete von Sissi, als ob er sie gekannt hätte. Doch als er ihr Todesjahr nannte, war es trotzdem falsch. Keiner im Raum widersprach.

Aber ich traf auch einen sehr lebenslustigen Mann, der Macht und Einfluss genoss. Und er brauchte Streicheleinheiten, wie ein Kind. Dichand war infantil und bösartig zugleich, eine besonders gefährliche Mischung.

Was wird nach seinem Tod?

Erst einmal nichts, Politiker werden sich verbiegen, manche (bei den Grünen) werden nicht sagen, was sie denken. Das wird wohl ausgerechnet André Heller tun. Die Krone wird Linientreue schwören. Doch mit dem Tode Dichands ist auch die Krone gestorben. Das weiß auch die Schwiegertochter Eva Dichand, die mit großer Sicherheit das Ruder bekommt.

Man kann Dichands Söhnen (und der einzigen Tochter), man kann Eva Dichand viel nachsagen. Man kann ihnen allen aber nicht unterstellen, dass sie nationalsozialistische Propaganda betreiben. Und weil Eva Dichand besonders klug ist, wird sie demnächst schon mit den Aufräumarbeiten beginnen, mit dem Entsorgen der Altlasten: Jeaneé, Gnam, Seinitz, all die Gefolgsleute des Führers, die Feldmarschälle, die ihre niederträchtigen und verabscheungswürdigen Artikel und Kommentare mit gutem Geld bezahlt bekommen. Nur die Sportredaktion ist frei von Schuld.

Dichands Tod wird das Land verändern. Die SPÖ muss nicht mehr nach seiner Pfeife tanzen, Krone-Reporter werden nicht mehr jedes Statement bekommen. Auch die FPÖ wird mit der Unsicherheit leben müssen, dass Eva Dichand H.C. Strache nicht unbedingt ministrabel findet. Lokale Politiker wittern Morgenluft. Und Wolfgang Fellner zündet eine Kerze an. Seine Position hat sich heute verbessert. Er muss nur mehr durchhalten.

Doch das Wichtigste: Mit Hans Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg auch in Österreich zu Ende gegangen. Sollte irgendwer trauern, dann ist mein Mitgefühl mit ihm, wie mit jedem Trauernden. Ich glaube, um Dichand trauern wenige. Ich sicher nicht.

93 Kommentare »

  • Nancy sagt:

    Dichand war ein wahrer Sozialist, und damit Populus-ist.

    Er unterstützte den rechten Sozialismus der FPÖ und den linken Sozialismus der SPÖ.

    Faymann, Niessl, Haider – für ihn gab es da keinen Unterschied.

    • Harald sagt:

      Dichand ein echter Sozialist?
      Schreibt da jemand im Fieberwahn?

      • Zappelzapp sagt:

        Nationalsozialisten sind auch nur Sozialisten.

        Übrigens war auch der Mussolini ursprünglich ein roter Parteiredakteur.

  • Barbarella K sagt:

    Nachdem ich mich erst jetzt durch einige Dichand-Nachrufe durchgewühlt habe, mein absoluter Favorit! Kompliment!
    Nicht nur weil er sehr persönlich ist und sich damit um vieles authentischer liest, als von vermeintlich seriöser Objektivität getragene journalistische Texte in div Printmedien.
    Er hat auch Haltung.

    Und ja, Dichand war ein Nationalsozialist. Und ja, er hat durch seine ganz bewusst betriebene Hetze unzähligen Menschen geschadet. Und ja, bei den armen, hilflosen Hunderln hat er feuchte Augen bekommen, während ihm das Leben von jugendlichen Asylwerbern, die durch die Hölle gegangen sind, gelinde gesagt am Arsch vorbei gegangen ist. Unvergessen, als sich die Krone einst für eine Handvoll Welpen stark machte, die kein zu Hause finden konnten. Und innerhalb von wenigen Stunden waren alle untergebracht. Aber dass Arigona jetzt wirklich raus gehört aus Österreich samt ihrer Familie, das stand ebenso wie der negative Asylbescheid höhnisch auf der Titelseite. Letzterer angeblich noch bevor der Anwalt der Familie od die Familie selbst benachrichtigt wurde.

    Was mich hier im Forum jedoch irritiert, ist die Diskrepanz zwischen inhaltlicher Zustimmung mit dem Autor und auf der anderen Seite relative (bis absolute) Empörung über den Stil, in dem er seine Kommentare kommentiert. Dabei ist dieser doch nur stimmig im Zusammenhang mit dem Text. Wenn Lennox oben so einen Text schreibt und ein paar Zeilen tiefer eine relativierende, verständnisvolle, schwammige Art seinen Kritikern gegenüber an den Tag legen würde, wäre es nicht nur inkonsequent. Man könnte man den Text auch gleich vergessen.
    Ich zumindest würde ihm kein Wort glauben!

    Weil weiter unten so oft die Unterschiede zwischen Ösi- und Deutscher Alltagskultur erwähnt werden… Ich persönlich seh diese Harmoniesucht als doch sehr österr Reflex auf freie, pointierte Meinungsäußerung. Ja, du hast recht, dass du Missstände anprangerst, aber bitte benimm dich doch dabei ein bissl besser! Wir haben uns doch alle lieb!

    • Kurt sagt:

      Dichand war in erster Linie Sozialist, mit Details hat er sich nie aufgehalten. Da geb ich Nancy ganz recht!

      • Barbarella K sagt:

        Einspruch!

        Wo sehen Sie das nationalistische Element im klassischen Sozialismus? Oder die Absolutheit einer Einstellung, die ganz konkret durchexerziert, dass das, was anders nicht, was nicht passt, weg muss! Und zwar pronto!

        • Kurt sagt:

          @ Barbarella

          Sie schreiben: „Wo sehen Sie das nationalistische Element im klassischen Sozialismus? Oder die Absolutheit einer Einstellung, die ganz konkret durchexerziert, dass das, was anders nicht, was nicht passt, weg muss! Und zwar pronto!“

          Haben Sie ein sozialistisches Lieblings-Regime, dann nehm ich gern dieses als Beispiel. Wie gefällt Ihnen das sozialistische Pol Pot Regime? Ein Besuch im Tuol Sleng Genozid Museum dürfte für Sie recht aufschlussreich werden. Oder möchten Sie in der Nähe bleiben, wie gefällt Ihnen dann die DDR? Auch die DDR war nationalistisch und sozialistisch, beschrieb sich selber als real-sozialistisch. Wie bewerten Sie die sozialistische Schreckensherrschaft des
          Nicolae Ceau?escu? Der Bericht der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, einen Link kopiere ich Ihnen hinein, kann Ihnen das Pronto und den Conduc?tor in Rumänien näherbringen. Wenn Sie ein Zahlenmensch sind, dann die sozialistische Schreckensherrschaft von Mao Zedong. „Oder die Absolutheit einer Einstellung, die ganz konkret durchexerziert, dass das, was anders nicht, was nicht passt, weg muss!“ AW lt. Mao: 10 % Kampf gegen Japan, 40 % Kampf gegen die chinesischen politischen Gegner, 50 % Kampf zur Vergrößerung der eigenen Machtbasis. Er tötete mehr als 70 Millionen Menschen, nicht in einem Krieg, im eigenen Land.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Pol_Pot
          http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik
          http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=5874494/lecefc/index.html
          http://de.wikipedia.org/wiki/Mao_Zedong

          • ert sagt:

            Das alles hat aber mit dem „klassischen Sozialismus“ nicht das geringste zu schaffen!

            • Penso sagt:

              Der „klassiche Sozialismus“ ist Hirnwixerei im stillen Kämmerchen,
              der „praktische Sozialismus“ zeigte sich bei Pol Poth, Stalin, in der DDR und immer noch zB. in Nordkorea

  • iwona_w sagt:

    Das ist der erste Nachruf, der mir völlig aus der Seele spricht. Danke für die Worte!

    • Magda sagt:

      Bist sicher, dass da so viel Wut und Hass sein sollte?

      LiGrü Magda

      • Zappelzapp sagt:

        In der Kanonen Zeitung hätte sie das natürlich erheblich anders geschrieben. Dort sitzen ja die Liebhaber des gedruckten Hasses.

  • Aldous Cyriac Lázár sagt:

    Sagt der eine Nazi zum andren: „Du scheiß Nazi!“
    So kommt mir das Diskussionsniveau in etwa vor, egal ob es im journalistischen Bereich oder im alltäglichem Leben ist. Willkommen Österreich. Daran wird sich durch den Tod von D auch nichts ändern, aber vlt schaffen wirs ja mit Gruppentherapie.

  • the cato eater sagt:

    dieser artikel ist eine wohltat.

    so etwas vermisse ich in der offiziellen austriakistanischen medienlandschaft. war schon das auf den bauch werfen vor dieser zeitung zu lebzeiten dieses schrecklichen kerls unerträglich so sind nun die sülzigen und schleimigen nachrufe nur noch jenseitig. dieser typ hat menschenhatz auf eine art und weise betrieben wie sie dem ns staat angemessen war. danke auch dafür dass sie die naziaffinität dieses kerls erwähnt haben. all diese unerträglichen anspielungen, wie ein schmutzreimgedicht beginnend mit den worten :“wahrlich ein großer tag ist heut..“, veröffentlicht am 20.4., von der breiten öffentlichkeit hingenommen, oder das outen von leserbriefschreibern die dem „großen medienführer“ widersprechen mit der nennung von voller addresse und tel. nummer (nach der tötung von cheibani wague im sommer 2003 durch polizisten und sanitäter(!) setzten in der krone auf der stelle die braunen urlaute ein, die wague dreck in den sarg nachschmissen, wie schon 4 jahre zuvor bei marcus omofuma. eine leserbriefschreiberin rief zur besonnenheit auf, meinte sie wäre auch mit einem afrikaner verheiratet und fügte, außerhalb des leserbrieftextes für eventuelle rückfragen ihre tel.nr. bei die von d. prompt abgedruckt wurde, mit verheerenden konsequenzen: 300 drohanrufe allein am 1.tag, die beschimpfung „negerhure“ war noch das harmloseste, ein wackerer waidmann kündigte an mit der schrotflinte aufzukreuzen und ihr einen schuss in die genitalien zu setzten, wobei er natürlich ein anderes vokabel verwendete. die frau erlitt einen nervenzusammenbruch, wagte es aber wegen des prozesskostenrisikos nicht dichand zu klagen, einer summe die dichand aus der kaffeekasse bezahlen hätte können, für sie aber potentiell existenzvernichtend gewesen wäre.spätestens ab diesem punkt ist d. als medienverbrecher zu betrachten.) und sie so dem geifernden terror von krone – volksgenossen auszusetzen ist so ekelerregend dass man immer wieder zu meinen hoffte alles wäre nur ein albtraum. kampagnenjournaille wie die kampagne für die wiedereinführung der todesstrafe runden das grässliche bild ab.einer der miesesten vergifter der ohnehin nicht sehr kräftigen demokratischen öffentlichkeit in a ist endlich abgetreten. der tod wäre nicht nötig gewesen, die pension hätte gereicht, aber dieser kerl wäre aufgrund seiner machtgeilheit noch mit 120 seinem schmutzigen handwerk nachgegangen.

  • NoCato sagt:

    Froh bin ich, dass ich nie in den näheren Bereich dieses Mannes kam. Auch die Krone habe ich nicht gelesen, obwohl man sich dem widerwärtigen, stinkenden, braunen Geruch dieses Blattes nur schwer entziehen konnte. Das schöne daran ist, dass auch Dichands letztes Hemd keine Taschen hat. Und seine Macht? Die verpufft. Was bleibt? Wunden in der Vergangenheit – dort mögen sie bleiben und möge die Zukunft sie heilen. In letzter Zeit sind ein paar Menschen gestorben, die Österreich mit ihrem Tod einen großen Dienst erwiesen – den einzigen – nämlich nichts negatives mehr anstellen zu können.

  • S. B. sagt:

    Der Verfasser dieses haßerfüllten Artikels hat hier Halbwahrheiten bis hin zu Lügen verbreitet = typisch für die linke Salonschickeria in Österreich und typisch für diese Nestbeschmutzer.
    Auch die Restaurantszene aus dem Salzamt finde ich widerwärtig und unmenschlich, denn diese selbsternannten Gutmenschen, die sich als Maß aller Dinge empfinden, bedienen sich derselben Mittel, die sie vorgeben zu bekämpfen.
    Das Pharisäertum feiert fröhliche Urstände.
    Hans Dichand war ein intelligenter, unabhängiger, unbeugsamer Zeitungsherausgeber, der zum Unterschied von den oportunistischen Nestbeschmutzern, sein Land und seine Leser liebte.
    Mit ihm hat Österreich einen ganz Großen verloren und er wird uns sehr fehlen!
    RIP

    • mk sagt:

      Geht ein Mann in ein Zimmer, scheisst mitten drin hin, und geht wieder raus. Kommt ein anderer rein und sagt: „Es stinkt!“ – das ist dann der Nestbeschmutzer.

      Gerhard Bronner

    • Terence Lennox sagt:

      Sie sind mithin der dümmste Poster, der mir je erschienen ist..

      • saxo lady sagt:

        wow so ein sachlicher kommentar.
        oida.
        schaut so aus, als wäre dichand zwar aus der krone aber nicht aus dem österreicher zu bekommen.
        dieses „nestbeschmutzer“zitat ist ziemlich zutreffen.
        für mich war dichand im grunde nur einer (zugegeben, ich hab die krone zum letzten mal vor etwa 20 jahren gelesen), der tatsächlich nichts anderes subsumierte, was einen bestimmten typus österreicher halt so ausmacht.

        eine gesunde portion wut, selbsthass und fehlendes selbstwertgefühl und tierliebe…

  • andi k sagt:

    gutes Nachwort und gute Kommentare auf die „Neid-Vorwerfer“

    schön ist es doch, man schreibt ein Nachwort, hat eine ganz klare Meinung, kann diese zurecht mit einer spürbaren Wut präzisieren und kriegt dann sogar noch komplett berechenbare „der lennox ist a depp, neider, asexueller, trottel, obergscheiter, …..“ Kommentare

    danke für den Nachruf, Dichand hatte viel Macht in diesem Land und hat diese Macht ausschließlich mißbraucht, ich bin ein jüngeres Semester und kriege bewusst die Schweinereien der Krone seit der Mitte der Neunziger mit und auch in mir steigt der Haß auf. Der Mann hat durch das Ausüben seiner Macht hunderte Leute über die Klinge springen lassen (im Sinne von diese ruinieren) und in weiterer Folge durch den von ihm ausgehenden Druck auch teilweise in den Tod getrieben (egal ob so etwas Jahre später passiert, Ausgang was dieser verachtenswerte Mensch).

    gestern hat sich mein Tag erhellt und der positive Effekt für Österreich wird kommen, da bin mich mir sicher und das auch noch schneller, als so mancher denkt….

    • Terence Lennox sagt:

      Danke, ich fühlte mich schon ganz alleine unter hasserfüllten Landsleuten..

  • Alex sagt:

    Bei diesen Worten wird mir schlecht!!!

    Man muss sich fremdschämen.

  • Andreas Laudwein sagt:

    Herr Lennox,

    ich stimme ihrem Artikel voll und ganz zu.
    Leider gefällt mir ihr Diskussionsstil aber überhaupt nicht und ich kann nicht erkennen, das sie hier auf Kommentare des Forums argumentativ antworten. Im Gegenteil, sie sind wirklich widerlich arrogant und ihre Mahnung, eine Diskussion wie in Deutschland gelernt, basierend auf Fakten zu führen ist damit entwertet. Schade. Vielleicht gucken sie bei uns in Deutschland noch einmal richtig zu. Ihr präziser Artikel hätte das sehr verdient.

    • Terence Lennox sagt:

      Ich gucke bei Ihnen genau zu, denn ich lebe bei Ihnen und arbeite in einer Ihrer Redaktionen..

      • karl appler sagt:

        ach, mir haben sie geschrieben sie sind unternehmer !liebe grüsse nach tschaorle !

    • Terence Lennox sagt:

      Was Sie natürlich nicht wissen können ist, aus welcher Ecke diese Angriffe kommen. Das ist Ösi-Interna und für Deutsche, glaube ich, nicht von erweitertem Interesse. Meine Wortwahl wird auch im internen Kreis sehr diskutiert; ich stehe jedoch dazu, es gewissen Leuten mit dem nötigen Säbel zurückzuerstatten..

      • Andreas Laudwein sagt:

        Dann ist es gut. Kritik können sie ja scheinbar schon vertragen.

        • Terence Lennox sagt:

          Wie gesagt: Sie kennen jene nicht, die hier Attacke führen. Ich jedoch schon, ich kenne deren Schwäche, deren Komplexe und deren Niedertracht. Da muss man schon in Österreich geboren sein, das zu verstehen..

          • Gottfried Gehberger sagt:

            Kulturkenntnisse schön und gut, aber das grenzt an Rasismus. Den Anspruch zu stellen, zu wissen wie „der“ Österreicher oder „die“ Österreicherin tickt und somit alle über einen Kamm zu scheren, halte ich für nicht haltbar.
            Damit sagen Sie, dass Sie meine Komplexe, Schwäche und Niedertracht kennen, ohne mich zu kennen. Oder habe ich Sie falsch verstanden?

            • Terence Lennox sagt:

              Es ist Mentalismus, nicht Rassismus, denn der Österreicher besteht aus fünf Ethnien und stellt als Nationalvolk kein Rasse dar. Und ja, ich weiß, wie der Ostösterreicher tickt (von Westösterreichern z.B. kommt kein einziges solches Posting)..

              • karl appler sagt:

                kann es sein, dass lennox vielleicht dichand jun. ist.
                dessen vater hat ja auch die leserbriefe selbst geschrieben und der stil ist fast derselbe !!!!!

    • Sonnenschein sagt:

      Natürlich geht es hier um Wut, Hass, Ärger und Neid.

      Dieses Gift tieft aus jedem Satz des „journalistischen Beitrags“.

      Es kommt von seinem Redakteur.

  • Christoph sagt:

    Lennox übernehmen sie dieses Blatt!

  • woody sagt:

    dere.

    wie hieß der arch. mit aschenbecher? würde mich sehr interessieren…
    ansonsten super guter text. danke dafür.
    lg woody.

  • angela stoytchev sagt:

    vielen dank für die klaren worte!
    lg
    angela

  • Johannes Weissmueller sagt:

    Wie sehr müssen sie ihn verehrt haben. Danke dass sie und an der Aufarbeitung ihres persönlichen Schicksalsschlages teilnehmen lassen. Wir verstehen die Trauer, wir verstehen auch ihre Wut dass er nicht mehr bei ihnen ist. Sie werden sehen, die Zeit heilt auch ihre Wunden.

    • Nachtigall sagt:

      Trefflich formuliert!

    • Terence Lennox sagt:

      Das meinte ich ja: Der Österreicher kann nichts ernst nehmen, alles muss in eine persönlich herabwürdigende Ebene gezogen werden. Tatsachen und Fakten zählen nichts, wenn ein guter Schmäh dabei rauskommt. Steht auch im Nachruf, Sie sind der Beweis..

  • Sakristan Biringer sagt:

    Klimek, Lennox, Blumenau – egal. Ich mag Ihre Amokläufe. Sie sind einer der wenigen, die es schaffen, innere Wut punktgenau zu kanalisieren und wortgewandt zum Ausdruck zu bringen. Gewollte Treffer und kalkulierte Querschläger inklusive. Bloß an Humor fehlt es Ihnen in letzter Zeit. Allerdings stelle ich zur Diskussion, ob der in Ihrer Funktion zwingend notwendig ist.

    In Ihrem Tun sind sie damit übrigens Hans Dichand nicht unähnlich. Bloß in zwei Dingen herrschen krasse Unterschiede vor:

    1., Sie sind sicher kein Rechter (außer beim Sex, wie wir dereinst lesen durften)
    2., Er hatte richtig viel Publikum. Und machte daher mit dem ach so toten Print richtig viel Marie. Um ein vielfaches mehr jedenfalls als gereicht hätte, um frei und selbstbestimmt leben zu können.

    Ergebenst,
    Ihr Biringer.

    • Terence Lennox sagt:

      Die Größe ist relativ. Dieser Thread hier hatte sicher mehr Leser, als die Kulturseite in der Krone heute haben wird..

  • Kastna sagt:

    Die Zukunftsaussichten sind rosig, doch bleibt abzuwarten, ob sie auch so eintreffen.
    Es gibt meiner Meinung nach zwei Varianten: Die Leserschaft der Krone hat den Inhalt der selbigen geglaubt und verinnerlicht, weils in der „Krone“ steht, oder weil sie auf irgend einem Level gewusst haben, dass diese Inhalte von Papa Dichand abgesegnet wurden und seine Meinung zählt, bzw. er sich das „traut“ zu sagen, was sie insgeheim denken.

    Sollte letzteres der Fall sein, könnte tatsächlich ein Umdenken stattfinden, weil die Leitfigur verschwunden ist. Sollten die Leute es aber nur der „Krone“ geglaubt haben, wird sich nichts ändern, so lange sich die Blattlinie nicht ändert, denn ein Stimmungsmacher wird die Krone auch dann noch bleiben und die Politiker sind immer am Gängelband von Stimmungsmachern und Geldgebern.

  • Gottfried Gehberger sagt:

    Ich möchte hier nicht den Inhalt Ihres Textes diskutieren, sondern viel eher die Art und Weise, wie Sie auf Kommentare reagieren. Besonders auf KOmmentare, die Sie angreifen.
    Anstat ruhig und besonnen zu argumentieren, reagieren Sie wie viele Leute in Österreich, denen ich ansich Intelligenz, Journalistische Qualität und einen scharfen Geist zuschreibe, nämlich mit einer ungehäuren Respektlosigkeit. Bei manchen ihrere Kommentare denke ich mir, hinter dem Pseudonym steckt Martin Blumenau, der ja für siene Zwischenmenschlichen Kompetenzen berühmt/berüchtigt ist. Diese Art von Reaktion, die von Respektlosigkeit und Sarkasmus trieft, trift mana uch oft im Standard Forum, ebenfalls ein Ort, dessen besucherInnen ich grundsätzlich inteloligenz zuschreiben würde, leider keine emotionale oder soziale Kompetenz.
    Wenn man als Mensch fähig ist, komplexe politische und gesellschaftliche Phänomene zu durchschauen, ist es einem dann nicht auch mögliche seine Emotionen soweit unter Kontrolle zu haben, bei einem Angriff nicht mit einem Schlag knapp an der oder unter der Gürtellinie zu kontern?
    Ich wünsche der medienlandschafts Österreich, vor allem der intellektuellen in den Nicht-Printmedien, dass sie es schafft, respektvoll mit andern Stimmen umzugehen, besonders mit denen, die gegen sie reden.

    • Manfred Klimek sagt:

      Ich reagiere auf Argumente, nicht auf persönliche beleidigenden Schwachsinn. Und für Respekt gibt es zumeist keinen Grund. Ich bin nicht Martin Blumenau..

      • Gottfried Gehberger sagt:

        Ich habe mich ansich auf Herrn Lennox bezogen, aber wenn Sie sagen, dass es für Respekt keinen Grund gibt, dann macht mir das Angst. Für respekt braucht es keinen Grund, Respekt vor den emotionen, bedürfnissen, Ängsten und meinungen der anderen muss grundgelegt sein. Man kann eine Meinung oder eine Argumentation kritisieren, ohne die Person dahinter angreifen zu müssen.

        Mich stört nicht, dass hier Meinungen verbreitet werden, oder das Leute ihre Standpunkte vertreten, ich reibe mcih daran, wie sie es tun.

        • Terence Lennox sagt:

          Die Gründe für Respekt sind im Fall Hans Dichand enden wollend..

          • Gottfried Gehberger sagt:

            Ich kann die Rachegelüste die durch seinen Tod jetzt befriedigt werden sehr gut nachvollziehen, und ich möchte seine Aussagen und Handlungen auch gar nicht verteidigen, aber gerade er, sowie alle Menschen die einer rechten Gesinnung verfallen sind, haben Respekt dringend nötig. Keine Ja-Sager und Verehrer, sondern Menschen, bei denen sie sich als Person angenommen fühlen. Hätten sie das früher gehabt, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen.

            • Terence Lennox sagt:

              Mag sein. Aber es ist auch nicht Rache. Es ist Recht. Aufarbeitung muss Recht und nicht Rache sein. Dichand war auch kein Mörder, um die Relationen wieder ein bisschen einzurichten..

              • karl appler sagt:

                dichand war ein machtgeiles arschloch , das andere machtgeile arschlöcher unterstützt hat.es ist gut, dass solche leute aussterben.aber tun sie das wirklich? es wid auch weiterhin mediale mörder geben, wie dichand einer war.

  • Gast sagt:

    DANKE!

    Endlich mal klare Worte!
    Ein Nationalsozialist, genau das war er.

    Österreich ist frei, juchei!
    Sogar mein Kind strahlte vor Freude als es diese Nachricht hörte.
    Wir weinen ihm keine einzige Träne nach und hoffen er kommt nie wieder.

    • Sakristan Biringer sagt:

      Sie sollten Ihre Erziehungsmethoden überdenken, wenn Ihr Kind zu strahlen beginnt, wenn es von einem Todesfall hört.

      besorgt,
      Ihr Biringer.

  • Andreas sagt:

    Ein sehr treffender Kommentar.

    Bis auf die Zukunftsaussicht. Ich *wünschte* mir, dass es sich so entwickelt, allerdings befürchte ich, dass dem Moloch der Tod seines Meisters nicht interessiert.

  • unbedeutend sagt:

    Ein unbedeutender Kommentar einer unbedeutenden Person, die gerne mehr wäre,als sie tatsächlich ist. Mein Beileid an Sie, Wannabe Lennox.
    Ach übrigens, nicht jeder hat einen Fetisch wie Sie und steckt sich nen Finger in den Mund oder ins Rektum (beim Schreiben oder auch sonst). Aber ich wünsche Ihnen natürlich weiterhin viel Spaß dabei.

    • Terence Lennox sagt:

      Bedeutung, die Sie meinen, ist ohne Bedeutung. Ich kann zwei Dinge wie selten ein anderer und verdiene damit so viel Geld frei und selbstbestimmt zu leben. Damit bin ich schon sehr viel bedeutender als Sie. Was Sie absondern qualifiziert sie für die Rundablage des Lebens, Sie Wicht..

      • Nachtigall sagt:

        Puh, Lennox! Dem haben Sie’s aber wieder gegeben! Haben ihn „Wicht“ genannt. Einfach so, aus der Sicht des in allem überlegenen Riesen heraus. Mit Ihrem Esprit, Ihrer Weitsicht, Ihrer Neutralität, wer soll denn da mithalten können? Bestenfalls Hans Dichand, aber der ist leider verstorben …

        • Terence Lennox sagt:

          Wer so dumme Schlüsse zieht, der hat einen an der Waffel. Neutral? Ich? Nach diesem Kommentar oben? Esprit? Weltsicht? Benutzen Sie etwa die falschen Begriffe, weil Ihnen (wie vielen Österreichern) die richtigen fehlen? Sieht so aus..

          • karl appler sagt:

            kann es sein, dass sie das sind was man in bundesdeutschland einen klugscheisser nennt? mit profilneurose ? call a doctor !!!!!!!!

            • Terence Lennox sagt:

              Kann es sein, dass Sie das sind, was man in Österreich einen Wappler nennt? Mit Minderwertigkeitskomplex? Bei uns in der Leopoldstadt haben Type wie Sie die Volksschule nicht überlebt..

        • Terence Lennox sagt:

          Aber mit dem überlegenen Riesen, da haben Sie Recht..

          • hector sagt:

            herr lennox,

            ich will jetzt mal gar nicht auf das thema – oder die themen – in die sie sich so gern verbeissen eingehen, aber langsam find ich´s schon sehr degoutant, als in diesem land lebender von ihnen permanent, und zwar zu jeglichem thema, dem sie sich widmen, eine ausgesprochene herabwürdigung des österreichers und dieses landes präsentiert zu bekommen.
            mir scheint, immer wenn ihre argumente auf rein emotionaler verwirrtheit beruhen und sie sich dessen bewusst werden, muss die heile welt in ihrem traumhaften berlin herhalten – und der antipoden österreich.
            ihre plädoyers enden meist mit den immer selben plattitüden.
            zahlens doch mal lieber hier ihre steuern, ihre sozialversicherung und geben´s nicht immer so an mit scheinbarer kosmopolität. ich meine sie sind ein entwurzelter in ihrer seele und ihre persönlichkeitsdefizite sollten sie nicht coram publico zu therapieren versuchen – es wird langweilig.
            sie haben doch ein nettes weingut in italien hört man – ziehen sie sich doch zur contemplatio ein wenig dorthin zurück, captain cork wird ihnen sicher den rechten trunk dazu reichen und die internationalen werbekampagnen werden den weg dorthin ja auch finden – wenn sie dort sind!

            mit den besten wünschen für einen stärkenden sommer
            hector

            • Terence Lennox sagt:

              Der Einzige, der Österreich herabwürdigt sind Sie

              • hector sagt:

                toller satz mit stringenter argumentation, gratuliere!
                hector
                mein achill werden´s wohl nicht werden!

          • Nachtigall sagt:

            Lennox, lassen Sie mich Ihr Denken und Ihr Tun mit einem durchaus wohlmeinenden Satz kommentieren, den ich vor Jahren aufgrund seiner Prägnanz schätzen lernte: „SEE A DOCTOR.“ Anders kann man Ihre verwirrte Rundum-Brutalität nicht mehr kommentieren.

            • Terence Lennox sagt:

              Ich gebe Ihnen hingegen den wohlgemeinten Rat, eine konfrontative Diskussionskultur zu akzeptieren, die sich auf Fakten und nicht auf persönliche Beleidigungen stützt. Es ist halt leider ein österreichischer Mentalitätsdefekt, Meinungen anderer oder konfrontativer Art generell als „krank“ oder „durch der Persönlichkeit bedingt“ abzutun. So etwa: „Na is eh ka Wunder, der hat ja seit ein paar Monaten nienamden zum Pudern“. In Österreich muss alles zum Witz verkommen, deswegen gibt es ja Dichand, Jeaneé, Faymann, Strache, etc.. Und deswegen auch Ihre ständigen Erwiderungen. Sie haben nichts zur Sache zu sagen, es stört Sie, dass ich diese Sache sagen darf (hier auf Zib 21). Und deswegen werden Sie beleidugend, nicht ohne mir die Beleidigung in die Schuhe schieben zu wollen. Was Sie (und andere) aufregt ist, dass ich mit meiner Art und mit dem Wasen mir Feinde zu schaffen ein gesundes Auslangen und eine gewisse Popularität erlange. Das ist der Grund für Ihre mildttätige Agressivität, dieses „Jaja Oida, geh zum Arzt“.

              Mein langes Leben in zwei Welten (Deutschland und Österreich), hat mir Österreich entfremdet. Hier (Deutschland) mag es härter sein, die Position ist aber jene des Arguments. Und nicht jene des besseren Schmähs. Das ist der Unterscheid. Sie verwechseln konfrontativ mit krank. Aber letztlich (das sehen Sie an der großen und zustimmenden Quote dieses Threads, die wohl auch in der österreichischen Blog-Geschichte bislang einmalig sein dürfte), letztlich funktioniert auch das Konfrontative besser. Was juckt es also die Eiche, wenn das Schwein sich an ihr reibt..

              • Nachtigall sagt:

                Ihr langer Kommentar zum Kommentar des Kommentars beweist wiederum, wie recht alle haben, die Ihren Stil kritisieren, Herr Lennox. NICHT IHRE INHALTE (darauf haben Sie Ihr persönliches Recht), sondern IHREN STIL ALS MENSCH. Wenn es jemandem an Kritikfähigkeit, Humor, Diskussionskultur und sonstigen von Ihnen so gewünschten Eigenschaften fehlt, dann wohl Ihnen. Kräftig austeilen, aber nix einstecken können.

                • Terence Lennox sagt:

                  Was heißt einstecken können. Wenn ich nicht einstecken könnte, würde ich Ihnen gar nicht antworten. Wenn ich überzogenen Selbstgerechtigkeit hätte (was Sie offenbar annehmen), würde ich Ihnen auch nicht antworten. Aber ich erwarte in einer konfrontativen Diskussion, dass man Fakten akzeptiert und Auswegstrategien vermeidet. Das sehe ich hier nicht als gegeben an. Wenn Sie Kritik am Stil haben, dann formulieren Sie diese Kritik als Kritik und nicht als Ratschlag, einen Arzt aufzusuchen. Denn das mindert Ihren Beitrag..

                • Nachtigall sagt:

                  Ich zitiere: kilroy sagt am 18/06/10 um 11:10:

                  „Dichand war ja oft sehr präpotent, wenn es um Kritik an seiner Person oder seiner Meinung ging. Aber Sie, lieber Terence, übertreffen ihn da auf beängstigende Weise. Sozusagen Dichand’sche Präpotenz hoch drei.“

                • kilroy sagt:

                  OH HEILIGER TERENCE!

                  Sie haben ja mit ALLEM, was Sie dankenswerterweise von sich geben, so was von recht, recht und noch einmal recht! Mich wundert es ja, dass Sie überhaupt noch bereit sind, Ihre Perlen vor uns Säue zu werfen.
                  In diesem Sinne ersuche ich untertänigst um Gnade und Verzeihung und fordere alle Kritiker des Heiligen Terence auf, ihre Gotteslästerungen umgehend einzustellen. Ich für meinen Teil verlasse jetzt allerdings diese heiligen Hallen umgehend wieder: ich vertrage diese dünne Luft nicht…

                  Ts, ts, ts. Bin immer wieder überrascht, auf welche Spinner man im Internet trifft! Ba ba!

  • Herr B sagt:

    So wünschenswert das auch erscheint, so glaube ich doch, dass es ziemlich naiv ist zu glauben, es werde nun alles eitel Wonne.

    Klar, Rosenkranz-Kampagnen wird es nicht mehr geben – doch das hat ohnehin nicht geklappt. Aber: Migranten werden weiterhin für die Kriminalität verantwortlich sein, Asylanten werden weiterhin abgeschoben werden müssen, die Polizei wird weiterhin bei jeder Menschenrechtsverletzung die Moral auf ihrer Seite haben und „Gutmenschentum“ wird weiterhin gescholten werden – aus Sicht der Krone, versteht sich.

    Der (ertragreiche) Boulevard ist immer rechts, zumindest gesellschaftspolitisch (wirtschaftspolitisch auch, aber meist aus anderen Gründen). Man muss das IMHO nüchtern sehen, nämlich strukturalistisch.

  • mare sagt:

    ich war und werde niemals ein „krone“-leser sein. vor langer zeit habe ich ein interview vom wolfgang fellner mit herrn dichand bearbeitet für die damalige zeitschrift „basta“. so als jungspund war ich überrascht wie viel geld dichand – off records – jährlich nach steuern damit verdient und welche macht er wissend in händen hält. meine naive einstellung – den journalismus als einzige wahre stimme des volkes interpretierend, war geschockt und fasziniert. jahre später in der werbung war die krone ein must. die krone ist eine zeitung mit der ich mich nicht identifizieren kann, deren meinung mich nicht interessiert und daher nicht beeinflussen kann. ich bin dankbar in einer zeit zu leben, in der ich gezielt meine informationsbedürfnisse aus einem umfangreichen medienangebot stillen darf und finde es sehr bedauerlich, dass wir über herrn dichand als österreichischer erfolgreichster blattmacher niemals so einen nachruf lesen werde ….. http://www.zeit.de/2009/49/Doenhoff-Journalismus
    schade, ihm wäre das sicher lieber

  • Nachtigall sagt:

    Einem Mann nach seinem Tod die eigene Schuld vorzurechnen, ist mitunter legitim. Ein Resumé daraus zu ziehen und den Einfluss seines Ablebens auf die Zukunft abzuschätzen, durchaus interessant. Und ebenfalls legitim.

    Ihm aber gleichzeitig die Schuld aller anderen aufzubürden, ihn sozusagen für den Gesinnungsunrat aller Mitläufer, Wappler und Freistiltäter haftbar zu machen, ist schlicht und einfach infam. Und eine maßlose Überschätzung der Person. Es verzerrt das Maß der Verantwortung, die wir alle tragen, gegen null. Es vereinfacht die Dinge auf eine derart unerlaubte Weise, daß einem beinahe übel wird.

    • Terence Lennox sagt:

      Was Sie alles rauslesen? Erstaunlich? Wenn ihnen übel wird, stecken Sie den Finger in den Mund und kotzen Sie…

      • Nachtigall sagt:

        Ich lese das heraus, was Sie geschrieben haben, lieber Lennox.

        Und zum Kotzen braucht es weniger als einen Finger im Mund: Dafür reicht die Lektüre aufgeblasener, selbstherrlicher und einseitiger Texte, die mehr der Psychohygiene des Autors als echtem Journalismus dienen.

        • Terence Lennox sagt:

          Tja, Sie waren leider nicht qualifiziert genug..

          • kilroy sagt:

            Dichand war ja oft sehr präpotent, wenn es um Kritik an seiner Person oder seiner Meinung ging. Aber Sie, lieber Terence, übertreffen ihn da auf beängstigende Weise. Sozusagen Dichand’sche Präpotenz hoch drei.

            • Terence Lennox sagt:

              Ja, und? Beziehen Sie sich besser auf den Kommentar und vermeiden Sie Persönliches, dann werde ich es auch vermeiden. Aber wer persönlich beleidigend auftritt, bekommt Persönliches zurück, denn ich habe kein Angst vor einer Niveausenkung…

              • karl appler sagt:

                niveausenkung ist bei ihnen sicher nicht mehr möglich, daher brauchen sie auch keine angst davor zu haben.sie machen sicher auch in malle urlaub.

                • Terence Lennox sagt:

                  halt man bei ihnen das „w“ vor dem nachnamen vergessen? sicher? oder?

                • karl appler sagt:

                  entschuldigung !!! ich habe mich geirrt !!!
                  eine niveausenkung war doch noch möglich, das hätte ich nicht geglaubt.
                  das mit malle stimmt sicher auch nicht, das wäre ja ausland, also nix für sie.
                  aber das mit dem „doctor“ das sollten sie sich überlegen und zwar ernstlich.
                  ganz liebe grüsse nach favoriten.

                • Terence Lennox sagt:

                  Malle und Favoriten beweisen, dass sie ein Standesdünkel haben und sich für etwas Besseres halten. Wahrscheinlich (und zu Recht) hat das noch keiner erkannt. Für Sie gilt das Sprichwort: The elevator did not reach the top. Ich find es gut, dass sich appler (fehlendes W) immer selbst entblößen. Wir lachen alle herzlich über sie, wir hier, in der Sonne Italiens. Made my day, Appler, made my day..

            • Terence Lennox sagt:

              Sie haben sich als der Dummkopf erwiesen, der Sie sind (bezieht sich auf das andere Post). Adieu..

              • karl appler sagt:

                ach ja, sie kommen ja aus wien, also liebe grüße nach tschesolo! oder tschaorle ??da ist man ja unter sich.
                passt genau !!loooool

                • Terence Lennox sagt:

                  Etwas weiter südlich bitte. Und da stehe ich auf eigenem Grund und Boden herum, schau auf das Meer und die Palmen. Und lasse die Zeit verstreichen. Wenn man schon genug Geld hat und ein funktionierendes Unternehmen, da freut einem der Neid der Zurückgebliebenen (geistig und monetär) gleich doppelt. Sie sind sicher ein gequälter Bundesbeamter mit B-Matura. Bedauerlich für Sie, wie bedauerlich..

            • Links sagt:

              Ups! Damit haben Sie ‚es‘ getroffen. :-D

              • karl appler sagt:

                ja, und dann wachen sie plötzlich auf und das bett ist nass.

                liebe grüsse nach tschaorle!

  • Ulrich Kasbel sagt:

    Genialer Kommentar!
    Und endlich jemand der deutlich sagt, was Dichands politische Linie war.
    Nur eine Anmerkung: Ich möchte die Sportredaktion nicht so ganz aus der Schuld entlassen. Z.B. der enorme Fußball oder Formael1 Nationalismus geht oft zu weit. Weiters ist P.Linden eine sehr große Macht, deren Einfluss nicht zu unterschätzen ist (sowohl im Ö-Sport als auch wahrscheinlich intern).

  • no such sagt:

    „Mit Hans Dichands Tod ist der zweite Weltkrieg auch in Österreich zu Ende gegangen.“

    das ist sicher richtig.

    nur: die täter, die mitläufer, die gutheisser, bleiben uns erhalten. und davon gibt’s, nicht zuletzt dank hans dichand, nicht so wenige – auch wenn sie erst viele jahrzehnte nach dem krieg geboren wurden.

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